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Herzogin Catherine Mit ganzem Herzen


Ihren ersten Charity-Auftritt ohne William absolvierte Herzogin Catherine mit Bravour. Viele Briten sehen sie jetzt schon als Nachfolgerin der Königin der Herzen

Blumen, Karten, Süßigkeiten -

Herzogin Catherine wurde am Valentinstag mit Aufmerksamkeiten überschüttet. Allerdings nicht von Ehemann Prinz William, 29, der noch bis Mitte März auf den Falklandinseln stationiert ist, sondern von Hunderten Fans in Liverpool. Sie wurden nicht enttäuscht: Vor einem Kinderkrankenhaus, dessen Schirmherrschaft Catherine kürzlich übernommen hatte, schüttelte sie unermüdlich Hände, nahm Präsente entgegen, und als ihr ein Mädchen im rosa Mäntelchen mit ausgebreiteten Armen entgegenlief, drückte sie es spontan an sich. Was so mühelos aussah, war in Wirklichkeit eine Feuerprobe für die junge Herzogin. Erst eine Woche zuvor hatte Catherine in der Londoner National Portrait Gallery ihren ersten Solo-Auftritt als Royal absolviert. Ein Termin, der höchstens zum Warmlaufen taugte - ihre Reifeprüfung erlebte die bürgerlich Geborene nun bei ihrem ersten wohltätigen Einsatz in Liverpool.

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Ohne Berührungsängste nahm sie sich im Alder Hey Children’s Hospital viel Zeit für die kleinen Patienten, sprach auf einer Krebsstation mit Kindern, Müttern und Ärzten, hörte geduldig zu, fragte nach. Nicht nur den Kleinen sah man die Begeisterung darüber an, eine "echte Prinzessin" zu treffen - auch Catherine selbst schaffte es, gute Laune zu verbreiten. Spontan, natürlich, warmherzig: So erinnerte sie viele an Prinzessin Diana, die wegen ihres leidenschaftlichen sozialen Engagements bis heute als Königin der Herzen in Erinnerung ist. Prinz William dürfte nach diesem gelungenen Einstand sehr stolz sein auf seine Frau. Zumal er selbst momentan in der Kritik steht. Seit er vor drei Wochen auf die Falklandinseln geschickt wurde, hat sich der historische Konflikt zwischen dem Vereinigten Königreich und Argentinien wieder zugespitzt. Sogar Hollywood-Schauspieler Sean Penn, der vergangene Woche als Sonderbotschafter Haitis durch Südamerika reiste, attackierte den Einsatz des Prinzen als "unmöglich" und kritisierte Großbritanniens "verrückten Kolonialismus". Es sieht so aus, als könnte William die Stärke seiner Frau jetzt mehr gebrauchen als umgekehrt.

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Stefanie Richter

gala.de


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