Cheryl Shepard: Interview zu "Rote Rosen"

Cheryl Shepard verkörpert ab heute die weibliche Hauptrolle bei "Rote Rosen". Mit GALA sprach sie über Liebe und Toleranz

Cheryl Shepard

Heute um 14.10 Uhr auf ARD bekommt auch sie endlich eine "Rote Rose": Cheryl Shepard. Jahre lang spielte die gebürtige US-Amerikanerin die Rolle der Dr. Elena Eichhorn in der beliebten Fernsehserie "In aller Freundschaft", 2015 folgte dann der Ausstieg. Doch Cheryl hatte kaum Zeit, über dieses Serienaus zu trauern. Ab sofort verkörpert sie nämlich die weibliche Hauptrolle Sydney Flickenschild in der 13. Staffel "Rote Rosen". Darin verliebt sie sich in den Feuerwehrmann Mathias Segert, gespielt von Mickey Hardt. Wie die Zusammenarbeit verlief und wie sie zu Toleranz in Beziehungen steht, erzählt die 50-Jährige im Interview mit GALA.

Wie ist das Gefühl, ab sofort eine der Hauptfiguren bei "Rote Rosen" zu spielen?

Es ist gigantisch. Eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Obwohl wir ein hohes Arbeitspensum haben, verspüre ich überhaupt keinen Druck. Das ist eine ideale Voraussetzung, um Spaß zu haben und auch mit den Kräften gut haushalten zu können. Normalerweise braucht man immer so seine Zeit, um sich an einem neuen Set einzuleben. Aber das ging diesmal ganz schnell.

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©Gala

Was ist anders zu der Arbeit bei "In aller Freundschaft"?

Es geht alles ein bisschen schneller. Die Szenen sind länger und damit ist es auch mehr Text - teilweise das vier- oder fünffache als bei „In aller Freundschaft“. Wichtig ist, dass man gut vorbereitet ans Set kommt.

Wie war das erste Treffen mit ihrem Kollegen Mickey Hardt?

Wir haben uns beim Casting zu "Rote Rosen" kennengelernt und man kann schon sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Das hat im Spiel miteinander gleich funktioniert.

Cheryl Shepard un Mickey Hardt

Wie ist die Zusammenarbeit?

Wir verbringen viel Zeit sowohl am Set als auch in der Kantine. Wir haben so eine kleine Sitzgruppe, in der wir uns noch mal besprechen und auch die Texte noch mal durchgehen. Ich habe die meisten Texte. Mickey hatte bereits zwei Tage frei und selbst an diesen freien Tagen hat er sich abends mit mir zusammengesetzt und ist noch mal die Texte mit mir durchgegangen. Es ist natürlich viel einfacher, wenn man die Stichworte hören kann. Er ist ein strenger Lehrer. (lacht) Ich musste alles wiederholen, bis mir schon fast die Augen zugefallen sind. Aber es ist toll mit ihm!

Ihre beiden Figuren sind verheiratet, verlieben sich aber ineinander. Können Sie das nachvollziehen?

Ich kann schon nachvollziehen, dass man in Gefahr kommen kann. Ich glaube, keiner ist vor Frühlingsgefühlen gewappnet. Und manchmal passiert das dann eben in einem Moment, in dem man sehr empfänglich für sowas ist und dann geht es eben darum, geht man den Schritt oder nicht. Jedes Paar hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie eine Beziehung sein soll. Es gibt Paare, die sind etwas offener, und für andere bedeutet das das Ende der Beziehung. Ich bin schon beiden Modellen in meinem Leben begegnet.

Und welches Modell leben Sie?

Ich gehöre zu den toleranteren Menschen.

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