Christina Stürmer: Happy Birthday Christina Stürmer!

Die österreichische Chartstürmerin feiert heute ihren 33. Geburtstag und als Star-Teilnehmerin der zweiten Staffel von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert", bekommt sie ein ganz besonderes Geschenk. Gala.de sprach mit ihr

Ein Geburtstagsständchen von Yvonne Catterfeld, Xavier Naidoo, Andreas Bourani, Hartmut Engler, Daniel Wirtz und den Prinzen. So wird man doch gerne ein Jahr älter! Im Gespräch mit Gala.de verriet die sympathische Sängerin, welche Momente des "VOX"-Tauschkonzerts sie besonders berührten, welche Musik sie beim Joggen auf den Ohren hat und wie sie den Sommer in ihrem Landhaus verbringt.

Die Folge von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert", in der ihre Person sozusagen die Hauptrolle spielt, läuft heute an ihrem Geburtstag im TV. Ein schönes Geschenk, oder?

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©Gala

Ein sehr schönes Geschenk. Als wir die Folge im März in Südafrika aufgezeichnet haben wurde im Hinblick auf den Sendetermin auch schon auf meinen Geburtstag angestoßen. Auf diese Weise feiere ich meinen 33. Geburtstag gleich zweimal, das ist auf jeden Fall etwas Besonderes.

Schauen Sie sich die Folge denn noch einmal an?

Auf jeden Fall! Das Endergebnis habe ich auch noch nicht gesehen. Zum Teil haben wir am Abend mehrere Stunden nur gequatscht und gesungen. Ohne Drehbuch und ohne Regieanweisung hat man uns einfach freien Lauf gelassen. Auf diese Weise entstanden zwar die schönsten und intimsten Momente, das gesamte ungekürzte Material wäre aber viel zu lange für eine Sendung.

Werden Sie die Show gemeinsam mit Ihren Freunden und der Familie ansehen?

Am nächsten Tag habe ich mit meiner Band einen Auftritt in Berlin - das heißt, ich kann die Folge leider nicht mit meinen Freunden und meiner Familie, gemeinsam bei mir zu Hause anschauen. Ich werde sie aber zusammen mit meiner Band in einem Berliner Hotel sehen.

Das wird bestimmt auch sehr schön.

Ganz sicher sogar, meine Bandkollegen sind von dem Format auch total begeistert - genau wie ich. Von daher freuen wir uns alle schon sehr darauf.

Was wird uns in der Folge erwarten? Können Sie uns schon ein bisschen was verraten?

Im Vorhinein hatte ich mir eigentlich geschworen, im Fernsehen nicht zu weinen. Diesen Vorsatz konnte ich leider nicht umsetzten (lacht). Von himmelhoch jauchzend bis zu Tränen gerührt ist alles dabei. Insbesondere die Version meines Songs "Nie genug", gesungen von Daniel Wirtz, ist einfach der Knaller.

Als Daniel Wirtz ihren ersten Erfolgshit sang, konnten Sie ihre Tränen also nicht mehr zurückhalten?

Es war zwar eine eher rockige Version aber ich verbinde so viel mit diesem Song, den ich jetzt schon fast zwölf Jahre mit mir herumtrage. Hinzu kommt diese vollkommen neue Situation, dass man dort auf der Couch sitzt und eine Yvonne Catterfeld oder ein Xavier Naidoo singen deine Lieder. Eigentlich dachte ich, es wird der entspannteste Abend von allen. Theoretisch hätte ich mich einfach zurücklehnen können und die Show genießen. Am Ende war es aber ein so überwältigendes Gefühl, damit hatte ich nicht gerechnet.

Ist es schöner die Songs der anderen zu performen oder die eigenen zu hören?

Beides war extrem schön. Die Herausforderung die Songs der anderen zu singen, den Text dabei nicht zu vergessen und das Ganze überzeugend vorzutragen – das hat eine Menge Spaß gemacht! Emotional gesehen war mein Highlight natürlich der Abend, an dem meine Lieder gespielt wurden.

Sie haben sich 2003 in der österreichischen Castingshow "Starmania" schon einmal vor einer Jury bewiesen. War es vor den berühmten Kollegen schwieriger oder leichter? Waren Sie vorher aufgeregt?

Prinzipiell kann man das eine nicht mit dem anderen vergleichen. Eine Dame in der "Starmania"-Jury kritisierte anfangs, dass ich keine Barbie sei und genau daran noch arbeiten müsse. Ich bin sehr froh, dass ich mein Styling und mein Aussehen nicht verändert habe. In all der Zeit bin ich mir treu geblieben und das scheint bei den Leuten auch gut anzukommen. Diese Art von Kritik gibt es bei "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" nicht. Wir sind individuelle Musiker auf einem professionellen Level. Wir wissen, dass wir alle etwas auf dem Kasten haben.

