Herzogin + Herzog von Cambridge: Wetten was

In England reiben sich die Buchmacher die Hände, seit das Babygeheimnis von Catherine und William offiziell wurde. Es kann auf alles gesetzt werden: Name, Geschlecht, Zwilling, Haarfarbe, Taufpaten und Wehendauer

Catherine + William

Britische und irische Buchmacher sind die experimentierfreudigsten der Welt - auf den Inseln kann man auf quasi alles wetten, von Schneefall im Sommer bis zum ersten Witz bei den Oscars. Die Babynachrichten von Prinz William und seiner Frau Catherine befeuern aber nun ein Wettgeschäft ganz neu, das schon seit der Hochzeit des Paares Bestand hatte.

Die populärsten Wetten beschäftigen sich mit dem künftigen Namen des Babys. Im Durchschnitt durch dreizehn britische und irische Wettbüros werden derzeit (5. Dezember) die traditionellen Namen George und Victoria am meisten getippt und bringen die geringste Quote. Auch auf Anne, Elizabeth, Diana, Phillip, Louis, James und Mary wird oft gesetzt. Elizabeth ist der Name der aktuellen Königin, Philip ist ihr Mann, Diana hieß Williams Mutter. Der Herzog von Cambridge selbst trägt die Namen William Arthur Philip Louis. Und Kate wurde auf die Namen Catherine Elizabeth getauft.

Prinz William + Kate Middleton

Die englische Lovestory

21. Juni 2019  Smile! Familie Cambridge bedankt sich via Instagram für die vielen lieben Wünsche für Geburtstagskind William. Der Prinz wird heute 37 Jahre alt.
19. Mai 2019  Und er kann schon laufen! Prinz Louis erkundet beim Besuch der Chelsea Flower Show den "Back to Nature"-Garten schon fast auf eigene Faust. Papa William passt aber natürlich auf.
19. Mai 2019  Und auch beim Schaukeln passt Prinz William auf seinen Jüngsten auf. Dem scheint der Spaß nämlich noch nicht ganz geheuer.
19. Mai 2019   Louis' Schwester Prinzessin Charlotte hingegen braucht keinen Halt beim Schaukeln mehr.

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Wer sich mit seinen Wetten im breiten Mittelfeld bewegen will, könnte beispielsweise auf Namen wie Peter (Sohn von Prinzessin Anne heißt so), Grace, Alexandra, Spencer (Nachname von Prinzessin Diana), Catherine, Amelia, Edmund oder Edward (Sohn der Queen heißt Edward, klassische englische Königsnamen aus ältere Zeit), Caroline (Catherines Mutter heißt Carole), Albert oder David (König Edward VIII. hatte dies als Rufnamen innerhalb der Familie) setzen.

Doch auch auf Exoten setzen einige wagemutige oder eher spaßorientierte Wetter. So finden sich in den Listen der Namen, auf die bereits Wetten angenommen sind, auch Vorschläge wie Chelsy (Prinz Harrys Ex), Dodi (Liebhaber Dianas), Peaches (siehe Peaches Geldof), Hashtag (ein Name, der gerade Ende November als Nachricht Furore machte), Frogmella, Britney und Brooklyn (wie der Stadtteil New Yorks und der Sohn der englischen Designerin Victoria Beckham).

Seitdem Peter Phillips, der Sohn von Prinzessin Anne, seine Töchter Savannah und Isla nannte, sind moderne Namen im Königshaus zumindest nicht mehr für völlig unmöglich zu halten. Trotzdem sind die Chancen groß, dass William und Catherine, die immerhin einen künftigen Thronfolger benennen und das Ganze mit der Queen absprechen müssen, eine Spur traditioneller bleiben werden. Sie könnten jedoch als einen der mittleren Namen einen gälischen wählen, um Verbundenheit mit den Landesteilen Wales oder Schottland auszudrücken. Prinz Frederik und Prinzessin Mary von Dänemark haben das vorgemacht, als sie ihren Zwillingen Vincent und Josephine die grönländischen Namen Minik und Ivalo an dritter Stelle mit auf den Weg gaben.

Nach der breiten Berichterstattung der Medien, die aus der schweren Schwangerschaftsübelkeit von Herzogin Catherine eine Zwillingsschwangerschaft ableiten wollen, sind die Wetten auf die Geburt von Zwillingen angestiegen. Im Moment liegen die Quoten zwischen 1 zu 6 und 1 zu 11. 1 zu 100 sind die Quoten für eine Wette auf Drillinge, die Wette auf Vierlinge ist zumindest vorhanden.

Die Wetter halten außerdem eine Geburt zwischen dem 24. Juni und dem 1. Juli 2013 für am wahrscheinlichsten und es gibt einen ganz leichten Überhang an Wetten auf ein Mädchen als erstes Kind des Paares.

Schon im August stieg das Wettinteresse nach Angaben des irischen Buchmachers Paddy Power vom gleichnamigen Wettservice an und die Spieler spekulierten auf ein Baby im Jahr 2013. Immerhin hatten die Herzöge von Cambridge ihre Repräsentationspflichten anlässlich des Thronjubiläums und der Olympischen Spiele in London bravourös gemeistert und konnten ruhigeren Zeiten entgegenblicken. Nach der Platzierung von einigen drei- und vierstelligen Wettbeträgen passten die Buchmacher die Quoten schon im August auf 1 zu 4 an. Die Wetten auf Zwillinge ergaben damals nach Angaben des "Mirror" übrigens eine Quote von 1 zu 50 und die Namenstipps waren Frances, John, Victoria, Mary und Diana.

"Time" hat in einem Artikel vom 3. Dezember ein paar weitere aktuelle Wetten zusammengefasst, darunter die Wette auf rote Haare (1 zu 8), die Wette auf Pippa Middleton als Taufpatin und eine Wette auf den Zeitraum, den Herzogin Catherine in den Wehen liegen wird - aktueller Wettfavorit ist hier neuen bis zwölf Stunden - wenig überraschend, da es die Durchschnittszeit für eine erste Geburt ist.

Darauf, dass im Zeitraum bis zur Geburt noch viele weitere unterhaltsame Wetten gefunden und gesetzt werden, kann man ganz sicher setzen. William und Kate werden ihr Glück jedoch sicher anders suchen.

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