Elyas M'Barek und Palina Rojinski im Gala-Interview: "Ja, ich will Kinder"

Er ist der Herzensbrecher der Nation. Sie ist seine aktuelle Filmpartnerin. Privat liebt der smarte Star aber eine andere. Mit GALA sprachen die beiden Schauspieler über Filmküsse, die Liebe – und ihre Zukunftspläne

Und wieder spielt , 34, im Kino einen Charmeur der Extraklasse. Diesmal einen, der als Arzt Leben rettet und Schauspiel-Kollegin , 31, zu ihrem ersten Filmkuss verhilft. "Willkommen bei den Hartmanns" erzählt die Geschichte einer gutbürgerlichen, von Alltagsproblemen geplagten Familie, die beschließt, einen Flüchtling aufzunehmen. Und natürlich geht es auch wieder um die ewige Suche nach der großen Liebe. Bei Kaffee und Mineralwasser trifft GALA die beiden Stars zum Gespräch über große Gefühle, Verkupplungsaktionen – und wie es sich anfühlt, wegen seines Aussehens angepöbelt zu werden.

Im Film werden Sie beide ein Liebespaar und knutschen heftig. Das sieht verdammt real aus.

M'Barek: Oh, ist das aufgefallen? Also, es war folgendermaßen: Palina hat sich nichts anmerken lassen, aber es war ihr erster Filmkuss. Normalerweise näherst du dich da ja leicht an und probierst ein bisschen hin und her, aber Palina hat gleich richtig losgelegt, mit Zunge und so.

Rojinski: Also jetzt hör mal auf. Das klingt ja, als hätte ich dich unbedingt küssen wollen. (lacht)

M'Barek: Nein, ich wollte dir jedenfalls auch nicht reinreden. Geworden ist es in jedem Fall der beste deutsche Filmkuss aller Zeiten.

Waren Ihre Partner während des Drehs eifersüchtig?

M'Barek: Das gehört nun mal zu unserem Beruf. Was im Drehbuch steht, muss umgesetzt werden. Da ist es wichtig, die Rolle von Privatem zu trennen.

Rojinski: Ich halte meinem Freund bei der Szene die Augen zu.

Ein schönes Leinwand-Paar: In "Willkommen bei den Hartmanns" verliebt sich Jungarzt Dr. Tarek Berger (Elyas M'Barek) in Sofie Hartmann (Palina Rojinski), die Tochter seines Chefs. Es wird wild geknutscht ...

Wie verändert man sich, wenn man richtig verliebt ist?

Rojinski: Man wird quasi zu einem schöneren Menschen, vor allem von innen und dadurch ja dann auch äußerlich. Man möchte einfach, dass es allen um einen herum gut geht.

M'Barek: Ich habe übrigens vor Kurzem gelesen, dass man sich leider immer seltener verliebt, je älter man wird.

Davon sind Sie beide ja noch weit entfernt. Herr M'Barek, planen Sie denn weiter, mit Familie und Kindern?

M'Barek: Ja, klar will ich Kinder. Natürlich möchte ich mal Papa werden. Aber eilig habe ich es noch nicht. (Anm. d. Red.: Der Schauspieler hatte sich Anfang des Jahres erstmals öffentlich mit seiner Freundin Julia, einer Münchner Medizin-Doktorandin, gezeigt.)

Die schöne Freundin von Elyas M'Barek, Julia Czechner, an der Seite ihres Liebsten

Und wie sieht es bei Ihnen aus, Frau Rojinski?

Rojinski: Also ganz klar, natürlich möchte ich mich fortpflanzen.

Sind Sie eigentlich schon mal verkuppelt worden?

M'Barek: Ich war bei einer Begegnung mit einer Frau einmal so versteinert, dass ich kein Wort rausbrachte. Ein Freund ist ihr dann nachgelaufen und hat mich dabei auf meinem Handy angerufen. Als ich dann ranging, drückte er ihr sein Telefon in die Hand, wir sprachen miteinander, und daraus entstand dann sogar eine Beziehung.

Rojinski: Meine Mutter wollte mich mal mit einem tollen Typen, wie sie fand, verkuppeln. Das hat aber nicht hingehauen.

Sind Sie romantisch veranlagt?

Rojinski: Total. Ich male auch mal kleine Bildchen mit Liebesbotschaften drauf.

M'Barek: Wenn man von dem Klischee mit den roten Rosen ausgeht, eher weniger, meist sind es ja besondere Momente, die man dann als romantisch empfindet.

Im Film geht es auch um Rassismus. Sind Sie schon mal angefeindet worden?

M'Barek: Als ich mal twitterte, dass ich aufgrund der Politik meinen österreichischen Pass zurückgeben würde, gab es fiese Anfeindungen auf Facebook, die einfach nur menschenverachtend und asozial waren. Es reicht offenbar für die Leute da draußen, einen anderen Nachnamen zu haben oder ein bisschen dunkler auszusehen. "Du bist 'n scheiß Kanake", "Hab Spaß mit deinen Kamelen" oder "Hey, du scheiß Moslem", das sind noch die harmloseren Kommentare. Ich war echt sprachlos bei all diesem Hass.

Rojinski: Es ist einfach unglaublich, wie viel Angst manche Menschen offenbar haben. Das zeigt ja auch der Film: Wenn man Angst hat und nicht viel Hintergrundwissen, dann schürt die bloße Unsicherheit diese Angst …

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