Idil Üner + Julia Dietze: Traumtyp gesucht!

Idil Üner und Julia Dietze über peinliche Männer - und Eltern, die bei der Partnerwahl mitreden

Idil Üner, Julia Dietz

Das Buch "Einmal Hans mit scharfer Soße", ein halbbiografischer Roman der Berliner Autorin Hatice Akyün, wurde ein Bestseller. Jetzt ist er fürs Kino verfilmt worden. Die Story: Eine deutsch-türkische Journalistin ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, der sie und ihre traditionsbewussten Eltern glücklich macht. Warum dies auch im wirklichen Leben kein leichtes Unterfangen ist, erklären die beiden Darstellerinnen Idil Üner und Julia Dietze im "Gala"-Interview.

Im Film sucht Hatice händeringend ihren Traummann. Es muss ein Deutscher mit türkischem Temperament sein. Gibt es den überhaupt?

Raúl Richter

Warum er bei diesem Interview ordentlich ins Schwitzen kommt

Raúl Richter
Raúl Richter und seine Freundin Vanessa sind seit gerade einmal einem Jahr offiziell ein Paar, doch schon denkt der Schauspieler an den nächsten großen Schritt - zur Überraschung von Vanessa.
©Gala

Idil Üner: Bei den türkischen Typen, die im Film gezeigt werden, würde ich auch davonlaufen. Der eine kratzt sich ständig im Schritt, der andere schlingt sein Eis mit einem Bissen herunter. Aber zum Glück gibt es ja auch andere Männer.

Julia Dietze: Ich hatte auch schon ein Date mit einem Deutschen, der mit mir die Rechnung eins zu eins geteilt hat. Wie im Film. Und dann hat der Typ noch ernsthaft versucht hat, bei mir zu landen. Unglaublich!

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Oft heißt es ja, dass Männer von selbstbewussten Frauen verunsichert sind ...

Üner: Es gibt Codes, die einfach eingehalten werden sollten. Dazu gehört auch, dass man zum Essen eingeladen wird. Ich lade ja auch mal Männer ein. Die Rechnung vor der Bedienung aufteilen, das geht gar nicht.

Dietze: Also, ich stehe da auf die klassische Rollenverteilung. Ich möchte Frau sein können. Ich mag Männer, die richtig Mann sind.

Welchen Einfluss hatten Ihre Eltern auf die Männerwahl?

Dietze: Wenn ich mich verliebe, ist es mir ganz wichtig, dass mein Vater seinen Segen dazu gibt. Gerade, weil er mich so gut kennt und eine tolle Menschenkenntnis hat.

Üner: Meiner Mutter war es wichtig, dass mich der Mann an meiner Seite glücklich macht. Wenn das der Fall war, wurde er akzeptiert. Wenn nicht, hat sie mit ihrer Meinung auch nicht hinterm Zaun gehalten. Das konnte dann ganz schön anstrengend sein.

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