Christian Ditter: "Es war toll, mit so vielen Megastars zu arbeiten"

Am 7. April kommt die Komödie "How to be Single" in die deutschen Kinos. Im GALA-Interview verrät der Regisseur Christian Ditter, wie lustig die Dreharbeiten waren und warum auch Paare den Film sehen sollten

Christian Ditter

Für Christian Ditter, 38, ist es der zweite große Hollywood-Film, für den er Regie führt. In der Komödie "How to be Single", der am 7. April in den deutschen Kinos startet, dreht sich alles um das Leben der vier Single-Frauen Rebel Wilson ("Pitch Perfect 2"), Dakota Johnson ("Fifty Shades of Grey"), Leslie Mann ("Vacation - Wir sin die Griswolds") und Alison Brie ("Community").

Was genau hat sie besonders gereizt bei dem Film "How to be Single" Regie zu führen?

Was mich zum Film gebracht hat, war das Drehbuch. Ich habe das geschickt bekommen und wusste vorher schon, dass der Film eine romantische Komödie sein wird. Allerdings war ich in den letzten Jahren kein besonderer Fan von solchen Filmen. Einfach weil ich finde, dass das Genre in den letzten Jahren vorhersehbar geworden ist und nicht mehr so viel Neues gebracht wird.

Dann habe ich das Drehbuch zu "How to be single" gelesen und entgegen meiner Erwartung konnte ich noch nicht auf Seite fünf vorhersagen, wie der Film ausgehen wird und ich konnte noch nicht einmal vorhersagen, was in den nächsten zehn Minuten passieren wird. Ich konnte mir da einfach sehr gut einen Film vorstellen für Frauen, den ich mir aber auch als Mann freiwillig anschauen würde, ohne unter Gewalt mitgeschleift zu werden. Die Besetzung stand zu dem Zeitpunkt noch nicht fest. Die haben wir dann, als ich an Bord war, gemeinsam gefunden. Das war natürlich auch Wahnsinn mit so großen Stars zusammenzuarbeiten, das war toll!

Leslie Mann, Dakota Johnson, Alison Brie und Rebel Wilson

Gab es von Anfang an eine bestimmte Vision für den Film, oder hat sich diese erst im Austausch mit den Schauspielern und dem Dreh an sich entwickelt?

Am Anfang steht da schon eine Vision und die arbeitet man dann gemeinsam aus und da ist natürlich auch die Besetzung von besonderer Bedeutung. Wenn man natürlich so einen Film macht und dann eine Rebel Wilson am Set hat, dann kann man planen, so viel wie man will, weil da kommt in jedem Take etwas Neues ums Eck.

Und so etwas ist natürlich toll! Gerade deswegen will man sie ja auch dabei haben. Da ist das dann auch nicht so, dass es der eigenen Filmvision entgegensteht, sondern sie eher noch erweitert und bereichert. Man bekommt dann manchmal auch Momente geschenkt, mit denen man eben nicht gerechnet hat. Es ist so eine Mischung.

Wie war denn die Zusammenarbeit mit den Schauspielern? Die Sauna-Szene soll ja beispielsweise komplett improvisiert gewesen sein. Gab es so einen kreativen Ideenaustausch öfters am Set?

Die Sauna-Szene war natürlich auch im Drehbuch, aber sie war eben eigentlich nur eine halbe Seite lang und schlussendlich wäre sie im Film nur eine halbe Minute lang gewesen und im Endeffekt ist sie jetzt circa zwei bis drei Minuten lang, weil Rebel einfach mehr daraus gemacht hat, als ursprünglich im Drehbuch stand. Gerade deswegen wollten wir ja Comedy-Talente wie Rebel Wilson oder auch Leslie Mann haben. Und Leute wie Rebel Wilson, die muss man nachher schon stoppen. Wenn man sie nämlich nicht stoppt, dann bestünde der Film jetzt nur aus der Sauna-Szene.

Kann der Film eine Hilfestellung oder ein Leitfaden für unglückliche Singles sein?

Man sagt ja immer: Lachen ist die beste Medizin. Und wenn jemand therapeutischen Bedarf hat beim Singlesein ist unser Film perfekt, weil man lachen wird. Was mir auch wichtig war zu zeigen ist, dass Frauen auch ohne Beziehung glücklich sein können. Viele amerikanische Filme, gerade auch in dem Genre, sind gebetsmühlenartig, da sie speziell zu Frauen sagen "Hey, der Sinn deines Lebens besteht darin einen Partner zu finden und erst wenn du einen Partner hast bist du glücklich!" Das finde ich ist einfach eine sehr antiquierte Vorstellung, das wahre Leben ist da einfach schon viel weiter.

Der Film "How to be Single" läuft ab dem 7. April in den deutschen Kinos.

How To Be Single

Schillernde Premiere in London

Die Hauptdarstellerinnen Leslie Mann, Dakota Johnson, Alison Brie und Rebel Wilson zeigen sich in ausgefallenen Kleidern auf dem pinken Teppich der Filmpremiere im Londoner Vue West End.
Auch die hübsche Rückenansicht der Ladys ist für die Fotografen reizvoll.
Leslie Mann lässt sich vom schlechten Wetter nicht unterkriegen und lässt sich witzige Posen mit Regenschirm einfallen.
Dakota Johnson kommt den vielen Autogrammwünschen nach.

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Rebel Wilson

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