Luna + Dana Schweiger im Interview: "Auf Mama ist eigentlich immer Verlass"

Luna und Dana Schweiger treten in einer neuen Tanzshow als Team auf. Ein GALA-Talk über Mütter und Töchter, peinliche Momente, über Poledance und Politik

Luna und Dana Schweiger

Wer die beiden schon einmal auf der Tanzfläche gesehen hat, weiß: Dana Schweiger und ihre älteste Tochter Luna, 19, sind geborene Dancing Queens. Vor zwei Jahren rockten sie bereits die GALA Spa Awards, lieferten sich in "Brenners Park-Hotel" ein Hip-Hop-Duell der Extraklasse. Ab Anfang September können die Ex-Ehefrau von Til Schweiger und Tochter Luna ganz Deutschland ihr Rhythmusgefühl beweisen: Sie nehmen als Duo an der neuen RTL-Show "Dance Dance Dance" teil.

Beim GALA-Shooting im "Schmidtchen"-Theater auf der Reeperbahn erleben wir die beiden Frauen als eingespieltes Team. Dana wirkt mehr wie die große Schwester als wie die Mutter: Sie kümmert sich liebevoll, ohne gluckenhaft zu sein. Demnächst verlässt die 48-Jährige mit ihrer Jüngsten Emma, 13, Deutschland, um in ihre Heimat USA zurückzukehren – und nach 13 Jahren endlich wieder in der Nähe ihrer Eltern und Freunde zu sein. Die anderen Kinder Valentin, 20, Luna, 19, und Lilli, 18, bleiben in Hamburg.

Ruby O. Fee & Matthias Schweighöfer

Ihre Mutter dachte, er sei Tim Bendzko

Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee
Ruby O. Fee und Matthias Schweighöfer offen wie nie. Im Video sehen Sie, wie Rubys Mutter auf ihren neuen Freund reagiert hat.
©Gala

Normalerweise ist es Töchtern doch total peinlich, wenn ihre Mütter tanzen – Ihnen auch?

LUNA: Manchmal schon. Zum Beispiel letzte Woche auf Lillis 18. Geburtstag, da hat Mama ziemlich wild getanzt. Das war mir schon ein bisschen unangenehm.

DANA: Komm, du hast aber auch ganz schön Gas gegeben!

LUNA: Eigentlich fand ich es cool, dass Mama und ich zusammen tanzen können, so hatten wir die Möglichkeit, mal etwas Neues gemeinsam zu machen. Und ich hab’s auch wegen der Erinnerung gemacht: Wenn wir uns in zehn Jahren die Aufzeichnungen angucken, lachen wir uns kaputt.

Ihren Körper zu beherrschen und in Szene zu setzen, lernten Luna und Dana Schweiger durch intensives Tanztraining

Haben Sie beide einen ähnlichen Musikgeschmack?

LUNA: Eher nicht. Ich mag gerne Techno, Electro, Hip-Hop und Rap, da steht Mama nicht so drauf ...

DANA: Kommt drauf an, was es ist – ich mag am liebsten Deep House. Aber wir haben auch früher schon ab und zu zusammen getanzt.

Was ist für Sie bei "Dance Dance Dance" die größte Herausforderung?

DANA: Woran ich nicht gedacht habe, ist, dass man auf einer Bühne vor Publikum steht und überall Kameras sind. Ich dachte, wir tanzen, klar! Aber wenn ich kurz vor meinem Auftritt hinter der Bühne stehe, zittere und schwitze ich. Und habe richtig Angst.

LUNA: Für mich ist die Schwierigkeit, dass viele der Songs, zu denen wir tanzen, vor meiner Geburt entstanden sind. Die kenne ich überhaupt nicht.

Und die schönsten Erlebnisse?

DANA: Es ist nicht nur das Tanzen, was so toll ist, es ist die ganze Erfahrung: Das Training, es mit Luna machen zu dürfen und das Erlebnis, mit den anderen Kandidaten zusammengewürfelt zu werden. Das schweißt zusammen: Man sieht sich beim Frühstück, geht zusammen Mittag essen, da lernst du die Leute ganz anders kennen. Das ist ein tolles Erlebnis! Und jetzt habe ich einen Riesenrespekt vor Profi-Tänzern. Die müssen zum Teil 36 Choreografien auswendig beherrschen.

Hat Sie diese Mutter-Tochter-Erfahrung einander noch näher gebracht?

LUNA: Wir waren vorher schon so eng. Manchmal hat es mich fast noch mehr gestresst, weil sie meine Mama ist. Wenn sie mich kurz vor unserem Auftritt hinter der Bühne fragt: Luna, wie geht das noch mal? Man verlässt sich als Tochter doch eigentlich immer auf die Mutter. (lacht) Und ich bin ja selber so aufgeregt.

Was ist es für ein Gefühl, die Bühne zu betreten?

DANA: Die ersten 30 Sekunden bekommst du erst mal eine volle Dröhnung Adrenalin, danach kommt man etwas runter. Das ist schon extrem, wenn die Spots angehen und dich alle angucken.

