Jamie Bell: "Mein Hund ist mein Training"

Vor zehn Jahren tanzte er als Billy Elliot über die Leinwand - heute hält Jamie Bell sich anders in Form

Als Arbeiterjunge,

der unbedingt zum Ballett will, rührte er die Kinozuschauer zu Tränen. Das war im Jahr 2000. Nach "Billy Elliot - I Will Dance" hat man von Jamie Bell kaum noch was gehört: Der Junge aus dem englischen Städtchen Billingham machte brav die Schule zu Ende, nahm dann erst mal nur kleine Rollen an. Jetzt, mit 24, will er als Schauspieler durchstarten: Das Abenteuerepos "Der Adler der neunten Legion" läuft aktuell im Kino, vier weitere Filme folgen demnächst.

"Der Adler der neunten Legion" bietet Kämpfe, Blut und Schweiß - typische Männersachen. Fühlen Sie sich sehr maskulin?


Ich fühle mich sehr männlich, ja. Mir gefällt es sehr, dass es im Film Pferde und Schwerter gibt. Und keine Duschen. Und dass viel Fleisch gegessen wird! (lacht)

Laura Müller + Michael Wendler

Das Paar hat sich eine Jacht gekauft

Laura Müller
Laura Müller genießt ihre erste Fahrt auf dem neuen Boot.
©Gala

Jamie Bell neben Channing Tatum (l.) im Historienfilm "Der Adler der neunten Legion".

Könnten Sie jetzt auf einer einsamen Insel überleben?


Klar. Ich kann reiten und wilde Tiere jagen, sie häuten und ausnehmen.

Wirklich?


Nein, Quatsch! Ich hätte keine Ahnung, was ich tun müsste.

Sie zeigen in dem Film Ihren nackten Oberkörper. War es hart, so in Form zu kommen?


Eigentlich nicht. Ich mache gern Sport. Früher habe ich getanzt. Jetzt habe ich einen Hund, und das ist mein bestes Training.

Sie geben wenig Privates preis. Eine Hollywood-Blondine daten Sie offenbar nicht?


Die verstecke ich einfach nur gut ...

Im Ernst: Man sieht Sie kaum auf großen Events, noch nicht mal auf dem roten Teppich bei Filmpremieren.


Ich bleibe viel lieber zu Hause. Ehrlich, ich liebe es, auf dem Sofa zu sitzen und Filme anzuschauen. Ich koche gern und lese viel. Ich hasse den roten Teppich - sogar bei meinen eigenen Filmen. Ich gehe zwar zu Premieren, um den Film und den Regisseur zu unterstützen, aber ich tue es ungern.

Dann wird 2011 ein schlimmes Jahr für Sie: Sie kommen mit mehreren Filmen in die Kinos, darunter eine "Tim und Struppi"-Verfilmung von Steven Spielberg.


Ja, schrecklich. Das bereitet mir jetzt schon Albträume.

Julide Tanriverdi

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