Jennifer Garner im GALA-Interview: "Ich habe schon immer an Wunder geglaubt"

Jennifer Garner geht wieder jeden Sonntag mit ihren Kindern in die Kirche. Das hat mit ihrem neuen Film zu tun

Sie sind seit einem Jahr getrennt, aber doch zusammen. Denn ihren Kindern zuliebe verbringen Jennifer Garner, 44, und Ben Affleck, 43, möglichst viel Zeit als Familie. Dass da Gerüchte aufkommen, es gebe ein Liebescomeback, ist klar. Doch wie GALA aus dem Umfeld erfuhr, bleibt es dabei: Trennung wie gehabt, nur als Eltern sind die beiden weiterhin gemeinsam im Einsatz.

Das geht so weit, dass Jennifer kürzlich wegen Bens Dreharbeiten in London mit Violet, 10, Seraphina, 7, und Samuel, 4, vorübergehend an die Themse zog. Bilder der Hollywood- Familie zeigen Harmonie pur! Auch beruflich ist Garner bei sich angekommen. Ihr neuer Film "Himmelskind" erzählt die wahre Geschichte der unheilbar kranken Anna, die nach dem Sturz von einem Baum behauptet, sie sei Gott begegnet – und plötzlich wieder gesund ist. Garner spielt die Mutter dieses Mädchens.

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©Gala

In letzter Zeit sieht man Sie fast nur in Mutterrollen. Ist das Ihre neue Vorliebe?

Ich spiele endlich Rollen, die dem, was ich wirklich bin, nahe kommen. Am Anfang meiner Karriere, als ich in meinen Zwanzigern war, fühlte ich mich oft nicht im Gleichklang mit den Rollen. Ich hatte keine emotionale Verbindung. Jetzt spiele ich Frauen, denen ich mich verbunden fühle, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe.

Sie verkörpern gern starke, entschlossene Frauen. Zeigt das Ihren wahren Charakter?

Ich fühle mich stark. Ich wusste schon immer genau, wer ich bin und hatte immer schon viel Tatendrang und Willenskraft. Ich bin so seit ich ein kleines Mädchen war. Immer, wenn ich etwas nicht gut konnte, habe ich so lange geübt, bis es klappte.

Vermitteln Sie Ihren Kindern auch solche Eigenschaften?

Sie sind sehr begeisterungsfähig und neugierig auf die Welt. Ich möchte, dass meine Kinder mit der Arglosigkeit und Dankbarkeit für all die schönen Dinge im Leben aufwachsen, die ich als Kind auch empfunden habe. Ich liebe mein Leben als Mutter, und ich nehme diese Verantwortung sehr ernst. Meine Mutter hat mir sehr viel über das Leben beigebracht sowie positives Denken. Das möchte ich auch meinen Kindern vermitteln. Ich habe früh darüber nachgedacht, was für eine Mutter ich wohl sein würde. Sobald ich Kinder hatte, stellte ich fest, dass ich zu einer Bärenmutter wurde, die sich mit Hingabe um den Nachwuchs kümmert.

"Himmelskind" (ab 09. Juni im Kino) basiert auf dem Schicksal der neunjährigen Annabel Beam (gespielt von Kylie Rogers), die nach einem Sturz von einer Pappel plötzlich geheilt ist.

In "Himmelskind" geht es um Glauben und Familie …

Ja, es ist eine Geschichte über eine Mutter und eine Tochter und eine sehr starke Familie. Alle Mütter können sich davon inspirieren lassen.

Es gibt keine medizinische Erklärung für das, was Anna widerfährt. Lässt Sie so etwas an Wunder glauben?

Ich habe immer schon an kleine Wunder geglaubt, aber dieses war ein sehr großes! Es passieren immer wieder solche Dinge, und wir wissen nicht, wie und warum sie passieren.

Sind Sie religiös?

Ich bin in West Virginia groß geworden. Dort prägt Religion einen großen Teil des Alltags und der Erziehung. Das Sozialleben und viele Aktivitäten drehen sich um die Kirche, das ist dort ganz normal, im Gegensatz zu Kalifornien. Die Menschen in Kalifornien praktizieren Religion nicht so, wie die Menschen es in meiner Heimat tun. Meine Familie und ich sind jeden Sonntag in die Kirche gegangen, ich war ein Bibelschulmädchen. Ben und ich haben unsere Kinder in unserer Kirche in West Virginia taufen lassen. Aber meine Kinder wachsen nun mal in L. A. auf. Sie denken: Kirche, das ist das, wo wir nur hingehen, wenn wir die Großeltern besuchen.

Hat sich das mit dem Film geändert?

Nach den Dreharbeiten habe ich das Thema Kirche mal angesprochen, und meine Kinder sagten sofort: "Mom, wir wollen in die Kirche gehen. Wir sind getauft. Wir gehen ja auch mit Oma und Opa in die Kirche." Ich war total überrascht über diese Reaktion und habe sofort geguckt, wo die nächste evangelisch-methodistische Kirche ist. Seitdem gehen wir jeden Sonntag hin.

Und was konnten Sie selbst durch den Film lernen?

Dass man als Mutter all seine Kräfte einsetzt, um für seine Kinder zu kämpfen. Und dass man nie aufgibt, egal, was passiert.

Jennifer Garner + Ben Affleck

Ihr Familienalbum

10. April 2020  Fahrrad gegen Motorrad - Ben Affleck und sein Sohn Samuel liefern sich ein ungleiches Rennen. Mit seiner Maske und dem Helm sieht Samuel auf seinem schwarzen Fahrrad allerdings schon fast aus wie der Papa. Früh übt sich halt, wer ein echter Biker sein will.
11. April 2020  Inzwischen sind die Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus auch bei Familie Garner-Affleck angekommen. Bisher sah man sie ohne Mundschutz, doch jetzt sind Jennifer Garner und ihre Kinder Samuel, Violet und Seraphina gerüstet.
13. April 2020  Zwei Tage später ist es allerdings mit den guten Vorsätzen auch schon wieder vorbei und man sieht Jennifer Garner mit ihrer ältesten Tochter Violet ohne Mundschutz ihre Runde drehen. Dafür kann man besser erkennen, dass Violet ihrer Mutter immer ähnlicher wird.
30. März 2020  Selten sieht man Jennifer Garner mit allen drei Kinder zusammen bei einem Ausflug. Die Schauspielerin macht mit ihren Kindern Seraphina, Sam und Violet einen kleine Pause von ihrer Quarantäne. Hat die Familie etwa Zuwachs bekommen? Nein, Seraphina findet, dass auch die Katze einen Break braucht und fährt sie im Kinderwagen spazieren.

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Ben + Jennifer

Gemeinsamer Hauskauf

Jennifer Garner, Ben Affleck
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