LUNA: Es macht immer tic, tic, tic, drei Beats werden runtergezählt und dann geht’s los. In der Showphase ist leider mein Hund verschwunden, das war echt schwer für mich. Die Trainer haben immer gesagt: Das steckst du weg. Man merkt, für sie ist Tanzen absolute Leidenschaft, sie brennen dafür.

Wollen Sie weitertanzen?

DANA: Auf jeden Fall! Wenn ich jetzt nach Malibu ziehe, gibt es da ein sehr cooles Tanzstudio. Es macht Spaß, eine neue Art und Weise der Körperbeherrschung kennenzulernen.

LUNA: Eigentlich würde ich gerne, habe aber zu viel mit meinen Pferden zu tun. Also mir reicht mein Discotanzen. (lacht)

Verraten Sie uns Ihre peinlichste Tanzszene?

DANA: Lunas Poledance vom letzten Samstag, an Lillis Geburtstag! (lacht)

Mutter Dana wird demnächst mit Tochter Emma in die USA ziehen. "Ich werde sie bestimmt vermissen"“, sagt Luna

Luna, Sie sind jetzt 19, haben Ihr Abitur in der Tasche. Was haben Sie seitdem gemacht?

LUNA: Ich habe den International Bachelor gemacht (internationale Hochschulreife, Anm. d. Red.). Meine ganzen Freunde sind im letzten Jahr nach dem Abschluss gereist oder haben Praktika gemacht. Ich habe mich komplett um meine Pferde gekümmert und war täglich vier bis fünf Stunden im Reitstall. Das ist einfach meine große Leidenschaft.

Und Ihre Zukunftspläne?

LUNA: Ich habe mir überlegt, Sportmarketing zu studieren, weil ich gerne Fußballer managen würde. Ich habe früher ja auch in einer Jungsmannschaft Fußball gespielt ...

Stars + Familie

Mama ist die Beste

Christy Turlington und ihre Mutter genießen eine Auszeit am Atitlán-See in Guatemala. Das Reisen liegt der Familie im Blut: Das Supermodel wuchs als Tochter der Flugbegleiterin María Elizabeth und des Piloten Dwain Turlington auf.
Wellnesstag mit Mama Crawford: Supermodel Cindy freut sich, einen entspannten Tag mit ihrer Mutter Jennifer Sue im Bademantel verbringen zu können. Und ihre eigene Tochter Kaia war auch dabei, um die drei Generationen komplett zu machen.
Da freuen sich zwei mit demselben unverkennbaren Lächeln: Mama Judy ist zu Besuch bei Superstar Pink. 
Drei Generationen Frauen-Power vereint auf einem Bild: Gwyneth Paltrow, Mama Blythe Danner und Tochter Apple Martin sind ein schönes Gespann.

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DANA: Sie war die beste Stürmerin!

Welchen Spieler würden Sie denn gern beraten?

LUNA: Da muss ich leider sagen: Griezmann! (lacht) Und sonst irgendeinen jüngeren Kicker, Kimmich oder Hector.

Was wäre die Alternative?

LUNA: Journalismus zu studieren und in die Politik zu gehen. Ich bin der Meinung, dass unsere Jugend jetzt echt mal Gas geben muss, um so ein paar Dinge umzudrehen. Was mit unserer Welt gerade passiert, geht gar nicht!

Wie beurteilen Sie mit Ihren amerikanischen Wurzeln die aktuelle Lage in den USA?

LUNA: Als wir nach Deutschland gezogen sind, wollte ich gar nicht weg aus Amerika. Da bin ich auch nur gegangen, weil mein Papa versprochen hat, dass ich ein Pony bekomme. Aber mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, aus Deutschland wegzugehen. Meine Lebensqualität hier ist so viel höher als in Amerika, auch was die Bildung angeht. In Amerika kriegst du noch weniger mit, was eigentlich in der Politik passiert. Und wenn Donald Trump Präsident wird, gebe ich auf jeden Fall meine Staatsbürgerschaft ab, das steht fest!

DANA: Ich auch!

Dana, Sie ziehen mit Ihrer jüngsten Tochter Emma zurück in Ihre Heimat. Warum?

DANA: Für Emma war das ein bisschen viel hier. Sie hat die letzten sechs Jahre keine Sommerferien gehabt. Ich glaube, es ist gut für sie, wenn sie jetzt einfach mal Pause macht. Sie hat mir auch gesagt, dass sie gerne eine Pause vom Drehen will und wieder ein bisschen anonymer leben. Außerdem hat Emma in Amerika noch viele Freunde, sie hat Kontakt zu den Kindern von früher gehalten. Als wir das Haus in Hamburg verkauft haben, sagte sie: "Mama, wenn ich hier nicht mehr leben kann, will ich wieder in Malibu leben." Und jetzt habe ich mein altes Haus in Malibu etwas renoviert, umgestaltet und bin total aufgeregt. Meine Schwester und meine Eltern leben in Seattle, seit 13 Jahren bin ich quasi ohne Familie, und da bin ich einfach näher dran. Ich will jetzt auch ein bisschen was von meiner Familie haben.

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