Katrin Heß: "Bei Alarm für Cobra 11 fühle ich mich Zuhause"

Schauspielerin Katrin Heß verrät im Gala.de-Interview, warum "Alarm für Cobra 11" ihre Lieblingsserie ist und wie sie sich für die Actionszenen fit hält

Katrin Heß

Seit 2011 ist Katrin Heß (29) in der Erfolgsserie "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" als Kommissarin Jenny Dorn zu sehen. Zuvor spielte sie unter anderem in der ARD-Soap "Verbotene Liebe", dem "Traumschiff" und aktuell in der ZDF-Serie "Herzensbrecher".

Am Donnerstag startete die neue Staffel der Action-Serie auf RTL. Weiter mit dabei im Team der Autobahnpolizei ist Katrin Heß als Jenny Dorn. Im Interview mit Gala.de spricht die Schauspielerin darüber, wie sie sich fit hält und, ob sie bei den Dreharbeiten doch manchmal etwas Bammel hat.

Katrin Heß ist 2011 als Polizistin Jenny Dorn zu sehen

"Alarm für Cobra 11" ist berühmt für Actionszenen wie Verfolgungsjagden oder Autos, die durch die Luft fliegen. Wie bereiten Sie sich als Schauspielerin auf solche Szenen vor?

Wir müssen körperlich richtig fit sein. Es passiert oft, dass eine Verfolgung aus dem Nichts losgeht oder wir einen Sprint hinlegen müssen. Daher gehe ich auch in meiner Freizeit am Rhein joggen oder im Sommer schwimmen. Fitnessstudios mag ich gar nicht. Deswegen mache ich meine Übungen immer draußen. Spielplätze, Bänke und Gerüste lassen sich wunderbar für ein Workout nutzen.

Seit "Jenny" in der letzten Staffel angefangen hat zu Boxen, gehe ich neben meinem normalen Sportprogramm zur Zeit auch noch zum Boxtraining. Für solche speziellen Szenen bereite ich mich also zusätzlich mit einem Personal Trainer vor.

#Setimpressionen ... Bald geht die neue #AlarmfürCobra11 Staffel los!! Und dann gibts eins auf die Mütze :) Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, was euch erwartet :) #Boxen #fight #Action #JennyDorn

Gepostet von Katrin Heß am Mittwoch, 2. September 2015

Wie viele der spektakulären Stunts machen Sie selbst?

Wir versuchen alle, möglichst viele Stunts selbst zu machen. Ich kann teilweise selbst entscheiden, welche Stunts ich mir zutraue. In der letzten Staffel musste ich von einer Brücke ins Wasser springen und tauchen. Da ich einen Tauchschein habe, wollte ich die Szene, so gut ich kann, selbst spielen - und habe das auch geschafft. Körperlich war das natürlich eine echte Herausforderung. Es gibt aber auch Stunts, die dürfen wir nicht machen, wie beispielsweise die Szenen, in denen sich Autos überschlagen. Das ist einfach zu gefährlich. Sowas übernimmt dann ein Double.

Die letzte Staffel mit der Kombi Semir Gerkhan (Erdogan Atalay) und Alex Brandt (Vinzenz Kiefer) läuft am 10. September auf RTL an

Haben Sie bei manchen Szenen Angst?

Ja, definitiv. Ich hing mal kopfüber von einem Turm herunter. Das Stunt-Team hat mich zwar mit einem Seil gesichert, aber in solchen Momenten muss man schon großes Vertrauen in die Kollegen haben. Zum Glück habe ich das auch. Trotzdem denkt man die ganze Zeit: "Hoffentlich hält das Ding".

In der neuen Staffel wird es eine Szene geben, in der ich mich nur noch mit den Fingern an einer Mauer festhalte. Da habe ich mich schon gefragt, wie das endet, wenn ich jetzt hier abrutsche.... Sobald in solchen Szenen der Kopf einsetzt und ich überlege, was alles Schlimmes passieren könnte, wird es schwierig. Da hatte wirklich richtig Schiss.

Stehen Sie privat auch auf so schnelle Autos?

Beim Dreh liebe ich heiße Motoren und hohes Tempo, aber ich selbst fahre ein ganz altes Auto. Da lege ich dann nicht viel Wert darauf, dass das viel PS hat.

Wenn Sie die verschiedenen Figuren betrachten, die sie schon gespielt haben - Sind sie lieber die Actionheldin oder das nette Mädchen von nebenan?

Ich habe eine besondere Verbindung zu "Alarm für Cobra". Ich bin nun seit 2011 dabei. Deswegen ist es am Set der "Cobra" immer noch so wie nach Hause kommen. Ich bin dort wirklich am liebsten, weil jede Explosion, jeder Stunt, jede Verfolgung immer anders ist. Wir wissen häufig vorher gar nicht, was genau passiert. Im Drehbuch steht zwar grob "Eine Verfolgung auf der Autobahn" – die läuft aber immer wieder anders ab. Es bleibt spannend und daher auch herausfordernd. Das macht unglaublich viel Spaß.

Sie sind schon lange bei der Action-Reihe dabei und haben schon einige Kommissare kommen und gehen sehen: Tom Beck, Vincenz Kiefer, jetzt kommt Daniel Rösner. Hast Du einen Liebling unter den Autobahnpolizisten?

Mit jedem ist es ein Stück weit anders. Alle sind ganz unterschiedliche Typen. Mit Tom Beck hab ich viel gelacht und rumgeblödelt, Vinzenz im Vergleich ist viel ruhiger und ernsthafter. Bevor ich das erste Mal mit Daniel gedreht habe, war ich sehr gespannt, wie es werden würde. Jetzt kann ich versprechen, mit ihm wird "Alarm für Cobra 11" lockerer und humorvoller als in den letzten drei Staffeln. Und für die Frauen ist wieder ein attraktiver Kerl dabei.

Schauspieler Daniel Roesner wird in den neuen Folgen von "Alarm für Cobra 11" die Rolle des Kriminalkommissars Paul Renner übernehmen

Welche Rolle würden Sie gerne nochmal spielen?

Ich möchte eine Prinzessin sein! (lacht) Am liebsten etwas Historisches. Ich finde das super. Ich bin zwar so gar nicht der Mädchentyp, aber so etwas komplett anderes würde ich sehr gerne machen.

Wer wäre denn dann Ihr Traumprinz?

Wen ich als Kollegen unglaublich toll finde, ist Tobias Licht. Wir kennen uns zwar nur privat und haben noch nie miteinander gedreht, aber mit ihm könnte ich mir das sehr gut vorstellen. Das wäre vermutlich eher eine Prinzen-Komödie, aber das wäre toll. Also wenn er möchte, können wir uns gerne mal drüber unterhalten. (lacht)

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