Hubschrauberabsturz: Sportler sterben bei Dreharbeiten

Drei ehemalige französische Profisportler kamen bei Dreharbeiten für eine Reality-Show in Argentinien ums Leben

An der Absturzstelle im Nordwesten Argentiniens

Frankreich trauert um drei Spitzensportler: Schwimmolympiasiegerin Camille Muffat, 25, Seglerin Florence Arthaud, 57, und Boxer Alexis Vastine, 28, sind beim Absturz zweier Hubschrauber in Argentinien ums Leben gekommen. Die Sportprofis waren Teilnehmer der französischen TV-Show "Dropped" und gerade für Dreharbeiten in der Region La Rioja im Nordwesten des Landes unterwegs. Bei gutem Wetter berührten sich die zwei Helikopter nach Berichten lokaler Medien im Flug und stürzten dann zu Boden. Kein Insasse überlebte den Zusammenstoß.

Die französische Schwimmerin Camille Muffat, Olympiasiegerin aus dem Jahr 2012, ist nach Angaben der argentinischen Regierung unter den Opfern des Hubschrauberabsturzes.

Zehn Tote

Zu den Opfern gehören neben den drei Sportlern noch fünf weitere Franzosen, Mitglieder der Filmcrew und Journalisten, sowie die beiden einheimischen Piloten. Die Filmfirma "Adventure Line Productions" bestätigte das Unglück. Frankreichs Präsident François Hollande reagierte erschüttert auf die Nachricht, in einer vom Elysée-Palast herausgegeben Pressemitteilung heißt es, der plötzliche Tod sei ungeheuer traurig.

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Wettkampf in der Wildnis

Die Schwimmerin Muffat hatte 2012 bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille im Wettkampf um 400 m Freistil errungen und 2014 gerade ihre Schwimmkarriere beendet. Die Seglerin Arthaud, in Frankreich als "die kleine Verlobte des Atlantik" bekannt, war als erste Siegerin der " Route du Rhum " berühmt geworden, einer Wettfahrt von der Bretagne bis auf die Antilleninsel Guadaloupe. Alexis Vastin trat 2008 in Peking an und gewann damals Bronze. In dem TV-Format "Dropped" werden Ex-Spitzensportler mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt und wetteifern dann in zwei Teams darum, ihren Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Sie bekommen nur einen Wasservorrat mit und einem GPS-Sender, durch den sie im Notfall zu orten sind.

Andere französische Sportstars, die in der aktuellen zweiten Staffel der Show bereits ausgeschieden waren, äußerten via Twitter Trauer und Entsetzen und beruhigten gleichzeitig ihre Fans mit ihren Wortmeldungen. Das französische Olympische Komitee schrieb, das Unglück hinterlasse den französischen Sport "verwaist und zusammengebrochen".

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