Estavana Polman im GALA-Interview: "Wir wollen kein Glamour-Paar sein"

Zum ersten Mal spricht die Handballerin über ihre Liebe zu dem Kicker. Hochzeit und Kinder nicht ausgeschlossen …

Estavana Polman und Rafael Van der Vaart

Das Interesse an Estavana Polman, 23, ist seit Februar immer größer geworden, seit sie mit Rafael van der Vaart liiert ist, dem Ex von Sylvie Meis. Lange hat Estavana überlegt, ob sie überhaupt über diese Beziehung sprechen möchte. Sie will nicht als "Frau von" verstanden werden, schließlich hat sie sich in der Sportszene selbst einen Namen gemacht: Die holländische Handballerin spielt beim dänischen Verein "Team Esbjerg" und gewann mit ihren Kolleginnen gerade die Meisterschaft. Zum Treffen mit GALA in Amsterda bringt Estavana ihre Mutter Winniefred mit, eine ehemalige Profifußballerin.

Estavana kommt aus einer Sportlerfamilie. Ihre Mutter Winniefred spielte für die niederländische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft.

Diese Familie lebt den Sport. Derzeit taktet die Mutter jede Minute ihrer Tochter, denn Estavana bereitet sich mit der holländischen Nationalmannschaft auf die Olympischen Spiele in Rio vor. Im In-Lokal "Hangar Amsterdam" erleben wir einen Typ Frau, den es bisher nicht an der Seite von Rafael van der Vaart gab. Estavana kichert viel, macht Scherze. Als ihr ein Salat serviert wird, stellt sie klar: "Das sind die Zwiebeln, die so riechen, nicht ich." Man merkt schnell: Sie fühlt sich wohl bei diesem Gespräch.

Wann haben Sie und Rafael sich kennengelernt?

Das war vor ein paar Monaten. Und es geht uns sehr gut miteinander. Wir sind unfassbar happy und genießen die Zeit, die wir haben.

War es Liebe auf den ersten Blick?

Uuuh, Liebe auf den ersten Blick … (lacht) Im ersten Moment war es einfach nur schön. Die Chemie zwischen uns beiden hat gleich gestimmt. Erst war es nur ein Flirt, dann wurde mehr daraus. Es ist großartig mit Rafael.

Wer hat wen angesprochen?

Was denken Sie wohl? (lacht) Ich ganz sicher nicht, ich bin ein Mädchen. Er kannte mich aus dem Fernsehen, deshalb schrieb er mich auch an. Er hat sich wirklich Mühe gegeben.

Was hat er Ihnen geschrieben?

Rafael hat einen Bekannten kontaktiert, der mich wissen ließ, dass er mich kennenlernen möchte.

Wussten Sie sofort, wer er ist?

(Sie dreht sich zu ihrer Mutter und fragt: "Soll ich darauf jetzt wirklich antworten?" Ihre Mutter nickt lächelnd.)

Um ehrlich zu sein, nein. Ich kannte zwar seinen Namen, aber hatte kein Gesicht vor Augen. Ich habe ihn auch nie spielen gesehen. Ich bin 23 Jahre alt und er ist 33. Zehn Jahre Unterschied, das ist viel. Als Rafael damals in den Niederlanden Fußball spielte, war ich noch zu jung, um ihn wahrzunehmen. Ich habe ihn jetzt auch zum ersten Mal auf dem Spielfeld gesehen.

Wie lief Ihr erstes Date ab?

Wir haben uns auf einem Event getroffen, und von da an war eine Verbindung zwischen uns.

Was mögen Sie an Rafael besonders?

Er ist wirklich ein guter Mensch. Sehr sweet. Er tut mir gut, denn er ist ein ganz normaler Mann. Wir können immer miteinander lachen.

Und was mag er an Ihnen?

Dass ich in jeder Situation ich selbst bin und tue, wonach mir ist. Wie zum Beispiel den ganzen Tag in Jogginghose mit ihm zu Hause zu entspannen.

Haben Sie Kosenamen füreinander?

Noch haben wir keine gefunden. Ich will, dass sie richtig witzig sind.

Wie oft sehen Sie sich?

Das ist unterschiedlich. Er lebt ja in Spanien, ich in Dänemark. Wir müssen stets schauen, wie wir Zeit füreinander finden. Manchmal sehen wir uns mehrere Tage die Woche. Dann gibt es Wochen, in denen wir uns gar nicht sehen. Doch wenn wir Freizeit haben, dann ist diese für uns gemeinsam reserviert.

Sylvie Meis hat ihren familiären Frieden gefunden.

Sylvie Meis

Das sagt Sylvie zu Estavana

Stört Sie die Long-Distance-Romanze?

Eine Fernbeziehung zu führen ist niemals schön. Ich hätte es gerne anders, ich würde Rafael gerne mehr sehen. Aber ich habe meine Karriere hier und er seine dort.

Denken Sie trotzdem schon darüber nach zusammenzuziehen?

Ja, das tun wir.

Wo wollen Sie dann leben?

Tja, das ist die große Frage. Mein Vertrag in Dänemark läuft, und ich werde in den nächsten Jahren also auch dort sein. Wir werden abwarten müssen, wie sich alles entwickelt.

Ende Mai waren Sie in Hamburg, beim zehnten Geburtstag von Damian, dem Sohn von Rafael und Sylvie. Verstehen Sie sich gut mit seiner Ex?

Sylvie ist wirklich sehr nett. Und ich finde es toll, dass wir alle zusammen den Geburtstag des kleinen Mannes feiern durften. Das ist insbesondere für ihn wichtig – da sind wir drei Erwachsene uns alle einig.

