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Claudia Eisinger 5 Fragen an den "Mängelexemplar"-Star

Claudia Eisinger
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© X Verleih
Der Bestseller "Mängelexemplar" von Fernsehmoderatorin Sarah Kuttner wurde fürs Kino verfilmt und Schauspielerin Claudia Eisinger verkörpert die Hautprolle. GALA stellte ihr fünf Fragen

Der Erstlingsroman "Mängelexemplar" von Sarah Kuttner begeisterte 2009 Fans und Kritiker. Kein Wunder also, dass das Buch nun verfilmt wurde und am 12. Mai in die Kinos kommt, denn die Vorlage bietet viel Stoff für die große Leinwand. Job weg, Freund weg, Stress mit der Mama - Karo befindet sich in einer tiefen Lebenskrise. GALA sprach mit Hauptdarstellerin Claudia Eisinger über ihre Rolle.

Was sind Karos fünf schlimmste Fehler?

Sie will viel zu viel auf einmal. Sie will mit dem Kopf durch die Wand. Sie kann sich selber nicht leiden. Sie klammert sich zu sehr an die Männer und sie ist mit ihrer Umwelt ein totaler Rumpel.

Was ist Ihr persönliches Glücksrezept, wenn Sie sich mal richtig mies fühlen?

Sich wieder mit sich verbinden. In die Natur gehen. Körperliche Sache machen,Yoga, tanzen. Man muss wieder im Hier und Jetzt ankommen. Die Sonne spüren. Ganz laut Musik hören und mitsingen. Raus aus dem Kopf und rein in den Körper.

Was hat Sie an der Rolle der Karo gereizt?

Mich hat die ganze Geschichte total gereizt, die komplette Figur. Ich habe zur ganzen Thematik "Depression" und was sich alles dahinter verbirgt einen sehr persönlichen Bezug und wollte den Film sofort machen, weil ich es total wichtig finde sich so direkt und offen wie es "Mängelexemplar" tut mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich hatte der Rolle einfach sehr viel zu geben und ihre emotionale Reise ist ausserdem ein echtes Schauspielergeschenk. Ich kenne diese Punkte im Leben, diese komplette Orientierungslosigkeit und diese große Traurigkeit und dieses große Nicht-Wissen, was man eigentlich mit seinem Leben anfangen soll und wer man eigentlich ist– das kenne ich sehr gut.

Gab es eine Zusammenarbeit mit der Buchautorin Sarah Kuttner?

Ich selbst habe Sarah nur einmal am Set getroffen. Ich weiss, dass sie immer über alles informiert war, aber an dem Filmdreh selbst war sie nicht beteiligt. Sarah hat sich aus allem Filmischen im Grunde herausgehalten, weil sie von Anfang an gesagt hat, dass es nicht ihr Metier ist. Das wollte sie den Profis überlassen.

Haben Sie denn schon so ein kleines Feedback bekommen. Daumen hoch oder runter?

Ich weiß: Der Daumen ging hoch! Und sie war sehr berührt.

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