Helene Fischer: Florian ist ihr Fels in der Show-Brandung

XXL-Tour, Cirque du Soleil und Mega-Entourage: Helene Fischer ist zurück. Ein Stückchen zu Hause bietet ihr dabei ihr Florian

Willkommen zurück: Nach einer Auszeit gibt Helene Fischer so bombastisch wie nie alles auf der Bühne

Willkommen zurück: Nach einer Auszeit gibt Helene Fischer so bombastisch wie nie alles auf der Bühne

Seit des Startschusses ihrer Mega-Tour am Dienstag in Hannover ist mindestens für die kommenden 173 Tage kein Vorbeikommen mehr an , 33. In diesem Zeitraum wird die gebürtige Russin bei 68 weiteren Konzerten in 15 Städten ihrem Millionenpublikum das bieten, womit sie so eindrucksvoll ihren Namen in den deutschen Musik-Olymp gemeißelt hat: ihre oft kopierte, selten erreichte Mischung aus Pop und Schlager, verpackt in einer imposanten Bühnenshow - die es inzwischen doch glatt mit Las Vegas aufnehmen kann.

Helene Fischer lässt sich inspirieren

In einem umfangreichen Interview mit dem Magazin "Stern" offenbart Fischer, dass tatsächlich die US-amerikanische Lichterstadt als Inspirationsquelle für ihre neue Show mit prominenter Unterstützung diente: "Ich war vor einiger Zeit dort und habe mir ein paar Shows angeschaut. Bei diesem Besuch kam auch die Idee auf, mit Cirque du Soleil zusammenzuarbeiten", erklärt sie die beeindruckende Kollaboration.

Trotz der 120 Kostüme, acht Artisten und über 30 Trucks gehe es ihr aber nicht darum, Shows anderer Künstler zu überbieten, "sondern immer nur darum, meinen Fans etwas Neues zu bieten". Für diesen Drang nach Innovation sei sie dieses Mal an ihre Grenzen gegangen, das Training mit den topfitten Weltklasse-Artisten "war für mich die bislang größte Herausforderung", gesteht Fischer im Interview.

Hype um Helene

Dass es zuletzt sehr ruhig um sie geworden ist und sie eine wohlverdiente Auszeit vom Blitzlichtgewitter nahm, habe nicht nur ihr, sondern auch der Öffentlichkeit gutgetan, resümiert Fischer. So konnte sie "die Leute auch absolut verstehen, die das als Helene-Fischer-Overkill empfunden haben. Hätte ich wahrscheinlich auch."

Einen Overkill der persönlichen Art erlebt sie dagegen quasi täglich: Während sie selbst die verrücktesten Schlagzeilen der Klatschpresse weglächeln oder zumindest ausblenden kann, gelingt ihr das mit allzu aufdringlichen Fotografen noch nicht immer: "Es macht mich wahnsinnig, wenn ich die Paparazzi schon morgens sehe. Dann stehe ich den ganzen Tag wie unter Strom." Zwar werde sie inzwischen "nicht mehr so wütend wie früher", als Belastung empfindet sie es aber durchaus - und überlegt im Urlaub schon mal, "ob ich überhaupt aus dem Haus gehen soll".

Bei der Familie findet sie Ruhe

Umso wichtiger ist es für sie, zumindest bei ihrer Familie abschalten zu können. Zwar mache es ihr terminreicher Kalender nicht einfach, sich irgendwo für längere Zeit heimisch zu wollen, aber: "Für mich ist Heimat kein Ort, sondern ein Gefühl. Wenn ich mit Florian zusammen bin, dann bin ich zu Hause."

Dennoch war die Auszeit im vergangenen Jahr wichtig für sie, sich "endlich einmal nur auf meine Familie und auf mich" zu besinnen. "Und auch bei den Familienfesten war ich mal wieder öfter dabei. Das hat mir wahnsinnig gutgetan, meiner Seele und meinem Körper." Vor allem aber sei es ihr Freund, der ihr Halt gebe - schließlich kennt er selbst die Kehrseite des Ruhms: "Am besten versteht mich aber natürlich Florian, bei dem ich mich dann komplett fallen lassen kann."

Emotionale Reise

Trotz dieser immens starken Verbundenheit zu ihrer Familie fällt es Helene Fischer aber noch immer schwer, sich mit ihrem Heimatland Russland und der Geburtsstadt Krasnojarsk auseinanderzusetzten. "Trotz aller Neugier war ich bisher noch nicht bereit für diese bestimmt sehr emotionale Reise in die Vergangenheit meiner Familie", erklärt sie die Tatsache, bislang noch keine Reise dorthin unternommen zu haben.

Zumindest aber spüre sie trotz ihrer lebensfrohen Musik "einen gewissen Hang zur Melancholie", den sie sehr stark mit ihren russischen Wurzeln assoziiert. Bei ihren 68 anstehenden Konzerten wird von so einer Schwermut aber natürlich nichts zu spüren sein - im Gegenteil.

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