Maike Kohl-Richter: Erneuter Ärger mit Sohn von Helmut Kohl (†) vorprogrammiert

Da könnte es demnächst wieder krachen. Nach dem Streit über die Beisetzung von Helmut Kohl (†87) zwischen Sohn Walter Kohl und Witwe Maike Richter-Kohl steht nun eine weitere Entscheidung an, die für Ärger sorgen könnte

Maike Kohl-Richter

Das riecht nach Zoff: Am Samstag (1. Juli) nahm Maike Kohl-Richter, 53, im Beisein von Spitzen-Politikern und anderen hochrangigen Gästen zuerst in einem europäischen Trauerakt in Straßburg und dann in einer Totenmesse in Speyer Abschied von ihrem Ehemann Helmut Kohl (†87). Anschließend wurde der ehemalige Bundeskanzler im engsten Familien- und Freundeskreis zu Grabe getragen. Kohls Söhne Walter und Peter fehlten wegen Streitigkeiten mit ihrer Stiefmutter. Nun steht eine Entscheidung an, die die ohnehin angespannte Stimmung weiter belasten könnte. 

Wie wird der Grabstein von Helmut Kohl aussehen?

Nach Angaben einer Sprecherin von Hans-Jörg Eger, dem Oberbürgermeisters der Stadt Speyer, muss die Familie Kohl nun darüber entscheiden, wie der Grabstein gestaltet wird. Es seien verschiedene Vorschläge gemacht worden, heißt es. Diesbezügliche Gespräche mit Kohl-Richter würden geführt - bisher jedoch ohne Ergebnis. "Der Dialog wird fortgesetzt", sagt die Sprecherin.

Maike Kohl-Richter

Maike Kohl-Richter im Porträt

Das ist die geheimnisvolle Witwe von Helmut Kohl (†)

 Ob auch die Söhne des Verstorbenen, Walter Kohl und Peter Kohl, in die Überlegungen einbezogen werden, ist zwar nicht bekannt. Doch: Angesichtes der angespannten Lage zwischen Walter Kohl und Maike Kohl-Richter ist ein gewisses Streitpotenzial nicht von der Hand zu weisen. 

Manuela Schwesig

Sie äußert sich persönlich zu ihrer Krankheit

Manuela Schwesig
In einer Video-Botschaft auf Instagram äußert sich Manuela Schwesig nun persönlich zu ihrer Brustkrebs-Erkrankung.
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So sieht das Grab derzeit aus

Aktuell schmücken Kränze und ein Holzkreuz mit Namen und Lebensdaten die letzte Ruhestätte Kohls auf dem Friedhof des Domkapitels in Speyer. Ein völlig normaler Umstand: Die zunächst rudimentäre Gestaltung eines frisch angelegten Grabes wird erst nach einiger Zeit durch eine ästhetische Bepflanzung, einen Grabstein, eine Grabplatte oder Ähnliches ersetzt. Dann, wenn sich das Erdreich ausreichend gesetzt hat. Schlussendlich entscheidet die Friedhofsverwaltung, wann der Grabstein aufgestellt werden kann. Die entsprechende Friedhofsordnung regelt auch Größe und Art des Steins. 

2. Juli 2017
Das Grab des verstorbenen Altkanzlers Helmut Kohl auf dem Friedhof des Domkapitels in Speyer schmückt ein Holzkreuz und ein Kranz aus roten Rosen von seiner Frau Maike Kohl-Richter. 

Bürger können Abschied vom Alt-Kanzler nehmen

Das Grab des in Ludwigshafen geborenen Politikers ist durch einen öffentlichen Park, den Konrad-Adenauer-Park in Speyer, zugänglich. Nach Angaben des Bistums stellt die Kirche die Fläche für das Grab. Um Grabgestaltung und -pflege sollen sich die Stadt und die Hinterbliebenen kümmern. 

Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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