Barbara Becker Next exit: Paris


Im Interview plauderte Barbara Becker über den geplanten Umzug nach Paris und wie schwer es war, einen größeren Po zu bekommen

Die Gala, die wir ihr mitgebracht

haben, schnappt sie sich als erstes. "Da ist Noah drin", erklärt Barbara Becker und begutachtet die Fotos mit ihrem Ältesten stolz. Bald wird sie ihn nicht mehr so häufig sehen - der 17-Jährige will in den USA bleiben, während es die Mutter zurück nach Europa zieht. In Berlin stellt sie ihre Fitness-DVD "B.fit in 30 Tagen" vor. Das Work-out zieht sie selbst jeden Tag durch. Mit Erfolg: Die Mittvierzigerin ist perfekt in shape.

Sie wirken sehr entspannt. Würden Sie diese Zeit jetzt als die glücklichste Ihres Lebens bezeichnen?

Ich war eigentlich fast immer glücklich, es gibt keine Zeit, die ich missen möchte. Es ist gut, dass die Vergangenheit so war wie sie ist - deshalb bin ich ja heute hier.

Sie leben in einer Fernbeziehung, wollen aber in nicht allzu ferner Zeit mit Ihrem Mann zusammenziehen ...

Ja, in eineinhalb Jahren geht's nach Paris! Unsere Fernbeziehung läuft gut, aber manchmal nervt es, dass wir uns so wenig sehen. Mein Mann wollte natürlich nach Belgien ziehen, für mich wäre Berlin infrage gekommen - also haben wir uns auf Paris geeinigt. Elias zieht auf jeden Fall mit, er ist schon vor eineinhalb Jahren extra von Spanisch auf Französisch umgestiegen. Und Noah wird in den USA bleiben und aufs College gehen.

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Was ist Ihre schönste Erinnerung an Paris?

In Paris habe ich immer Geburtstag gefeiert. Meist allein, weil Boris sich auf das Turnier in Bercy vorbereitet hat. Ich bin nachts durch die Stadt gefahren, habe meine Runde über Notre-Dame und Sacré-Coeur gedreht und mir im "Ritz" einen kleinen Kuchen servieren lassen. Paris war ganz ruhig, es herrschte eine ganz besondere Stimmung. Ich habe das jedes Jahr gemacht, das war meine Zeit.

Hört sich an, als könnten Sie gut für sich allein sein.

Das stimmt. Ich nehme mir gern solche Auszeiten. Ich habe Momente am Tag, an denen ich mit niemandem spreche. Höchstens laut mit mir selbst. (lacht)

Sonst sind Sie ja sehr aktiv. Wie viel Sport treiben Sie?

Zwischen 20 Minuten und eineinhalb Stunden täglich. Zu Hause in Miami schaffe ich meist die eineinhalb Stunden. Ich mache das Programm von meiner DVD - weil es schön hart ist -, laufe und schwimme zusätzlich. Ach ja, und mein neuestes Ding ist: Ich jogge mit schneller Musik durch den Pool.

Was ist Ihre ultimative Übung für einen Knackpo?

Beckenheben. Damit kann man sehr schnell die Muskeln formen. Das Thema Po ist in den USA sowieso unglaublich wichtig. Als ich dort ankam, sagten viele zu mir: Du hast ja gar keinen! Ich war aus Deutschland gewöhnt, dass eine dünnere Silhouette schick ist.

Kann man sich einen runden Po so einfach antrainieren?

Na klar. Dafür bin ich ein gutes Beispiel. Die Leute denken heute immer, ich hätte ihn von Natur aus - aber auch ich musste hart dran arbeiten.

Martina Ochs

gala.de

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