Dass sie sich treu geblieben sind, finden wir auch gut! Gab es in der Show eine Nummer, die besonders schwer umzusetzen war?

Tatsächlich ist der Schwierigkeitsgrad von Künstler zu Künstler unterschiedlich. Einige Titel fallen einem leichter, andere schwerer. Die "Söhne Mannheims"-Version ist mir beispielsweise nicht ganz so leicht gefallen. zu Hause habe ich die CDs der Jungs und Xavier hat eine sehr markante Stimme. Wenn man die Lieder vorher schon oft gehört hat, neigt man natürlich dazu sie nachzusingen, statt sie neu zu interpretieren. Sagen wir es einmal so: Für diesen Auftritt musste ich dann ein bisschen mehr üben (lacht).

Haben Sie sich auf einen Kollegen oder Song besonders gefreut?

Am meisten gefreut habe ich mich auf die "Prinzen". "Alles nur geklaut" war einfach eine typische Christina-Stürmer-Version. Meine Band und ich haben den Titel auch schon fleißig eingeübt, denn im Sommer nehmen wir ihn mit auf unsere Konzerttour.

Gibt es einen Song von einem der anderen Musiker, den Sie mit einem besonderen Moment verbinden?

Andreas Bourani sang in der Folge von Yvonne Catterfeld ihren Erfolgshit „Für dich“. Mit diesem Lied verbinde ich sehr viele schöne und aufregende Meilensteine. Als Yvonne mit dem Song in den Charts war, ging es auch bei mir richtig los. Das erinnert mich an meine Anfangszeit in Deutschland. Sie war schon in aller Munde und wir kamen neu dazu. Wir Österreicher im großen Deutschland.

In der Sendung singen alle Künstler deutsch. Hätten Ihnen englische Titel Bauchschmerzen bereitet?

In der Öffentlichkeit singe ich zwar lieber deutsch aber zu Hause singe und höre ich sehr viel englischsprachige Musik. Früher habe ich auch in einer Coverband gesungen, von daher wäre es kein Problem gewesen. Vielleicht hätte es an der Aussprache etwas gehapert aber da hätte man ja drüber hinwegschauen können (lacht). Zu Beginn der Staffel hieß es oft, dass den Zuschauern durch die ganzen deutschen Titel keine Abwechslung geboten wird und das Ganze dadurch langweilig werden könnte. Im Nachhinein finde ich das allerdings überhaupt nicht. Wir sind alle unterschiedlich spannende Typen mit eigenen Stilrichtungen.

Würden Sie sagen, die Show hat Sie musikalisch weitergebracht?

Allein das Miteinander mit den Kollegen war schon eine tolle Erfahrung. Auf diese Weise lernt man die andern kennen und erlebt, wie sie so ticken. Wir kommen aus verschiedenen Bereichen der Musik und haben trotzdem so viel gemeinsam. Auch tagsüber, wenn nicht gedreht wurde, haben wir viel geredet und uns ausgetauscht. Hinzu kommt die Herausforderung, einen bestehenden Song neu zu interpretieren. Am Ende muss er nämlich trotzdem gut sein oder im besten Fall besser.

Aktuell können sich Ihre Fans über Ihr Best-of Album "Gestern. Heute" freuen. Gibt es auf der Platte Titel, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

Neben „Ich lebe“, mit dem alles begann und der bei keinem Konzert fehlen darf, ist "Millionen Lichter" auch ein ganz besonderer Titel für mich. Nachdem wir von 2006 bis 2010 immer entweder ein Album veröffentlich hatten, auf Tour waren oder im Studio standen, haben wir 2011 die Notbremse gezogen und wollten uns für das nächste Projekt mehr Zeit nehmen. Auch weil ich gerne intensiver an meinen Songs mitarbeiten wollte. Danach wurde ich häufig gefragt ob ich keine Angst habe, dass Christina Stürmer vergessen wird. Immerhin waren die Fans es gewohnt, immer etwas von mir zu hören oder zu sehen. Dann kam zweieinhalb Jahre später „Millionen Lichter“ auf den Markt und ist komplett durch die Decke gegangen. In dem Moment ist mir ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen.

Wie Sie selbst schon sagten, sind Sie mittlerweile über 10 Jahre mit ihren Songs in den Charts. Hat der Erfolg Sie verändert?

Er hat mich schon verändert. Angefangen damit, dass ich durch ihn selbstbewusster wurde. Als Musiker kommt man viel herum und lernt viele Leute kennen. In meinem vorherigen Beruf, als Buchhändlerin, war jeder Tag irgendwie gleich. Die Arbeit hat mir auch Spaß gemacht aber heute bin ich ständig unterwegs und alles ist viel spannender. Mit Anfang 20 war ich außerdem noch grün hinter den Ohren und habe alles einfach mitgemacht. Heute sage ich klar "Nein", wenn mir etwas nicht passt.

