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Barbara + Noah Becker "Das machen wir jetzt öfter ..."

Noah Becker, Barbara Becker
© Pampers
Als Botschafter der Impfkampagne "Pampers für Unicef" besuchten Barbara und Noah Becker kürzlich Laos. Mit "Gala" sprachen sie über ihre Erfahrungen - und die Bedeutung der Reise für Mutter und Sohn

Fest halten sie sich an der Hand, laufen Seite an Seite.

Das gleiche Lächeln, die gleichen dunklen Haare, die gleiche sommerlich gebräunte Haut, Outfits im schlichten Partnerlook: weißes T-Shirt und Bluse, olivfarbene Cargohose. Wer ihnen begegnet, sieht sofort: Barbara Becker, 45, und ihr Sohn Noah, 18, sind ein eingespieltes Team. Das merkten auch die Menschen, die die beiden als Botschafter der Aktion "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis" jetzt im südostasiatischen Laos besuchten. Seit 2006 engagiert sich Pampers in Zusammenarbeit mit Unicef, um Mütter und Babys in betroffenen Ländern vor Tetanus zu schützen. Eine Herzensangelegenheit für Barbara Becker, die die Kampagne bereits im Jahr 2009 unterstützte. Jetzt hatte sie mit ihrem Erstgeborenen erstmals familiäre Verstärkung dabei - eine Erfahrung, die die beiden noch enger zusammengebracht hat.

Noah, was für eine Beziehung haben Sie zu Ihrer Mutter?

Noah Becker: Eine ganz besondere. Wir sind enge Freunde und können über alles reden. Ich bin sehr froh, dass ich mit meiner Mutter diesen Trip nach Laos gemacht habe.

Barbara, wieso wollten Sie, dass Noah Sie begleitet?

Barbara Becker: Seit er klein war, wollte Noah auf meine Charity-Reisen mitkommen. Und der Kreislauf hat sich quasi geschlossen, als wir, kurz bevor es losging, gesehen haben, dass er selbst gar keinen Schutz mehr gegen Tetanus hatte. Wie schmerzhaft diese Impfung ist, hatte Noah dann auch noch in Erinnerung, als wir in Laos waren. Auf ihn musste die Ärztin im Krankenhaus einfühlsam einreden und mit einem Lolli als Belohnung winken - anders als die Mädchen in Laos, die sich ganz cool in den Arm stechen ließen.

Hand in Hand: Barbara Becker und ihr Sohn Noah setzen sich mit Unicef zusammen für die Mütter in Laos ein. Viele Frauen dort bri
Hand in Hand: Barbara Becker und ihr Sohn Noah setzen sich mit Unicef zusammen für die Mütter in Laos ein. Viele Frauen dort bringen ihre Babys ohne medizinische Hilfe zur Welt. Die Gefahr einer Infektion mit Tetanus ist für sie besonders hoch.
© Pampers

Was halten Sie von dem Engagement Ihrer Mutter?

Noah Becker: Ich denke, dass es großartig ist, und ich bewundere meine Mutter dafür. Ich wollte sie immer schon unterstützen. Die Kampagne bot eine großartige Gelegenheit, sowohl Menschen zu helfen, die es wirklich brauchen, als auch meine Mutter zu begleiten.

So eine Erfahrung wie die gemeinsame Reise nach Laos schweißt doch bestimmt zusammen.

Barbara Becker: Ja, absolut! Gerade auch weil wir den ganzen Schnickschnack weggelassen haben. Keine coolen Jeans oder besonderen Klamotten. Was wirklich zählte, waren Moskitospray, Moskitonetz und wasserfeste Schuhe. Bis zu sieben Stunden verbrachten wir auf einem winzigen Boot, auf dem man normalerweise keine zwei Minuten sein möchte. Und Noah hat das gut durchgehalten!

Was haben Sie beide persönlich von der Reise mitgenommen?

