Charlize Theron: "Mein Herz fühlt so viel Liebe"

Im "Gala"-Interview schwärmt Charlize Theron von ihrem Glück als Adoptivmutter

Bis sie ihrem Schatz das erste Mal ein Märchen vorliest,

wird es noch eine ganze Weile dauern. Schließlich ist der kleine Jackson gerade mal sechs Monate alt. Charlize Theron selbst hat klassische Märchen erst als Teenager entdeckt: "In meiner Kindheit habe ich eher Geschichten aus der afrikanischen Folklore gelesen", verrät sie beim Interview im südenglischen West Sussex.

Jetzt ist die 36-jährige Südafrikanerin selbst in eine Märchenrolle geschlüpft. Im Fantasy-Spektakel "Snow White & The Huntsman" (ab 31. 5. im Kino), frei nach den Gebrüdern Grimm, ist sie als herrlich fiese und finstere Königin zu sehen. Privat hingegen geht sie voll in ihrer neuen Rolle als Adoptivmutter auf - und kommt deshalb auch gegenüber "Gala" gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus.

"Pretty Little Liars"-Star Shay Mitchell

Ihr Mutterglück kennt keine Grenzen

Shay Mitchell
Shay Mitchell zeigt erstmals ihr kleines Mädchen und verrät sogar seinen Namen.
©Gala

Ihr Leben hat sich gerade ganz entscheidend verändert.

( lächelt) Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.

Wie fühlen Sie sich als Neu-Mutter?

Als ob es immer schon so sein sollte. Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. Es hat etwas ganz Selbstverständliches. Und es hat mich auch nichts am Muttersein wirklich überrascht - außer der Tatsache, dass mein Herz so unglaublich viel Liebe fühlen kann. Ich habe das Gefühl, dass dieser kleine Kerl und ich schon immer dazu bestimmt waren, einander zu treffen.

War die Adoption für Sie ein Herzenswunsch?

Ich habe das nie als letzte verzweifelte Maßnahme empfunden. Ich hätte diesen Weg auch eingeschlagen, wenn ich gerade in einer Beziehung wäre oder schon leibliche Kinder hätte. Und irgendwie wusste ich es tief in mir schon immer. Meine Mutter hat mir gerade einen Brief gezeigt, den ich mit acht Jahren geschrieben habe. Und schon da schreibe ich darüber, ein Kind adoptieren zu wollen.

Wie kommt eine Achtjährige auf so eine Idee? Sind Sie als Einzelkind aufgewachsen?

Ja, ich glaube, dass es mir damals eher darum ging, einen Bruder oder eine Schwester zu haben. ( lacht) Aber dann hatte ich diese geniale Idee. Statt meine Mutter zu fragen, ob sie noch ein Kind bekommt, könnten wir doch einfach einen kleinen Bruder oder eine Schwester für mich adoptieren. Komischerweise war in mir immer diese Erkenntnis, dass mein Kind eben auf diese Weise in mein Leben kommen sollte.

Das Timing ist allerdings nicht gerade optimal. Sie arbeiten so viel wie nie zuvor in Ihrem Leben.

Kinder kommen nie, wenn es gerade passt oder die Zeit dazu optimal ist. Da können sie jede Mutter fragen, egal ob sie adoptiert oder ein leibliches Kind hat. Sie kommen immer zum unpassendsten Zeitpunkt, zum Beispiel wenn du gerade beruflich am meisten zu tun hast. Aber letztendlich finde ich, es ist sogar besser so. Denn es relativiert alles, was vorher so wichtig zu sein schien, und verschiebt deine Prioritäten wieder genau dorthin, wo sie hingehören. Christian Aust

Familie

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