Prinz Harry + Herzogin Meghan: Wird ihr Sohn US-amerikanischer Staatsbürger?

Das erste Kind von Herzogin Meghan und Prinz Harry hat am gestrigen Montag das Licht der Welt erblickt - doch mit welcher Staatsbürgerschaft? Zwei stehen zur Debatte: die britische und die amerikanische. Dabei gilt: Einen Royal-Bonus gibt's nicht!

Am Montag (6. Mai) sind Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, zum ersten mal Eltern geworden. Seitdem warten Royal-Fans gespannt auf weitere Details zu dem kleinen Jungen. Wie wird er wohl heißen, welchen Titel trägt er und wie sieht er aus? Allerhand spannende Fragen gibt es rund um den royalen Nachwuchs. Eine davon betrifft zum Beispiel seine Staatsbürgerschaft. 

Das Kind von Herzogin Meghan und Prinz Harry wird Brite

Zuerst zum Naheliegenden: der britischen Staatsbürgerschaft. Auf der Website der Regierung heißt es: "Sie erhalten nicht automatisch die britische Staatsbürgerschaft, wenn Sie in Großbritannien geboren wurden. Es hängt davon ab, wann Sie geboren wurden und die Umstände, in denen sich Ihre Eltern befinden." Wer, wie Baby Sussex, nach dem 1. Januar 1983 in Großbritannien geboren wird, für den gilt: Er oder sie ist Brite, wenn mindestens einer der Elternteile britischer Staatsbürger ist. Mit Prinz Harry ist das Kriterium erfüllt. 

Bekommt Baby Sussex auch den amerikanischen Pass?

Herzogin Meghan ist auch nach ihrer Hochzeit mit Harry am 19. Mai 2018 keine Britin. Wie sieht es also mit einem amerikanischen Pass für Baby Sussex aus? "Ein im Ausland geborenes Kind eines oder mehrerer US-amerikanischer Staatsangehöriger kann bei der Geburt die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erwerben, sofern bestimmte gesetzliche Anforderungen erfüllt sind", heißt es auf der Website der US-Regierung.

Im Fall von Baby Sussex gilt: Eine US-Bürgerschaft ist nur dann möglich, wenn der US-Elternteil a) fünf Jahre in den USA gelebt hat und b) zwei dieser fünf Aufenthaltsjahre nach dem 14. Geburtstag erfüllt wurden. Das ist bei Meghan der Fall; sie wurde geboren und großgezogen in Los Angeles. Wollen sie und Harry den US-Pass für ihren Sohn beantragen, müssen sie sich an die nächstgelegene US-amerikanische Botschaft oder ein US-amerikanisches Konsulat wenden, um die Geburt  mit dem sogenannten "U.S. consular report of birth abroad" dokumentieren zu lassen. Reichen die Sussex' die Papiere nicht ein, ist das Baby ein 100-prozentiger Brite. 

Prinz Harry

"Ich bin überglücklich!"

Prinz Harry
Prinz Harry ist überwältigt von der Geburt seines Sohnes
©Gala

Wie lange wird Herzogin Meghan noch Amerikanerin bleiben?

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit: zwei Pässe. Auf der Seite der britischen Regierung heißt es: "Die doppelte Staatsbürgerschaft (...) ist in Großbritannien erlaubt. Dies bedeutet, dass Sie britischer Staatsbürger und auch Staatsbürger anderer Länder sein können. Sie müssen keine doppelte Staatsbürgerschaft beantragen. Sie können eine ausländische Staatsbürgerschaft beantragen und Ihre britische Staatsbürgerschaft behalten." Doch wie sieht es aus, wenn Meghan selbst Britin wird?

Am 1. Dezember 2017 gab Harrys Kommunikationssekretär Jason Knauf gegenüber "BBC" Auskunft über Meghans Pläne hinsichtlich ihrer Staatsbürgerschaft: "Ich kann (...) sagen, dass sie beabsichtigt, britische Staatsbürgerin zu werden, und den |Einbürgerungs]Prozess durchlaufen wird, von dem einige von Ihnen wissen, dass er einige Jahre dauert." 

Sollte Baby Sussex zunächst Amerikaner und Brite werden, kann es im Alter von 18 Jahren die US-Staatsbürgerschaft fallen lassen, um einen Interessenkonflikt mit seinem königlichen Status zu vermeiden. So machte es zum Beispiel Fürst Albert von Monaco, dessen Mutter Grace Kelly war.

Prinz George, Prinzessin Charlotte + Prinz Louis

Die Debüts der kleinen Windsors

Jetzt wird das Geschwisterchen begrüßt! Prinz George kommt gerade aus der Schule, und Prinzessin Charlotte bezaubert die royalen Fans mit gekonntem Winken.
Strahlend schön und sichtlich erleichtert zeigen sich Prinz William und Herzogin Catherine vor den Türen des Londoner St Mary's Krankenhauses. Hier hatte die 36-Jährige morgens ihr drittes Kind zur Welt gebracht. 
Aller guten Dinge sind Drei... Das dachte sich die frischgebackene Mutter wohl bei der Wahl ihres Kleides. Sie trägt erneut ein Design von Jenny Packham. Dazu kombiniert sie ihre alt-bewährten beigen Pumps. 
Allein diese Geste weist darauf hin, dass die Herzogin nur wenige Stunden nach der Geburt noch ein bisschen wackelig auf den Beinen sein könnte: Während sie und Prinz William sonst in der Öffentlichkeit selten Zärtlichkeiten austauschen, hält der frischgebackene Dreifach-Papa beim Verlassen des Krankenhauses die Hand seiner Catherine. 

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Verwendete Quellen: https://www.gov.uk, https://travel.state.gov, BBC


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