Inge Steiner: "Matthias will gewinnen"

Inge Steiner traut ihrem Mann Matthias bei "Let's Dance" einiges zu - aber auch sie selbst will sich bald wieder in die Herzen der TV-Zuschauer tanzen. Gala.de sprach mit der Moderatorin über ihre neuen Karriere-Pläne und wie sie Matthias neben dem Parkett die Daumen drückt

Mathias Steiner, Inge Steiner

Ihr Mann ist bei "Let’s Dance" dabei. Was erwarten Sie von ihm auf dem Parkett?

Matthias ist ehemaliger Leistungssportler, wenn die an ein Projekt rangehen, egal, was es ist, dann machen sie das zu 100 Prozent und mehr - daher rechne ich mit allem. Er gibt 100 Prozent und er will gewinnen. Man kann nicht zu einem Leistungssportler sagen 'Mach mal mit!' Das geht nicht. Da gehen Leistungssportler mit einer ganz anderen Motivation ran, insofern traue ich ihm alles zu.

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Barbara Schöneberger
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Wie war der Eröffnungstanz auf Ihrer Hochzeit? War Ihr Mann ein Tanzmuffel, oder hat er damals gerne die Hüften geschwungen?

Bei unserer Hochzeit haben wir beide einen einzigen Tanz hingelegt, das war so etwas Ähnliches wie ein Walzer. Wir haben uns im Takt gedreht und das war es dann auch. Bis zu dem Zeitpunkt konnten weder ich noch mein Mann tanzen. Das wird sich in der Zwischenzeit bei Matthias aber hoffentlich geändert haben. Bis jetzt gab es einfach wenige Gelegenheiten zu tanzen und wir haben sie auch nicht gesucht.

Matthias Steiner und Profitänzerin Ekaterina Leonova, © RTL / Stefan Gregorowius

Wie nervös sind Sie selbst? Fiebern Sie mit?

Ich muss ja nicht tanzen, er muss das machen. Aber das ist ja wie beim Autofahren, wenn man daneben sitzt, hat man mehr Angst, als wenn man am Steuer sitzt. Insofern werde ich sicherlich nervös sein.

Haben Sie jetzt schon mit Ihrem Mann Mitleid, wenn Sie an die Kritik von Joachim Llambi denken?

Ich sehe das gar nicht so. Joachim Llambi hat eine Art, objektiv zu beurteilen, wie jemand tanzen kann und viele können seine Kritik nicht ab. Aber wenn man sich im Leben verbessern möchte – das gilt ja für alle Bereiche des Lebens - dann muss man auch kritikfähig sein. Und wenn der Tanzschritt nicht stimmt, dann stimmt er nicht. Ich empfinde Llambis Kritik als korrekt …

Motsi hingegen ist da eine ganz andere Person. Sie ist so eine Liebe, dass sie es gar nicht übers Herz bringt, so streng zu sein.

Tanzen ist ja ein sehr leidenschaftlicher Sport. Schauen Sie da ganz genau hin, wenn Ihr Mann mit seiner Partnerin Ekaterina übers Parkett schwebt?

Ich bin per se kein eifersüchtiger Mensch. Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Dann müsste ja jede Ehefrau eines Schauspielers eifersüchtig sein, wenn es einen Film-Kuss gibt. Natürlich ist Tanzen eine Sportart, die körperbetont ist, aber sich deswegen Gedanken zu machen… Ich weiß ja, wen ich als Mann habe und da mache ich mir überhaupt keine Gedanken. Im Gegenteil: Ich freue mich, wenn er Spaß am Tanzen hat.

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Sie selbst haben auch bald Spaß vor der Kamera. Ab dem 16. März sind sie als Moderatorin bei "Welt der Wunder" auf N24 zu sehen – was sind Ihre Grundregeln als Moderatorin?

Es wird eine große Portion Inge dabei sein. Das heißt für mich, so viele persönliche Züge wie möglich mit einzubringen. Wenn es um Gedächtnis-Training geht: Ich kann mir ganz schlecht Namen merken und so etwas fließt dann auch in die Moderation mit ein.

Wie aufgeregt sind Sie, wieder im TV zu sein?

Ich bin ja wieder nach Hause zurückgekehrt. N24 ist die letzten Jahre meine Heimat gewesen. Ich habe da täglich die Nachrichten oder auch andere Formate moderiert und insofern sind das auch dieselben Mitarbeiter, mit denen ich auch befreundet bin. Es ist wie in seinem eigenen Wohnzimmer zu arbeiten. Da fühlt man sich wohl. Es ist etwas ganz anderes, wenn man in einer fremden Umgebung moderiert, da ist man dann eher nervös. Lampenfieber: jein! Eine gewisse Anspannung ist immer da, aber das ist ja auch wichtig, dass man das nicht beiläufig macht. Aber es ist natürlich nicht so wie vor 18 Jahren, als ich mit der Moderation begonnen habe.

Inge Steiner an ihrem neuen Arbeitsplatz, ©WeltN24/Claudius Pflug/Fotolia

Was wird das Publikum in "Welt der Wunder" mit Ihnen erwarten?

Der Zuschauer kann sich bei "Welt der Wunder" gut informieren und sicherlich immer etwas von der Sendung mitnehmen und er lernt einfach Dinge, die unser Leben bestimmen. Die Phänomene des Alltags werden vorgestellt. Ich gehe immer mit einem Aha-Erlebnis raus. Wir stellen uns viele Fragen und liefern den Zuschauern die Antworten. Das ist auch der Grund, wieso ich das Magazin so gerne moderiere, weil es eben nicht nur Unterhaltung ist, sondern einen Mehrwert hat.

Ihr fünfjähriger Sohn ist doch sicherlich gerade in dem "Warum?"-Alter - sind Sie Zuhause der Erklärer, oder übernimmt das ihr Mann?

Es ist tatsächlich so, dass unsere beiden Söhne (zwei und fünf Jahre alt, Anm. d. Red.) uns immer viele Fragen stellen, da geben wir uns aber beide Mühe, die so gut wie möglich zu beantworten. Ich glaube, da halten wir uns die Waage. Das eine weiß Matthias, das andere weiß ich. Manchmal haben wir auch beide keine Ahnung – dann wird nachgeguckt.

Wie wuppen Sie den Alltag mit Ihren Kindern generell, jetzt wo Ihr Mann bei "Let’s Dance" ist und Sie Ihre neue Sendung haben?

Wir haben immer viel zu tun, aber das macht Spaß und wenn man mit Freude bei einer Sache dabei ist, dann ist es auch kein Stress. Matthias und ich sind beide Menschen, die gerne etwas bewegen und die gerne aktiv sind und die auch gerne arbeiten und insofern kriegen wir das alles gut unter einen Hut – weil wir als Team arbeiten.

Matthias Steiner schwingt ab Freitag, den 13. März, ab 20.15Uhr auf RTL sein Tanzbein und Inge Steiner ist ab dem 16. März von montags bis freitags ab 19.10Uhr auf N24 zu sehen.

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