Elyas M'Barek Über Kinder- und Familienplanung

Elyas M'Barek
© Getty Images
Neuer Job, neue Liebe. Elyas M'Barek gibt Einblicke in sein Leben mit Freundin Julia und erklärt, wie er mit dem Image als ewiger Herzensbrecher umgeht
Elyas M'Barek feiert mit seiner Freundin Julia bei der "Place to B"-Party.
Elyas M'Barek feiert mit seiner Freundin Julia bei der "Place to B"-Party.
© Michael Tinnefeld/Agency People Image

Er ist einer der begehrtesten Schauspieler, die Deutschland gerade zu bieten hat. Bei Filmemachern wie bei den Frauen: Elyas M’Barek, 33. Wenn er einen Raum betritt, dann herrscht Kreischalarm bei seinen Fans. Kein Wunder, dass jetzt auch die Werbeindustrie auf ihn aufmerksam geworden sind. Der "Fack ju Göhte"-Star ist das neue Gesicht des Bezahlsenders Sky, soll auf dessen Spielfilmkompetenz hinweisen.

Wie sich sein Leben im Rampenlicht nun mit seiner neuen Freundin, der Medizinstudentin Julia, 23, anfühlt und wie es um die Familienplanung steht, verrät der Schauspieler im Interview mit GALA.

Herr M’Barek, als Testimonial für den Sender Sky spielen Sie auch mit ihrem Image als Frauenschwarm. Wie lebt es sich eigentlich damit?

Manchmal etwas albern. Und es ist mir schon auch unangenehm, wenn ich immer wieder diesen Stempel aufgedrückt bekomme. Ich weiß ja, dass ich nicht nur der Herzensbrecher bin. Ich kann ja mehr. Aber, ich muss auch sagen: Es ist ein nettes Image. Damit lässt es sich leben. Es ist ein Markenzeichen, das ich mir erarbeitet habe. Also nehme ich das Ganze mit Humor.

Hat sich Ihre Freundin Julia schon an den Fan- Rummel um Ihre Person gewöhnt?

Ach, sie ist klug genug, damit ganz gelassen umzugehen und das nicht zu ernst zu nehmen. Wir waren am Wochenende gemeinsam auf der Berlinale, weil das für uns gepasst hat. Sie war in Berlin, ich war dort, also gehen wir dann natürlich auch gemeinsam auf eine Party. Wir haben ja nichts zu verbergen. Aber wir werden jetzt in Zukunft nicht gemeinsam über alle roten Teppiche dieser Welt gehen. Es ist ganz wichtig für uns beide, dass jeder seine eigene Karriere verfolgt.

Wie schalten Sie von dem ganzen Wirbel ab?

Das fällt mir ehrlich gesagt nicht sehr schwer. Ich kokettiere damit jetzt wirklich nicht, aber wenn ich nach Hause komme, ist alles ganz normal. Bei meinen Freunden oder meiner Familie spielt der ganze Trubel nur eine Nebenrolle. Ich sehe das so: Ich lebe in zwei Welten, aber die Rampenlichtwelt hat die andere, meine Basis, nicht verändert.

Empfinden Sie das manchmal als Glück?

Ja! Und dass das so bleibt, ist mir extrem wichtig. Das Leben im Rampenlicht sollte einen nicht völlig vereinnahmen. Bei den US-Stars sieht man das ja oft. Sie leben dann auch privat nur noch in Begleitung von einem Mega-Tross, wo ständig irgendeiner noch was für Facebook oder Instagram fotografiert. Das ist doch schrecklich. Wenn das Leben nur noch aus Selbstdarstellung besteht, hat man ein Problem, glaube ich. Für mich ist der Fan-Rummel und die Aufregung jedenfalls nichts Selbstverständliches geworden. Ich bin immer noch überrascht, wenn Leute mich auf der Straße ansprechen.

Sie fahren gern Ski, Ihre Freundin hat als Profi-Snowboarderin Erfolge gefeiert. Wer kommt besser den Hang hinunter?

Wir waren kürzlich mit Florian David Fitz und ein paar Freunden tatsächlich Skifahren. Aber: Sie fährt Snowboard und ich Ski, das kann man schlecht miteinander vergleichen. Ich würde mal sagen, wir machen beide eine gute Figur.

Macht sich Ihre Agentin nicht große Sorgen, wenn ihr wertvoller Klient die Piste runterbrettert?

Wenn ich Filme drehe, fällt das ja auch flach. Ich bin vertraglich verpflichtet, keine Extremsportarten zu machen. Aber

wenn ich Urlaub habe, dann heißt es: Ab auf die Piste! Und ich habe mir dieses Jahr tatsächlich einen Helm gekauft. Sonst bin ich immer ohne gefahren. Die Zeiten sind nun vorbei.

Sind Kinder jetzt schon ein Thema für Sie?

Im Moment rede ich mehr darüber, ob ich "Fack ju Göhte 3" mache. Über alles andere, das in den nächsten Jahren passieren könnte, denke ich zurzeit nicht nach.

Sie hatten sich in der Vergangenheit mit Til Schweiger verkracht. Er verpasste Ihnen sogar eine Ohrfeige, weil Sie eine Sondervorstellung seines Films "Honig im Kopf" nach eigenen Aussagen früher verließen. Wie ist ihr Verhältnis heute? Haben Sie sich auf der Berlinale getroffen?

Nein, aber wir haben uns nach dem Bayerischen Filmpreis gesehen, und da habe ich ihm zum Publikumspreis gratuliert. Danach sind wir noch gemeinsam in die 2Schumann’s"-Bar gegangen, um etwas zu trinken. Zwischen Til und mir ist alles prima. Wir haben ein sehr kollegiales Verhältnis und ich wünsche ihm ganz viel Erfolg bei allem, was er tut.

Steht sein neuer Kinofilm "Tschiller: Off Duty" denn auf Ihrer Muss-ich-sehen-Liste?

Ehrlich gesagt nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich so absolut kein "Tatort"-Gucker bin. Das war ich noch nie.

Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken