Howard K. Stern: Schuldspruch fallengelassen

Howard K. Stern, der ehemalige Freund und Anwalt von Anna Nicole Smith, kann aufatmen: Von einem Richter wurde er am Donnerstag freigesprochen. Auch Psychiaterin Khristine Eroshevich kam mit einem milden Urteil davon

Howard K. Stern

Knapp vier Jahre nach dem Tod von Anna Nicole Smith wurde der Schuldspruch gegen ihren früheren Freund und Anwalt Howard K. Stern, auf den eine Jury im Oktober erkannt hatte, nun fallen gelassen. Dies entschied ein Richter am Donnerstag (6. Januar) in Los Angeles. Khristine Eroshevich, die ehemalige Psychiaterin des verstorbenenen Playmates, wurde von dem Richter zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer geringfügigen Geldstrafe verurteilt. Von einem Verbrechen wurde ihre Anklage auf ein Vergehen heruntergestuft. Die Staatsanwaltschaft hatte für Stern und Eroshevich fünf Jahre auf Bewährung gefordert und kündigte nun an, das Urteil anzufechten.

Im Oktober 2010 waren die beiden Angeklagten von einer Jury für schuldig befunden worden. In den USA werden für Urteilsverkündung und Verkündung des Strafmaßes zwei separate Termine angesetzt. "Richter Perrys Urteil steht völlig im Widerspruch zu früheren Entscheidungen bei der Vorverhandlung und dem Prozess selbst", so ein Statement der Staatsanwaltschaft laut "People".

Sein überraschend mildes Urteil begründete Richter Robert J. Perry damit, dass Stern und Eroshevich ohne bösen Vorsatz handelten. Beide hatten Anna Nicole Smith im Jahr 2007 unter falschem Namen Schmerzmittel besorgt. Das ehemalige Fotomodell starb daraufhin an einer Überdosis. Smiths Leibarzt Sandeep Kapoor wurde bereits im Oktober freigesprochen.

aze

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche