Helene Stöcker: Liebe, Erotik und Mutterschutz

Helene Stöcker setzte sich aktiv für die sexuelle Befreiung der Frauen ein. Google widmet ihr ein Doodle zum 148. Geburtstag.

Am heutigen 13. November hätte Helene Stöcker ihren 148. Geburtstag gefeiert. Daran erinnert Google am heutigen Montag mit einem Doodle. Die gebürtige Wuppertalerin war eine Vorkämpferin in Sachen Frauenrechte.

Im 1892 verließ Helene Stöcker als ältestes von acht Kindern ihr Elternhaus und zog nach Berlin, um sich dort der wachsenden Frauenbewegung anzuschließen. 1896 begann sie zu studieren, obgleich Frauen zu dieser Zeit nur als Gasthörerinnen und auf persönliche Erlaubnis des Dozenten an deutschen Unis zugelassen waren - auch wählen durften sie erst ab 1919. Ein Studienabschluss in Literaturgeschichte, Philosophie und Nationalökonomie war Stöcker allerdings noch nicht möglich. Nach einem Studienaufenthalt in Glasgow, Schottland, promovierte sie dennoch 1901 an der Uni Bern in der Schweiz und kehrte nach Berlin zurück.

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Als "Philosophin der Liebe" kämpfte sie zeitlebens für die gleichberechtigte Stellung von Mann und Frau innerhalb der Familie und vor allem auch für eine gleichberechtigte Sexualität beider Geschlechter. 1905 gründete sie dazu auch den "Bund für Mutterschutz und Sexualreform".

Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernahmen, floh die überzeugte Friedensaktivistin erst über die Schweiz nach Schweden und dann 1939 über die Sowjetunion und Japan in die USA. Helene Stöcker starb am 24. Februar 1943 in New York an Krebs.

In unregelmäßigen Abständen feiert der Suchmaschinengigant meist eher unrunde Geburtstage, Todestage, Jubiläen oder Erfindungen mit Animationen auf der Startseite.

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