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Annett Möller GALA-Interview zu "Spektakulär"

Annett Möller: GALA-Interview zu "Spektakulär"
© RTL / Markus Nass
Annett Möller geht am heutigen 25. Mai mit der RTL-Show "Spektakulär - Die unglaublichsten Geschichten im Countdown" auf Sendung. Mit GALA spricht sie exklusiv darüber - und über viele andere Dinge aus ihrem Leben

Annett Möller moderiert am 25. Mai die RTL-Show "Spektakulär – Die unglaublichsten Geschichten im Countdown". Mit GALA spricht sie über das neue Sendeformat, ihre wilde Zeit bei der Musikformation Fun Factory und ihr Verhältnis zum Kollegen Peter Klöppel.

GALA: Frau Möller, worum geht es in "Spektakulär"?

Annett Möller: In Form eines Countdowns zeigen wir die Ereignisse hinter besonderen Geschichten, die weltweit Aufmerksamkeit erregt haben. Wie es dazu gekommen ist und was Wochen, Tage oder sogar nur wenige Minuten davor passierte. Das ist so spannend erzählt, dass man glatt vergisst, dass das Ende ja schon bekannt ist.

GALA: Wie sieht es mit der persönlichen Anspannung aus?

Möller: Da wir die Sendung vorab aufgezeichnet haben, habe ich zumindest keine weichen Knie. Aber ich werde schon aufgeregt vor dem Fernsehen sitzen und hoffen, dass die Geschichten bei den Zuschauern gut ankommen. Dann wird es weitere Folgen geben.

GALA: Inwieweit hilft Ihre Schauspielausbildung?

Möller: Meine Schauspielausbildung liegt schon ziemlich weit zurück. Moderation und Schauspiel sind generell zwei verschiedene Paar Schuhe. Aber ich habe damals viel über mich und zum Beispiel auch den Umgang mit Lampenfieber gelernt.

GALA: Warum keine Schauspielkarriere?

Möller: Ich bin einfach zu groß – 1,80 m ohne Schuhe. Es gibt nicht viele Schauspieler mit diesen Körpermaßen. Schon eine Liebesszene würde wohl total merkwürdig aussehen. Außerdem wollte ich schon zu Schulzeiten immer moderieren und unbedingt zum Fernsehen. Damals haben mich aber alle für verrückt gehalten. Ich hatte damals auch nicht unbedingt die Nachrichten als Ziel, eher eine Unterhaltungsshow. Heute freue ich mich über die Entwicklung. Und mit "Spektakulär" - meiner ersten eigenen Show - habe ich nun beides. Das ist wirklich toll.

GALA: Mit welchen Erinnerungen denken Sie an Ihre Zeit mit der Musikformation Fun Factory Mitte der 1990er Jahre zurück?

Möller: Das sind sehr schöne Erinnerungen. Es war für mich eine tolle Erfahrung und die Chance, damals direkt nach Hamburg zu gehen. Ich bin in Schwerin und Wismar aufgewachsen und dort abends in einer Disco angesprochen worden. Ich trug damals sehr angesagte Plateau-Schuhe und war in dem Moment bestimmt 1,95 m groß und hatte lange blonde Haare bis zur Taille. Das hat wohl gefallen und am nächsten Tag bin ich zum Vorsingen gegangen. Die Zeit mit Fun Factory hat mir rückwirkend mehr für mein heutiges Berufsleben gebracht als meine Schauspielausbildung. Damals habe ich die Scheu verloren, vor Publikum zu agieren und auf die Leute zuzugehen. Ich möchte diese Zeit nicht missen.

GALA: Gibt es noch Kontakt zu den alten Bandmitgliedern?

Möller: Mit den alten Weggefährten und dem Management habe ich tatsächlich immer noch Kontakt. Allerdings schaffen wir es viel zu selten uns zu sehen. Das liegt aber auch daran, dass wir in alle Himmelsrichtungen verstreut leben.

GALA: Von Fun Factory zu den RTL-Nachrichten. Wie sehen sie heute diesen Karriereweg?

Möller: Ich liebe meinen Job bei den Nachrichten, habe damals ein Volontariat bei RTL Nord gemacht und auch dort schon das Regionalmagazin "Guten Abend" moderiert. Drei Jahre lang habe ich mich immer wieder auf die Volo-Stelle beworben, bis es geklappt hatte. Nach dem Volo wollte ich unbedingt ins RTL-Haupthaus nach Köln. Mit viel Fleiß und Disziplin habe ich mich bis zu n-tv vorgearbeitet. Doch das erste halbe Jahr dort war hart für mich. In der Frühschicht musste ich jeden Morgen um 4 Uhr antreten – das ist absolut nicht meine Zeit. Ich bin eher die Eule als die Lerche. Doch ich habe mich in den Job reingebissen – und ich wollte ja auch noch weiterkommen.

GALA: Ist Lampenfieber bei einer Live-Sendung nochmal ein größeres Thema?

Möller: Bei n-tv, wo ich ja auch noch immer gern die News moderiere, ist man bei größeren Ereignissen ununterbrochen für mehrere Stunden auf Sendung. Dadurch bekommt man automatisch eine unglaubliche Routine. Bei RTL sind wir viel enger getaktet. Da ist die Anspannung doch eine andere, weil es am Tag eben auch nur die eine Sendung gibt, auf die man seit dem Morgen hinarbeitet.

GALA: Wie ist Ihr Verhältnis zu Peter Klöppel?

Möller: Es ist eine große Ehre für mich mit ihm zusammenzuarbeiten. Er ist DAS Nachrichtengesicht in Deutschland. Allerdings sehe ich ihn nicht so oft, weil ich ja seine Vertretung bin. Wenn wir uns begegnen, ist es immer sehr nett. Am Anfang war ich natürlich unglaublich aufgeregt in seiner Gegenwart. Peter ist aber total entspannt und cool. Außerdem kann er jede Frage beantworten.

GALA: Sie sind sehr modeinteressiert. Was ist speziell an Ihrer eigenen Modelinie AMCO fashion ?

Möller: AMCO fashion ist mein Leben außerhalb meiner TV-Tätigkeit. Mode hat mich schon immer interessiert. Schon als junges Mädchen saß ich an der Nähmaschine - wie meine Mutter und Großmutter. Von daher steht AMCO fashion auch für meinen persönlichen Stil. In erster Linie geht es dabei um Tages- und Businesskleider. Mein Lebensgefährte ist mit seinem Team für den kompletten IT- und Onlinebereich verantwortlich und ich mache den Rest. Das wir das auch noch zusammen aufbauen können, bereichert mein Leben sehr.

GALA: Frau Möller, wir bedanken uns für das Gespräch.

"Spektakulär – die unglaublichsten Geschichten im Countdown", 25. Mai, 20:15 Uhr bei RTL

tbu Gala

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