Helene Fischer: Exklusiv: Ex-Regisseur enthüllt ihr Erfolgsgeheimnis

"Helene Fischer war weder ein Mauerblümchen noch eine graue Maus", sagt ihr ehemaliger Regisseur Wolfgang Kaus, der im exklusiven Gespräch mit Gala.de außerdem Helenes Erfolgsgeheimnis enthüllt und einst sogar ein fast prophetisches Geschenk von dem heutigen Superstar bekam

Kaum eine deutsche Sängerin hat in den vergangenen Jahren einen so kometenhaften Aufstieg hingelegt wie Helene Fischer. Ihren Hit "Atemlos" kennt mittlerweile jedes Kind. Doch 2005 war die frischgebackene Absolventin der Frankfurter "Stage & Musical School" noch gänzlich unbekannt. Eines ihrer ersten Engagements hatte die junge Helene am Frankfurter Volkstheater in dem Musical "Anatevka". Schlagerlegende Tony Marshall spielte die Hauptrolle des Milchmanns "Tevje", Helene Fischer eine seiner fünf Töchter.

Regisseur, Autor und Schauspieler Wolfgang Kaus erinnert sich an Helene Fischer: "Sie fiel auf, war ernsthaft, diszipliniert, interessiert."

Wolfgang Kaus, der Regisseur der "Anatevka"-Aufführung staunt über den Werdegang seines einstigen Schützlings. "Ihre Karriere ist schon ein kleines Wunder", sagt Kaus im Gespräch mit Gala.de. An die junge Helene Fischer erinnert er sich noch sehr gut: "Sie hat sich nie in den Vordergrund gespielt." Allerdings stellt er klar: "Helene Fischer war weder ein Mauerblümchen noch eine graue Maus. Sie fiel auf, war ernsthaft, diszipliniert, interessiert."

Vor allem die Wissbegierde der jungen Musicaldarstellerin hat Wolfgang Kaus beeindruckt: "Eine Geschichte werde ich nie vergessen. Während der Proben zu 'Anatevka' blieb sie selbst bei Szenen im Saal, bei denen sie nicht dran war und schaute mir zu. Die anderen Schauspieler gehen meist vor die Tür, wenn sie nicht proben müssen. Aber sie blieb und schaute mir zu, wie ich arbeite. Das hat mir viel Mut und Kraft gegeben."

Fashion-Looks

Der Style von Helene Fischer

Helene Fischer Show
Helene Fischer Show
Helene Fischer Show
Helene Fischer Show Roland Kaiser

83

Dass aus Helene Fischer einmal eine große Sängerin und Entertainerin werden würde, hätte man damals nicht voraussehen können, doch im Nachhinein bemerkt der Theatermann: "Sie war sehr fleißig und diszipliniert, setzte sich intensiv mit ihrer Rolle auseinander. Diese Intensität und Disziplin sind wahrscheinlich ihr Erfolgsgeheimnis."

Wie sehr sich die junge, auf Bildern von damals noch sichtlich pausbäckige Helene im Laufe der Jahre - zumindest äußerlich - verändert hat, bemerkte Wolfgang Kaus bei einem Wiedersehen: "Drei Jahre nach der 'Anatevka'-Aufführung habe ich sie wiedergetroffen, da war sie schon ein Star. Auf der Bühne habe ich das Mädchen von damals nicht mehr wiedererkannt. Doch als ich mit ihrer Familie hinter der Bühne auf sie gewartet habe, kam sie auf mich zugelaufen, umarmte mich und ich merkte, dass sie immer noch die gleiche geblieben ist. Die menschliche Seite hat sie sich bewahrt."

Diesen Teller mit einer Collage und einem Dankeswort schenkte Helene Fischer Wolfgang Kaus nach der Zusammenarbeit an "Anatevka".

Nach der Zusammenarbeit an "Anatevka" machte Helene Fischer ihrem Regisseur zum Dank ein Geschenk. Einen Teller, auf dem sie schrieb: "Lieber Wolfgang, vielen herzlichen Dank, dass Du mich so nett aufgenommen hast und mir die Chance gibst, das zu ermöglichen, was für meine Zukunft sehr wichtig ist. Mich erfüllt es voller Stolz und Freude in einem Stück von Dir mitzuspielen! Danke. Helene“. Es scheint, dass die junge Darstellerin ihre Chance für die Zukunft wirklich genutzt hat. Das lässt die Sätze von heute aus betrachtet fast prophetisch erscheinen.

Dazu machte sie eine Collage aus Kopeken und kyrillischen Zeichen – von denen Wolfgang Kaus zu gerne wüsste, was sie bedeuten "Ich habe mich über dieses persönliche Geschenk sehr gefreut", so Kaus zu Gala.de. Die Zuneigung, die Helene Fischer ihm damals entgegengebracht habe, empfindet er heute noch für sie. "Ich freue mich riesig über ihren Erfolg, hinter dem auch ganz viel harte Arbeit steckt."

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche