Iazua Larios: Trotz Babystress in Topform

In ihrer Heimat und in Spanien ist die Mexikanerin Iazua Larios bereits ein Star, in Deutschland wird sie es mit Sicherheit noch werden. Die wunderschöne Schauspielerin, die vor elf Monaten zum ersten Mal Mutter geworden ist, hat sich in der gigantischen Winnetou-Produktion (Ausstrahlung bei RTL ist für 2016 geplant) die Rolle der Squaw Nscho’ Tschi gesichert. GALA traf sie bei den Dreharbeiten in Kroatien

Iazua Larios

Wie schafft man es als junge Mutter dieses Drehpensum zu erfüllen?

Zum Glück habe ich einen sehr guten Partner. Der Vater meines Babys unterstützt mich und passt auf unseren Sohn Jonas auf. Die beiden haben ein sehr gutes Verhältnis. Natürlich ist es anstrengender mit einem Baby am Set, es verlangt mir sehr viel ab. Ich brauche mehr Energie als sonst und muss flexibel sein, damit die Dinge funktionieren. Das ist aber auch interessant. Die Crew ist sehr rücksichtsvoll was das Stillen und Füttern angeht.

Ist das Ihre erste Rolle seitdem Sie Mama sind?

Nein, ich habe schon von März bis Juni für einen spanischen Fernsehsender gedreht. Damals hat mir auch mein Mann geholfen.

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©Gala

Kannten Sie die Geschichte rund um Winnetou eigentlich schon vorher?

Es war ein große Überraschung, ich kannte die Geschichten nicht. Erst als ich in Berlin beim Casting war, habe ich herausgefunden, was für einen Stellenwert Winnetou in Deutschland hat. Ein Freund von mir hat mir alles darüber erzählt und dabei war er sehr emotional.

Iazua Larios und Nik Xhelilaj am Filmset von "Winnetou" in Kroatien

Sie kommen ja ursprünglich aus Mexiko, haben aber viel für das spanische Fernsehen gearbeitet. Wo sind Sie zuhause?

Wir leben dort, wo die Arbeit uns hinführt. Das sind die unterschiedlichsten Orte der Welt. Mein Mann ist Dokumentarfilmer und Journalist. Was als nächstes, also nach Winnetou kommt, wissen wir noch nicht. Es ist allerdings das erste Mal, dass wir in Kroatien sind und ich muss sagen es ist sehr interessant.

Wie kommen Sie mit der Sprache zurecht? Sie müssen ja auch auf Deutsch spielen…

Am Anfang war es wirklich sehr schwer. Die Aussprache ist so kompliziert. Ich habe aber einen guten Coach mit dem ich regelmäßig übe. Mein Anspruch ist es eine verständliche Aussprache zu haben, auch wenn ich für die Rolle nicht perfekt sprechen muss. Momentan denke ich sogar darüber nach, Deutsch richtig zu lernen.

Wie haben Sie sich konkret auf die Rolle vorbereitet?

Ich habe recherchiert und mir Ausschnitte der alten Filme gesehen. Da die Rolle der Nscho’ Tschi in diesen Filmen komplett neu interpretiert wird, habe ich die Bücher nicht extra vorher gelesen. Das habe ich aber noch vor, wenn ich die Zeit habe. Ansonsten hat mir die Produktion natürlich auch sehr viel erklärt.

Wie kommen Sie mit den Pferden zurecht?

Als ich klein war bin ich ab und zu geritten. Und auch für eine spanische TV-Serie musste ich mal reiten. Seit ich hier bin, habe ich das natürlich intensiviert. Es ist sehr wichtig eine Verbindung zum Pferd aufzubauen und ein Gefühl dafür zu bekommen. Ich habe Glück. Mein Pferd Tigra ist sehr lieb und gut trainiert. Ich habe trotzdem großen Respekt vor den Tieren. Sie haben ihren eigenen Instinkt, umso wichtiger ist es, sein Pferd gut zu kennen.

Hatten Sie und Wotan, der ja den Old Shatterhand spielt, eigentlich schon eine Kussszene?

Noch nicht (lacht). Aber es gibt ja viele Wege, wie man Liebe und Zuneigung ausdrücken kann. Wotan ist ein sehr angenehmer Spielpartner. Er hat immer ein offenes Ohr und am Set ist er immer in Kontakt mit einem. Er ist sehr aufmerksam.

Drei Wochen sind Sie bereits am Drehen. Wie ist Ihr bisheriges Resümee?

Das ganze Projekt ist großartig und sehr professionell. Jedes Detail ist durchdacht, die Sets sind großartig und die Qualität hervorragend. So groß und aufwändig habe ich das alles nicht erwartet.

Sie haben ja bereits mit Mel Gibson in „Apocalypto“ zusammengearbeitet. Wie war das?

Es war toll. Andere Schauspieler sind anderer Meinung, aber ich fand es sehr angenehm. Mein Part wurde in den ersten vier Monaten gedreht, da waren alle am Set noch entspannt. Später hat sich das wohl geändert.

Haben Sie immer noch Kontakt zu ihm?

Er war Mal für Dreharbeiten in Mexiko da haben wir uns wiedergesehen. Das war aber auch das einzige Mal.

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