Herzogin Meghan auf Reisen in Australien & Co. : Gefährdet sie ihr Baby mit Prinz Harry?

76 Termine in 16 Tagen und dann auch noch in einer Region, die vom Zika-Virus betroffen ist: Die schwangere Herzogin Meghan setzt sich auf ihrer ersten großen Auslandreise mit Prinz Harry einigem Stress aus. Vielleicht zu viel Stress für sie und ihr ungeborenes Kind? GALA sprach mit zwei Experten



Ist Herzogin Meghans Schwangerschaft in Gefahr?

Australien, Fidschi-Inseln, Tonga, wieder Australien und zum Abschluss Neuseeland: Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, sitzen während ihrer sechzehntägigen Reise durch Ozeanien nicht nur etliche Stunden im Flugzeug, sie haben auch eine Menge an Terminen zu bewältigen - ganze 76! So sehr man sich über die royale Baby-News gefreut hat, so sehr sorgt man sich nun um Meghan und ihr ungeborenes Kind. Vertragen beide den Stress der Reise und geht eine Gefahr durch das Zika-Virus aus der Region des Südpazifik aus? GALA hat mit zwei Experten gesprochen, die diese wichtigen Fragen klären.

Wird Herzogin Meghan der Stress in Australien & Co. zu viel? 

Hier ein Foto, da Hände schütteln, dort Einheimische begrüßen, Einladungen wahrnehmen und zwischen Australien, den Fidschi-Inseln und Tonga pendeln: Das Programm ist straff und die Zeit für Ruhepausen scheinen rar gesät. ​​​​​​ "Stress, von dem sich eine Schwangere nicht erholen kann, kann letztlich das Risiko für eine Frühgeburt erhöhen",  sagt Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte und niedergelassener Frauenarzt in Hannover, zu GALA. Ein Grund zur Sorge sieht er im Fall von Meghan allerdings nicht: "Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Die meisten Frauen standen und stehen während ihrer Schwangerschaft, bis zum Beginn des Mutterschutzes, im Beruf, versorgen ihre Kinder und nehmen ihre Verpflichtungen wahr. Es ist davon auszugehen, dass Meghan Markle jederzeit die Freiheit hat, sich zurückzuziehen, wenn ihr das Programm zu anstrengend wird."

Herzogin Meghan & Prinz Harry in Australien

Ihre erste Übersee-Reise als Ehepaar

Tag 15   Umschwärmt von grimmig dreinschauenden Sicherheitsmännern machen sich Prinz Harry und Meghan auf den Weg die Stadt Rotorua zu besichtigen.
Tag 15  Herzogin Meghan hat besonders die niedlichen Zwerge Neuseelands ins Herz geschlossen. Bei ihrem Besuch in der Stadt Rotorua geht Harrys Ehefrau wieder tief in die Hocke, um sich von dem niedlichen Mädchen auf Augenhöhe begrüßen zu lassen.
Tag 15   Zu Besuch im "Rainbow Springs"-Naturpark: Prinz Harry und Herzogin Meghan werden Zeuge einer Kiwi-Geburt.
Tag 15   Auch in traditionellen Umhängen, die sie in der Te Papaiouru Marae erhalten haben, machen Harry und Meghan eine gute Figur.

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Was muss eine Schwangere wie Meghan generell beim Reisen beachten?

Besonders Langstreckenflüge können eine echte Belastungsprobe für eine Schwangere und ihr Kind darstellen. Daher rät Dr. med. Albring, dass werdende Mütter "nicht still sitzen, die Beine bewegen, nach Möglichkeit auch mal herumlaufen, genug trinken und regelmäßig essen" sollen. Zudem unterstreicht er die Wichtigkeit von ausreichendem Schlaf. Ob Meghan dem Nachgehen kann, bleibt aufgrund der Fülle des Programms fraglich.

Herzogin Meghan

Sie ist schwanger!

Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan im Babyglück: Mit einem offiziellen Statement gibt der Kensington Palast bekannt, dass das Herzogspaar von Sussex sein erstes Kind erwartet.
©Gala

Zika-Virus auf den Fidschi-Inseln und in Tonga – eine zusätzliche Gefahr?

Vier von 16 Tagen ihrer ersten Commonwealth-Tour durch Ozeanien verbringen Herzogin Meghan und Prinz Harry in Gebieten, die vom Zika-Virus betroffen sind. GALA hat Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Arbovirologie des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg, gefragt, ob dieser Umstand gefährlich für Meghans Schwangerschaft sein kann. Der Experte meint: "Dadurch, dass in der Region kein erhöhter Infektionsdruck herrscht, bei dem sich viele Menschen anstecken können, geht nur eine sehr geringe Infektionsgefahr vom Zika-Virus aus." Jedoch rät das Tropeninstitut in seiner reisemedizinischen Beratung Schwangeren prinzipiell von Fernreisen ab, was aber Meghan Markle nicht betrifft. Prof. Schmidt-Chanasit: "Es ist davon auszugehen, dass ihre Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort sehr hohe Hygienestandards aufweist. Und auch für ihre medizinische Versorgung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich gut gesorgt."

Fazit

Das straffe Programm von Meghan und Harrys Australienreise scheint zwar auf den ersten Blick anstrengend zu sein und auch die Gefahr des Zika-Virus verunsichert zuerst, doch für die Herzogin von Sussex und ihr ungeborenes Baby besteht laut den Experten keine Gefahr.

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Für Meghan steht an ihrem letzten Tag der Afrika-Reise ein weiteres offizielles Treffen an, zu dem sich ein weiteres Mal umzieht. Zum Treffen mit der Witwe von Nelson Mandela in Johannesburg wählt die Herzogin von Sussex ein Trenchcoat-Kleid, das uns sehr bekannt vorkommt ...
Ihre Kleiderwahl ist eine schöne Geste, wählte sie das Kleid damals im Juli 2018 ebenfalls beim Besuch der Nelson Mandela Centenary Exhibition. Das Modell stammt vom kanadischen Label Nonie und steht der 38-Jährigen ausgezeichnet. 
Vor wenigen Stunden erst veröffentlichte Prinz Harry ein hochemotionales Schreiben über die Attacken der britischen Medien gegenüber seiner Frau Meghan. Doch die Herzogin von Sussex lässt sich am letzten Tag ihrer Afrika-Reise nichts anmerken, erscheint in einem weißen Blusenkleid mit Bindegürtel in der Taille und strahlendem Lächeln. 
Dunkelrote Quastenohrringe des Labels Madewell für umgerechnet rund 29 Euro sowie ein weißes Perlenarmband runden ihren letzten Look der Afrika-Reise ab. Ein weiteres, zartes Armband des Labels Alemdara ziert Meghans linken Arm und hat eine tiefgründige Bedeutung: Es soll den Träger beschützen.  

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Verwendete Quellen: eigene Recherche

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