Andreas Gabalier im Interview Wird er bald der coolste Alpen-Daddy?


Der Volks-Rock'n'Roller ist derzeit im Tour-Stress - für GALA hat sich der Vollblutmusiker trotzdem Zeit genommen und enthüllt, ob er schon bereit dafür ist, Vater zu werden

Seit "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" hat Andreas Gabalier, 30, neben Stars wie Xavier Naidoo, 44, und Sarah Connor, 35, die Herzen der TV-Zuschauer für sich gewinnen können. Aber auch ohne die beliebten Showbiz-Kollegen ist der Musiker ("Zuckerpuppen") enorm erfolgreich unterwegs. Bis August 2016 macht der Alpen-Elvis, der momentan im absoluten Tour-Stress ist, planmäßig noch die Bühnen in Deutschland und Österreich unsicher. Außerdem ist er der aktuelle prominente Buttermilch-Mann der Molkerei Müller. Auch privat läuft es rund: Seit über zwei Jahren ist Andreas schon mit der österreichischen TV-Moderatorin Silvia Schneider glücklich.

Was ist das Beste am Tour-Leben? Und was ist das Schlimmste?

Das Beste ist ganz schlicht und einfach der Abend, diese zweieinhalb Stunden Emotion. Diese unbeschreiblichen Grinser und strahlenden Gesichter, die man da erntet. Was mich etwas nervt, sind diese langen Reisen und im Stau zu stehen. Man muss auch immer rechtszeitig fahren, damit man auch Spatzi einplant. Das ist schon mühsam und zerrt an den Kräften. Das sind aber Luxusproblemchen.

Haben Sie manchmal Liebeskummer oder fühlen sich einsam, wenn Sie auf Tour sind?

Nein, ganz und gar nicht! Ich freue mich immer wieder auf mein Mädchen, wenn wir uns sehen. Und die wenige Zeit, die wir miteinander haben, wissen wir zu schätzen. Aber ganz ehrlich: Nach den Konzerten freue ich mich immer auf die Badewanne im Hotelzimmer und darauf, dass ich nicht mehr reden muss. Ich freue mich dann richtig auf diese Stille, da ab dem Aufstehen bis abends im Hotelzimmer immer total viele Leute um mich herum sind.

Was ist Ihr Rezept gegen Liebeskummer?

Ich weiß es nicht, ich hab' keinen! Uns geht es gut und wir haben auch keinen Kummer, wenn wir uns mal ein paar Tage nicht sehen.

Sie haben Ihre Traumfrau offensichtlich schon gefunden – fehlt ja nur noch das Babyglück...

Darüber habe ich mir wirklich noch keine Gedanken gemacht - möchte ich auch nicht, weil ich momentan so viel unterwegs bin. Ich bin so wenig daheim und genieße gerade diesen Erfolg so. Diese vielen Konzerte, dieser Hype. Dazwischen dann auch noch in dieser Phase versuchen krampfhaft Vater zu werden und diese Verantwortung zu tragen, dem wäre ich zur Zeit einfach nicht gewachsen.

Was ist ihr Rezept für eine glückliche Beziehung?

Das gibt es glaube ich nicht. Entweder es finden sich die zwei Richtigen oder eben nicht. Und wenn man das Glück hat, so eine Partnerin gefunden zu haben, bei dem man glaubt, dass es passt - auch von der anderen Seite aus - dann wird es glaube ich immer funktionieren. Wenn das nicht so sein sollte, gibt es immer Krisen, Ärger und Streitereien. Wir haben in zweieinhalb Jahren noch keine einzige Diskussion geführt oder großartige Meinungsverschiedenheiten gehabt. Auch die Musik und das viele Reisen - das war noch nie ein Thema bei uns! Silvia akzeptiert und toleriert das voll und ganz. Dass das nicht nur mein Job ist. Sie weiß auch, dass ich daran unglaublich viel Freude habe. Da kann sie sich auch mitfreuen und ist auch nicht eifersüchtig.

lsc Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken