Alexander Fehling: Der kann alles

Dichter, Terrorist, Soldat: Alexander Fehling überzeugt in jeder Rolle. Und charmant ist er auch noch

Alexander Fehling

Quentin Tarantino war von

dem Schauspieler so begeistert, dass er ihn für "Inglourious Basterds" vom Fleck weg engagierte. Der Star-Regisseur hatte gleich bemerkt: Alexander Fehling ist ein Riesentalent. Aktuell beeindruckt der Berliner im Kino als Andreas Baader in dem RAF-Drama "Wer wenn nicht wir", als Goethe ist er für den Deutschen Filmpreis nominiert. Auf der Berlinale wurde er als "Shooting Star" ausgezeichnet. Gala traf den sexy Charmeur in seiner Heimatstadt.

Was war der bislang schönste Moment Ihrer Karriere?

Es sind immer wieder Stationen, die schön und wichtig sind. Zum Beispiel, als ich mit 13 Jahren in einer Theatergruppe in Berlin-Pankow spielte - vor einer Handvoll Leuten in Kindergärten und im Sommer mit Pferdewagen. Oder die Aufnahme an der Schauspielschule, wo du weißt, da wollen ganz viele hin - und dir passiert es. Toll!

Alexander Skarsgård

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Das gilt auch für die Arbeit mit Tarantino, oder?

Absolut. Wenn am Morgen eines Drehtages Tarantino, Brad Pitt und Diane Kruger neben mir standen, dachte ich immer wieder: Wach auf! Aber musst du ja gar nicht, weil du nicht schläfst! Goethe zu spielen war natürlich auch ein Geschenk.

Was ist es für ein Gefühl, mit knapp 30 als "Shooting Star" ausgezeichnet zu werden?

Wieso, bin ich schon zu alt dafür? (lacht) Für mich ist das ein gutes Timing. Ich habe lange kleinere Sachen gemacht, hatte viel Zeit, mich zu entwickeln. Und plötzlich kommt ein Punkt, wo es durchbricht. Ich bin froh, dass ich nicht mehr 20 bin! Damals wäre mir das alles zu viel gewesen.

Jetzt im Kino: Alexander Fehling (M., mit Lena Lauzemis und August Diehl) als Andreas Baader in "Wer wenn nicht wir".

Angenommen, Sie dürften sich einen Traum erfüllen. Welcher wäre das?

Mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren. Außerdem ist einer meiner Kindheitsträume, mit Delfinen zu schwimmen.

Waren Sie als Kind "Flipper"-Fan?

Nein, ich habe damals lieber Bud Spencer geguckt. Aber irgendwie faszinieren mich die Tiere.

Hili Ingenhoven

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