Christina Stürmer ist erwachsen geworden.

So könnte man es sagen. Ich kann schwer abschätzen, ob es nur am Beruf liegt. Mit 30 sieht man das Leben natürlich anders als mit 20. Aber mein Erfolg hat mir auf meinem Weg sicher geholfen.

Erfolg ist oftmals mit Stress verbunden. Wie kommen Sie am Abend wieder zur Ruhe?

Ich lese sehr gerne und habe immer ein Buch mit dabei. Egal ob ich zu Hause bin, im Hotel oder im Bus auf Tour. Ich versuche mich am Abend bewusst zurückzuziehen. Ohne viele Menschen zu sein und ohne viel Trara. Es kommt der Moment, in dem man merkt dass man nicht auf jede Party gehen muss und nicht immer mitten im Trubel stehen will.

Eine Tour stelle ich mir allgemein anstrengend vor. Wie halten Sie sich fit?

Sport ist super wichtig, weil meine Kondition über eine längere Konzerttour sonst nicht mitmacht. Ich kann nicht singen, auf der Bühne herumspringen und laufen, wenn ich sofort außer Puste bin. Ich übertreibe es nicht aber versuche schon mindestens zweimal pro Woche Laufen zu gehen. Natürlich muss ich immer wieder meinen inneren Schweinehund überwinden der sagt: Einfach nur auf der Couch sitzen wäre jetzt auch gut.

Laufen Sie mit Musik auf den Ohren?

Wenn ich laufe, höre ich gerne "Clueso". Nachdem ich einige Arten von Musik ausprobiert habe, bin ich bei seinen Songs hängen geblieben. Ich bin niemand der lossprintet, sondern eher eine gemütliche Joggerin. Daher sind seine Songs perfekt.

Beruflich läuft es super bei Ihnen. Wie schaut es denn privat aus?

Privat ist alles toll. Mit meinem Freund Oliver, der als Gitarrist in meiner Band spielt, bin ich jetzt seit acht Jahren zusammen. Wir wohnen gemeinsam in einem Haus auf dem Land und ich kann mich wirklich nicht beklagen.

Ist es denn unterwegs auf Tour schwierig für Sie beide, Zeit füreinander zu finden?

Das ist gar kein Problem. Gerade auf Tour gibt es oft Momente, in denen man nichts zu tun hat und auch keine Interviewtermine auf der Tagesordnung stehen. Wenn die Bühne aufgebaut wird zum Beispiel. Und die Crew hat auch vollstes Verständnis dafür, wenn wir uns zurückziehen.

Musizieren Sie denn privat auch viel gemeinsam?

Man darf es sich nicht so vorstellen, dass wir den lieben langen Tag in unserem Haus sitzen und zusammen Musik machen. Es kommt aber schon vor, dass wir einen Termin mit dem Songschreiber ausmachen und gemeinsam mit ihm auf unserer Terrasse an neuen Titeln arbeiten. Unser Berufs- und Privatleben überlappt automatisch. Musik ist ein großer Teil in unserem Leben. Das Gute daran ist, dass ich durch Oliver auf diese Weise auch immer wieder neue Musik entdecke.

Ist in Ihrem Haus denn Platz für Kinder? Sind Ehe und Familie allgemein schon ein Thema?

Hochzeit ist momentan noch kein Thema für uns. Durch meinen Freundes- und Bekanntenkreis habe schon öfter miterlebt, dass einige Pärchen nach wenigen Jahren geheiratet haben und die Beziehung kurz darauf in die Brüche ging. Von daher lassen wir uns Zeit. Wir wünschen uns beide Kinder, irgendwann, im Moment hat Familienplanung allerdings keine oberste Priorität.

Der Sommer steht vor der Tür. Auf was freuen Sie sich besonders?

Beruflich freue ich mich auf die ganzen Open-Air-Bühnen. Es ist immer schöner unter freiem Himmel mit frischer Luft zu spielen, als in einer Konzerthalle. Privat sitze ich gerne im Garten und das ist im Sommer natürlich noch viel schöner. Am Wochenende spielen wir Konzerte und unter der Woche wird viel gegrillt. Freunde kommen vorbei, wir sitzen zusammen, essen und quatschen. Besser geht es nicht!

Neben Ihrem Best-of Album und "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert", auf was können sich Ihre Fans als Nächstes freuen? Arbeiten Sie schon an neuer Musik?

Momentan bleibt die Songschreiberei durch die ganzen Termine leider ein bisschen auf der Strecke. Ein paar Demosongs existieren allerdings bereits und mein Wunsch ist es, Ende des Jahres damit ins Tonstudio zu gehen. Bestenfalls wird das neue Album also 2016, pünklich zur Tour im Februar, fertig.

"Sing meinen Song - Das Tauschkonzert", immer Dienstags um 20:15 auf "VOX"

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