Lange hat sie geschwiegen, aber ...: ... jetzt bezieht Helene Fischer endlich Stellung

Für Helene Fischer war der Echo eigentlich eine gelungene Preisverleihung: Sie sahnte mal wieder einen Preis ab und begeisterte mit ihren Auftritten. Doch endlich äußert sich die Musikerin auch über DEN Skandal um Kollegah und Farid Bang

Jetzt platzt auch einer Musik-Größe wie Helene Fischer, 33, der Kragen. Die Schlagersängerin ("Atemlos durch die Nacht") musste viel Kritik dafür einstecken, dass sie sich bisher nicht zum Echo-Skandal rund um die Rapper Kollegah, 33, und Farid Bang, 31, zu Wort meldete. 

Helene Fischer: Jetzt platzt ihr der Kragen

Viele Zuschauer hätten sich mehr Courage von der Musikerin gewünscht. "Warum hört man eigentlich nie von Ihnen ein kritisches Wort? Warum schweigen Sie, wenn Antisemitismus und die Relativierung des Holocaust auf deutschen Bühnen ausgezeichnet wird? Das ist die eigentliche Schande!", regte sich ein User im Netz etwa auf. Doch jetzt meldete sich die renommierte Künstlerin auf ihrem Instagram-Account zu Wort. 

Ginger Costello-Wollersheim

"Er hat uns allen etwas vorgespielt"

Ginger Costello-Wollersheim mit Bert Wollersheim und Janine Pink
Die Wollersheims können es nicht fassen, dass die TV-Liebe von "Promi Big Brother"-Traumpaar Janine Pink und Tobias Wegener nach nur wenigen Wochen schon wieder vorbei sein soll.
©RTL / Gala

Sie äußert sich zum Echo-Skandal

"Ihr Lieben, ich möchte mich heute mit diesem Post an euch wenden und zum ersten Mal die sozialen Medien dafür nutzen, um mein angebliches "Schweigen zu brechen" und um ein paar Dinge ein für alle Mal klar zu stellen", leitete sie ihren langen Instagram-Post ein. So meinte sie weiter, dass sie sich eigentlich nicht gerne zu anderen Themen abseits ihrer Musik zu Wort melde, "um den Medien nicht immer noch mehr Futter zu geben." Dann ging sie auf ihre Verantwortung und die damit resultierende Vorbild-Funktion als Künstlerin ein und äußerte sich direkt zum Echo-Skandal. 

Sie empfand den Auftritt als "unangemessen und beschämend"

"Ich möchte euch sagen, wie unangemessen und beschämend ich es fand, die beiden bei der Preisverleihung auf der Bühne in dieser Art "performen" zu sehen. Den ECHO zu gewinnen ist vielleicht das eine, die beiden dort auch noch auftreten und ihre Show machen zu lassen, fand ich persönlich bedrückend. Schade, dass durch diese Provokation so viel Promotion entsteht – auch jetzt wieder, wenn ich diese Zeilen schreibe. Nicht nur, dass man ihren gewaltverherrlichenden, antisemitischen, homophoben und frauenverachtenden Texten ein Podium geboten hat … auch die Bedeutung des ECHO ist somit komplett in den Hintergrund geraten und von den Negativ-Berichten überlagert worden." 

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Ihr Lieben, ich möchte mich heute mit diesem Post an euch wenden und zum ersten Mal die sozialen Medien dafür nutzen, um mein angebliches "Schweigen zu brechen" und um ein paar Dinge ein für alle Mal klar zu stellen. Es ist eigentlich nicht meine Art mich auf diese Weise öffentlich zu äußern, nur weil es für einige Medien im Moment offenbar fast kein anderes Thema zu geben scheint. Es ärgert mich sehr, dass dieses Thema in dieser Form mit meinem Namen verknüpft wird. Genau aus diesem Grund vermeide ich es sonst eigentlich lieber, Statements oder Interviews zu anderen Themen als meiner Musik zu geben, um den Medien nicht immer noch mehr Futter zu geben. Oft genug wurde mir in den letzten Jahren alles Mögliche unterstellt. Ich musste mir ein wirklich dickes Fell zulegen. Aber dieses Thema beschäftigt mich einfach zu sehr. Da ich mir meiner Verantwortung als Künstlerin und vielleicht auch als Vorbild für jüngere Generationen durchaus bewusst bin, richte ich mich jetzt direkt an euch! Wer die diesjährige Echo-Verleihung gesehen und die Debatte um die Rapper Kollegah und Farid Bang verfolgt hat, kann sich vielleicht vorstellen, warum ich euch dazu schreibe. Diejenigen, die mich bei meinen Konzerten besuchen, mich vielleicht auch abseits der Bühne getroffen haben, wissen, wie viel mir der liebevolle und respektvolle Umgang mit Menschen bedeutet. Meine Sprache war immer die Sprache der Musik, und sie wird es auch bleiben. Mit meinem Song "Wir brechen das Schweigen", in dem es darum geht, Zusammenhalt zu spüren, Vertrauen in unsere Gesellschaft zu haben, gemeinsame Wege zu gehen und unsere Stimme zu erheben, um Dinge zu bewegen, habe ich euch deutlich gemacht, wie wichtig mir Werte wie Menschlichkeit, Toleranz, Respekt und Gewaltfreiheit sind. Ganz gleich, woran man glaubt, woher man stammt, welche Hautfarbe man hat oder wen man liebt. Von Herzen habe ich mir für euch nur eines gewünscht: L I E B E!!! Sie zu empfangen und zu geben, ist und bleibt nun mal der Schlüssel zu allem. Warum ich das schreibe… - Fortsetzung siehe Link in der Bio -

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DAS hält sie von Kollegah + Farid Bang

"Ich hoffe sehr, dass alle Verantwortlichen die Umsetzung des ECHO überdenken, denn für mich wurde in diesem Jahr eine ethische Grenze klar überschritten. Trotzdem ist dieser Musikpreis (vielleicht auch: war) ein Publikumspreis, auf den man über die vielen Jahre auch stolz sein konnte. Ich auf jeden Fall habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut, genauso wie viele andere Künstler vor und vielleicht auch nach mir. Trotzdem finde ich, hätte man vorher überlegen sollen, ob man Gewalt, Hass und Wut eine solch große Präsenz im Fernsehen geben muss. Ich nehme an, dass ihr mir zustimmt, wenn ich hier sage: Nein!!!" Zum Schluss richtete sich Helene Fischer dann noch an die Fans der Rapper Kollegah und Farid Bang: "All den Anhängern dieser Musik möchte ich, so esoterisch es vielleicht auch klingen mag, Licht und Liebe schicken."

Echo 2018

Die Tops und Flops vom goldenen Teppich

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Mit neuem Styling, aber eher zurückhaltend glamourösem Look präsentiert sich Sarah Lombardi beim Echo 2018.

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