Mögen Sie Kinder?

Ich liebe Kinder! Und kann mir auch vorstellen, selbst welche zu haben.

Ist Rafael der Richtige, um eine Familie zu gründen?

Was soll ich sagen … Er ist mein Boyfriend, und man ist ja nicht grundlos mit einem Mann zusammen. Die Zukunft wird zeigen, was kommt.

Sind Sie ein Familienmensch?

Familie ist für mich das Wichtigste im Leben.

Glauben Sie an die große Liebe?

Ich glaube an die Liebe fürs Leben!

Können Sie sich eine Hochzeit mit Rafael vorstellen?

Das Thema Heirat ist noch weit weg. Aber wer weiß, vielleicht eines Tages.

Was sagt Ihre Familie zu Ihrem Freund?

Sie finden Rafael sehr nett. (Schaut wieder ihre Mutter an. Diese entgegnet: "Er ist ein gescheiter Mann.")

Gemeinsame Zeit am Strand von: Estavana und Rafael nutzen sie intensiv und innig. Wegen ihrer Sportkarrieren führen die beiden eine Fernbeziehung zwischen Dänemark und Spanien

Sie waren kürzlich mit Rafael und Damian in Andalusien.

Ja, wir haben dort einen kleinen Urlaub gemacht. Nur ein paar Tage. Einfach mal am Beach abhängen und chillen. Den Kopf freibekommen.

Rafael und Sylvie waren das Glamourpaar des Sports. Haben Sie jetzt mit Rafael diese Rolle übernommen?

Nein! Wir wollen kein Glamour-Paar werden. Ich bin Sportlerin und möchte so auch wahrgenommen werden.

Sie mögen das Rampenlicht gar nicht?

Natürlich finde ich es toll, wenn man mir wie hier bei dem Fotoshooting Haare und Make-up macht. Aber ich brauche das generell alles nicht. Ich bin gerne ich. Ich bin ein ganz normales Mädchen.

Worauf achten Sie bei einem Mann?

Als allererstes auf das Lächeln und die Ausstrahlung. Man könnte auch meinen, auf die Hände, weil ich eben Handballerin bin. (lacht)

Sind Sie romantisch?

Ich würde eher Nein sagen. Das habe ich wohl von meiner Mama, die ist auch nicht so romantisch. Aber natürlich hat jeder Mensch eine romantische Seite.

Wenn Rafael Rosenblüten streuen würde, um Sie zu überraschen – würden Sie dann laufen gehen?

Oh ja. (lacht) Ich würde sagen: "Oh mein Gott! Stopp! Was willst du von mir?"

Aber er darf Ihnen doch mal den Kaffee ans Bett bringen?

Natürlich bringt mir Rafael morgens Kaffee ans Bett. Wer mag es nicht, einen frisch aufgebrühten Kaffee serviert zu bekommen.

Wie starten Sie normalerweise in den Tag?

Wenn ich Training habe, muss ich um halb zehn da sein. Also stehe ich um viertel nach sieben auf. Ich bin sehr schlimm im Aufstehen. Ich mag den Morgen überhaupt nicht, ich hasse ihn.

Und abends relaxen Sie auf der Couch und essen Chips?

Natürlich sitze ich abends hin und wieder in einer Jogginghose und mit Chipstüte auf dem Sofa. (lacht) Wenn ich Lust auf Chips habe, esse ich sie. Ich reglementiere mich da nicht. Und um ehrlich zu sein: Ich spiele viel besser Handball, wenn ich Pommes Frites hatte als Salat.

Können Sie kochen?

Ich kann kochen, und ich liebe es! Ich mag es nur nicht, stundenlang in der Küche zu stehen. Ich koche auch nicht gern für mich alleine. In Esbjerg kommen meine Teamkolleginnen gern in mein Apartment und wir machen uns dann einen netten Abend.

Was bereiten Sie besonders gut zu?

Ich liebe Backkartoffeln mit Fleisch und Salat.

Wie verwöhnen Sie Rafael?

Da wir uns nicht viel sehen, genießen wir intensiv unsere gemeinsame Zeit. Wir besuchen unsere Familien, gehen mit ihnen essen, oder wir bleiben zu zweit daheim und reden stundenlang.

Auch wenn Sie der Jogginghosen-Typ sind: Beauty-Rituale werden Sie sicher haben?

Also, ich gehe meistens ungeschminkt aus dem Haus. Ich rolle mich aus dem Bett, mache mir einen Dutt und das war’s. Fürs Training brauche ich kein Make-up. Wenn wir ein Spiel haben und das Fernsehen ist da, schminke ich mich ein bisschen. Aber ich motze mich nicht für den Supermarkt auf.

Auch nicht für einen romantischen Abend mit Rafael?

Doch, schon, ich bin ja auch ein Mädchen. Ich mache mich natürlich hübsch und stehe wie jede andere Frau vor dem Spiegel und denke: Oh, dieses Outfit heute lieber nicht …

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Ich bin kein Shopaholic, ich muss nicht sechs Stunden lang durch die Geschäfte rennen. Ich überlege mir vorher, was ich brauche und gehe in die entsprechenden Läden. Ich brauche auch keine Designer-Labels. Sie überziehen also auch nicht die Kreditkarte …

Haben Sie denn gar keine schlechten Charaktereigenschaften?

Oh doch, mein Temperament geht manchmal mit mir durch. Ich kann böse werden. Das habe ich auch von meiner Mama. Aber ich achte schon sehr darauf, dass es den Menschen in meiner Umgebung immer gut geht.

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