Bahar Kizil: Sie wusste nichts von Mandys Liebes-Aus!

Während Mandy Capristo vermutlich ihre schmerzhafte Trennung verarbeitet, ist ein Ex-Monrose-Mitglied glücklicher denn je: Bahar Kizil meldet sich mit einer neuen Single zurück. Auch ihr erstes Solo-Album soll bald erscheinen. Gala.de sprach mit der Sängerin, die sich seit dem Aus der Girl-Band Monrose enorm verändert hat

Wenige musikalische Projekte, kaum TV-Auftritte, keine Boulevard-Schlagzeilen: Das Monrose-Aus scheint gleichzeitig auch das Karriere-Ende von Bahar Kizil und Senna Gammour zu bedeuten. Nur für eine geht's auf Solopfaden bergauf: Mandy Capristo. Die Liebe zu Starkicker Mesut Özil ist gleichzeitig der Startschuss ihrer Karriere.

Die Objektive der Fotografen kleben seitdem an der schönen 24-Jährigen. Dann der WM-Sieg! Er pusht nicht nur die Nationalspieler in die Superstar-Sphäre - auch Mandy! Sie wird neben Dieter Bohlen zur Jurorin des erfolgreichsten Castingformats des deutschen Fernsehens: "Deutschland sucht den Superstar". Doch dann der tiefe Fall: Liebes-Aus bei Mandy und Mesut! Er soll sie betrogen haben. Das Leben als Spielerfrau? Passé!

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In Zeiten dieses Troubles meldet sich eine zurück: Bahar Kizil, 26. Ganz still und leise hat sie an ihrer neuen Single (ab 14. November, iTunes) und ihrem Album (ab 30. Januar) gearbeitet, die den knalligen Titel "Gossip Bitch" trägt - ein Kunstwort, das für starke Frauen steht. Im Interview mit Gala.de erzählt die Hamburgerin, was ihren neuen Musikstil ausmacht, ob es Hoffnungen für eine Monrose-Reunion gibt, und was sie über die Trennung von Mandy und Mesut denkt.

Sind Sie eine "Gossip Bitch"?

Bis zu einem gewissen Grad ja. In allen Frauen steckt doch ein Läster-Gen!

Aber das allein macht eine "Gossip Bitch" nicht aus, oder?

Das stimmt, sie ist auch unabhängig, frech, provokant, hat Mut, Dinge zu tun, die sich andere vielleicht so nicht trauen würden.

Sie haben sich sehr über die letzten Jahre verändert, äußerlich und musikalisch. Haben Sie jetzt einen Stil für sich gefunden?

Definitiv. So, wie ich jetzt bin, fühle ich mich wohl. Ich vergöttere zum Beispiel Lady Gaga. Trotzdem würde ich ihr nie nacheifern, weil ich mich dann verkleidet fühlen würde. Ich habe mir zum Beispiel die Haare lila-grau gefärbt, weil ich Lust auf die Farbe hatte. Genauso wie auf diese Musikrichtung und auf die Klamotten. Ich gehe so auch raus. Man kann sagen, dass Arbeit und Privates hier verschmelzen.

Was macht Ihren neuen Stil aus?

Das ist Mix aus verschiedenen Richtungen: Pop, R&B und Pop. Es sind aber auch viele indische, türkische und afrikanische Elemente enthalten. Und das spiegelt sich natürlich auch in meinem Look wider.

Auch wenn Sie jetzt solo unterwegs sind, könnten Sie sich Comeback von Monrose vorstellen?

Das was wir hatten, das ehre ich. Aber das ist ein Kapitel, das verschlossen ist. Das ist heilig. Manche Sachen sind gut wie sie passiert sind. Natürlich wäre es verlockend und schön, das alles wieder aufleben zu lassen. Ich weiß, dass wir es auch könnten. Weil wir uns nach der Trennung alle weiterentwickelt und viel Neues dazu gelernt haben. Daher könnte etwas Großes entstehen. Aber wir sind zu wenig in die Leben der anderen involviert, stehen nicht mehr eng in Kontakt miteinander. Und es gab ja auch Gründe, warum wir uns getrennt und zurückgezogen haben: weil wir Dinge vernachlässigt haben, wie zum Beispiel Familie und Freunde.

Als Monrose sind Sie ja sehr erfolgreich gewesen - warum ist es so schwer, solo durchzustarten?

Damals als wir gecastet wurden, hatten wir mit "Popstars" eine große Plattform. Wir haben zu dritt eine Geschichte getragen. Die Leute haben mit uns geweint, gelacht und gewonnen. Deswegen waren wir so erfolgreich. Wir waren mit dem Herzen dabei. Den Fans danach beizubringen, dass es nur noch uns einzeln geben wird und ihnen zu sagen, geht mit uns mit, ist schwer. Neue Dinge sind erstmal Fremdkörper. Es kann funktionieren, aber es braucht Zeit. Das funktioniert nicht so schnell, man muss viel Geduld und Arbeit investieren.

Auch Mandy Capristo hatte solo Startschwierigkeiten. Nun ist sie DSDS-Jurorin, vielleicht hilft ihr dieser Job auch ihre musikalische Karriere zu pushen – sind Sie neidisch auf sie?

Nein, ich freue mich für sie. Sie hat einen Platz gefunden, der ihr gut steht. Jeder schreibt seine Geschichte. So wie sie die Kandidaten bei DSDS weiterbringt und sie hilft, sich zu entwickeln, so bringe ich die Schüler an der Stagecoach Schule weiter.

Mandys Fans fordern, dass sie zu Mesut Özil zurückgeht. Was halten Sie davon?

Ich bin nicht in ihrem Leben nicht mehr involviert. Ich weiß nicht mal, ob sie wirklich getrennt sind. Und ich weiß auch nicht wirklich, was an dieser ganzen Geschichte tatsächlich dran ist.

Die Trennung wurde aber schon offiziell bestätigt…

Da sieht man, wie wenig wir miteinander zu tun haben. Wie ich Mandy kenne, denke ich, wird sie genug mit ihrer Arbeit zu tun haben, sich darauf voll konzentrieren und auch auf sich selbst. Sie wird ihren Weg gehen.

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