Noah Becker: Es gab einige Momente, die ich in Erinnerung behalten werde. Ich habe mit den Kindern dort getanzt, gesungen und Fußball gespielt. Es war toll zu sehen, wie viel Spaß sie hatten.
Barbara Becker: Noah hat sich bei mir bedankt, dass ich ihn mitgenommen habe. Direkt danach hat er mir geschrieben: Das machen wir jetzt öfter!

Sie beide sind nicht mehr so viel zusammen, seit Sie, Noah, mit der Highschool fertig sind, oder?

Noah Becker: Ich arbeite viel als DJ in Europa und für mein Design-Label. Das heißt, dass ich oft nicht da bin. Aber ich versuche so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Und wenn ich nicht zu Hause bin, dann telefonieren wir oder skypen.

Herzlich wurden Barbara und Noah Becker von einer Gruppe laotischer Kinder aufgenommen. Barbara: "Eigentlich wollten wir an eine
Herzlich wurden Barbara und Noah Becker von einer Gruppe laotischer Kinder aufgenommen. Barbara: "Eigentlich wollten wir an einem Kiosk nur Getränke kaufen. Aber dann erlaubten uns die Kinder, mit ihnen zu singen und zu tanzen."
© Pampers

Haben Sie bereits Pläne, ganz von zu Hause auszuziehen?

Noah Becker: Ich bin in diesem Jahr 18 geworden und denke, dass es Zeit ist, meinen eigenen Weg zu gehen. Der nächste Schritt wird sein auszuziehen. Aber ich habe mich noch nicht entschieden, wohin es gehen soll und wann ich ausziehen werde.

Was sagt die Mama dazu?

Barbara Becker: Ich schätze, das ist insgesamt der Plan, wenn Kinder größer werden. Und dann muss man loslassen können. Glück licherweise passiert das aber noch nicht direkt nach dem Kindergarten. Das wäre ja sonst eine Katastrophe.

Noah ist schon 18, Elias 13 Jahre alt. Können Sie sich überhaupt noch an die "Pampers-"Zeit erinnern?

Barbara Becker:Pampers haben mir als Mutter das Leben gerettet. Ich erinnere mich, dass ich immer eine in der Handtasche hatte. Wo ich heute Lipgloss, Haargummi oder gerne mal einen Spiegel aufbewahre, steckten damals Pampers.

Haben Sie als Mutter einen besonderen Antrieb, sich für die Kampagne zu engagieren?

Barbara Becker: Das ist tatsächlich so. Egal welche Mutter man fragt, jede erlebt diese besondere Zeit nach der Geburt eines Kindes, in der sich ein ganz neuer Bereich im Herzen, im Kopf und im Leben auftut. Das verbindet uns alle. Von daher habe ich mich von der Aktion sehr angesprochen gefühlt.

War Ihnen Tetanus als Krankheit überhaupt geläufig?

Barbara Becker: Nein. Aber gerade diesen Schleier des Vergessens und der Unwissenheit möchte die Aktion aufheben. Bei uns ist Tetanus einfach eine Spritze, die man haben muss. Ohne wird man in Amerika nicht einmal eingeschult.

Das ist nicht überall auf der Welt so.

Barbara Becker: Deswegen ist unser Ziel, Tetanus weltweit zu besiegen und so viele werdende Mütter und Neugeborene wie möglich zu schützen.

Kennen Sie sich mittlerweile so gut aus, dass Sie mich spontan impfen könnten?

Barbara Becker: Das darf ich leider nicht, aber vielleicht mache ich noch irgendwann eine Ausbildung zur Krankenschwester. Bis dahin wäre es schon besser, wenn Sie sich vom Profi behandeln lassen würden. Ich könnte Ihnen, während Sie sich impfen lassen, die Haare machen. Das traue ich mir eher zu. (lacht)

Nun sind Sie zurück in Amerika. Was machen Ihre Pläne, nach Deutschland zurückzukehren?

Barbara Becker: Zwischendurch habe ich mal darüber nachgedacht, aber dann ist mir aufgefallen, dass ich mit meiner Familie erst einmal ein bisschen zur Ruhe kommen muss. Das gelingt uns in Miami ganz gut. Irgendwann werde ich wieder nach Europa kommen, aber noch lasse ich mir Zeit.

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