Hillary Clinton: Im Krankenhaus überwacht

Die US-Außenministerin Hillary Clinton ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ärzte hatten ein Blutgerinnsel festgestellt, das sich nach ihrem Unfall mit Gehirnerschütterung, den sie im Dezember erlitt, gebildet haben muss

Am Sonntag (30. Dezember) musste Hillary Clinton, die US-Außenministerin, in das "New York Presbyterian"-Krankenhaus eingeliefert werden. Das bestätigte ihr Sprecher gegenüber dem Nachrichtensender "CNN". Die Politikerin wird zunächst 48 Stunden zur Überwachung dort blieben. Sie erhält eine Behandlung mit Blutverdünnern. Ärzte hatten bei ihr ein Blutgerinnsel entdeckt, dass sich als Folge ihres Sturzes im Dezember gebildet haben muss. Blutgerinnsel können unterschiedlich gefährlich sein, abhängig davon, wo im Körper sie sitzen. Solche im Bereich des Gehirns sind besonders gefährlich und können einen Schlaganfall auslösen. Aus Venen losgespülte Gerinnsel können in die Lunge wandern und dort eine Lungenembolie verursachen.

Hillary Clinton litt nach "CNN"-Angaben im Dezember an einem Magen-Darm-Virus, der sie so schwächte und dehydrierte, dass sie ohnmächtig wurde. Bei dem Sturz in ihrem Haus in Washington D.C. zog sie sich eine Gehirnerschütterung zu. Clinton war seit der Rückkehr von ihrer letzten Auslandsreise am 7. Dezember nicht mehr zur Arbeit im Ministerium erschienen. Sie arbeitete sie von Zuhause aus und musste am 20. Dezember sogar auf einen Termin als Zeugin vor dem "House Foreign Affairs Committee" verzichten. Das sorgte für Spekulationen in US-Medien darüber, dass ihr Gesundheitszustand schlecht sei und nicht nur auf eine Gehirnerschütterung zurückzuführen.

Die 65-jährige Clinton übergibt im Januar, wenn das neue Kabinett von US-Präsident Obama vom Senat bestätigt wird, ihren Posten an John Kerry. Clinton hat in den vergangenen Jahren mehr als 400 Reisetage mit Tausenden Meilen Flugdistanz hinter sich gebracht.

cfu

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