Jochen Schropp: Auf der Überholspur

Jetzt kommt Jochen Schropp! Mit "Gala" sprach Deutschlands neues Moderations-Ass exklusiv über Privatsphäre, Job-Rituale - und die Sorgen seiner Mutter

Der Schauspieler Jochen Schropp macht auch am Moderationspult eine gute Figur – hier bei "Jetzt wird’s schräg" (Sat.1, freitags, 22.30 Uhr)

Seit Jahren überzeugt er als Schauspieler in "Rosamunde Pilcher"-Schmonzetten, und als Moderator sah man ihn schon in Sendungen wie "X Factor". Ein smarter Typ, der stets eine solide Leistung ablieferte. Mit seinem Wechsel von Vox zur Pro-SiebenSat.1 Group tritt der 35-jährige Wahl-Berliner jetzt erstmals selbst prominent in Erscheinung. Er ist das Gesicht drei neuer TV-Shows: "Jetzt wird’s schräg", "Himmel oder Hölle" und "Promi Big Brother".

Haben Sie einen Favoriten unter Ihren neuen Formaten?

Oliver Pocher + Amira Aly

"Einmal Pasta, einmal Baby"

Oliver Pocher und Amira Aly
Comedian Oliver Pocher und Model-Freundin Amira Aly erwarten ihr erstes gemeinsames Kind noch in diesem Jahr. Auf Amiras Instagram-Profil liefert sich das Duo nun einen Bauch-Battle der Extraklasse.
©Gala

Eigentlich habe ich sie alle gleich lieb. Aber auf "Himmel oder Hölle" auf ProSieben freue ich mich besonders - die Sendung ist sehr lustig und etwas extrem.

Würden Sie selbst an einer der drei Shows teilnehmen?

An "Promi Big Brother" definitiv nicht!

Die Anfänge: Die erste Schauspielrolle bekam Jochen Schropp vor zwölf Jahren in der ARD-Vorabendserie "Sternenfänger". Seine Kollegen: Florentine Lahme, Nora Tschirner und Oliver Pocher.

Warum nicht?

Ich habe davor größten Respekt. Aber zwei Wochen von der Welt abgeschirmt zu sein, das würde mir tierisch auf den Wecker gehen. Und ich habe meine Privatsphäre eigentlich sehr gerne ... Aber das muss ja jeder selbst wissen! Ich bin froh, dass es Leute mit einem großen Aufmerksamkeitsdrang gibt, die da reingehen. Sonst bräuchte man mich als Moderator ja nicht.

Was sagt Ihr Umfeld zu Ihrem "Big Brother"-Einsatz?

Bislang bin ich sehr von meinen Freunden bestärkt worden, und die finden das auch alle gut. Nur Mutti meinte zu mir: "Ach Gott, Jochen, gibst du jetzt auch noch den Rest deines Niveaus ab?" Für mich ist es aber super spannend, zwei Wochen lang Teil des Geschehens zu sein.

Wird Ihre Mutter trotzdem einschalten?

Natürlich! Die ist halt einfach nur besorgt. Gestern hat sie einen bissigen Kommentar von Oliver Kalkofe über "Himmel oder Hölle" gelesen und war ganz aufgebracht. Sie ist immer auf die Meinung anderer bedacht. Trotzdem guckt sie es und wird sich wahrscheinlich auch ein bisschen aufregen. (lacht)

Gala: Inhaltsverzeichnis

Gala

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Haben Sie ein Ritual, bevor Sie auf die Bühne gehen?

Ich habe immer ein Lieblingslied, und das gibt mir den letzten Kick. Das wird dann nicht nur zu Hause gehört, sondern auf dem Weg ins Studio, laut in der Maske und in meiner Garderobe kurz vor der Show - ganz zum Entsetzen meiner Mitmenschen. Meistens ist das nämlich Autoscooter-Mucke, die nur 13-jährige Teenager hören.

Was mögen Sie aktuell?

Gerade bin ich total im Andreas-Bourani-Fieber, wie wahrscheinlich ganz Deutschland. Daher leiden meine Kollegen momentan nicht wirklich. Aber prinzipiell muss es ein Text sein, den man gut mitsingen und gut wiederholen kann. Musik muss entweder ins Herz oder in die Beine gehen.

Können Sie tanzen?

Nur Freestyle. Ich bin fast 1,90 Meter groß und relativ schlank. Wenn man da anfängt, Streetdance zu machen, sieht man aus wie ein Hampelmann. Es macht viel Spaß - aber ich bleibe lieber Moderator.

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