Heino: "Hannelore legt mir jeden Tag die Kleidung raus"

Heino beendet seine Karriere und bekennt, warum er nicht ohne seine Frau sein kann 

Heino und Hannelore

GALA: Heino, freuen Sie sich auf den Ruhestand?

Heino: Ich habe bereits 2007 nach Hannelores Herzinfarkt gesagt, ich höre auf. Doch dann wusste ich nichts mit mir anzufangen. Gott sei Dank, habe ich wieder einen Draht zu meinem Enkel Sebastian, der sein Medizinstudium für die Musik abgebrochen hat. Durch ihn habe ich einen Grund, musikalisch aktiv zu bleiben.

GALA: Warum brach der Kontakt ab?

Heino: Mein Sohn Uwe und seine Frau haben sich getrennt. Meine Schwiegertochter hat sich um den Jungen gekümmert und ihn mitgenommen. Vor fünf Jahren kam Sebastian auf mich zu, als alle mein Rockalbum hörten. Er sagte: "Heino, ich finde toll, was du machst."

GALA: Er sagt nicht Opa?

Heino: Keines meiner zwei Enkelkinder sagt Opa. Alle nennen mich Heino.

GALA: Freut sich Ihre Frau auf mehr Zeit mit Ihnen? 

Heino: Hannelore und ich waren eigentlich nie getrennt. Sie hat mich immer begleitet. Hierher, nach Hamburg, konnte ich sie nicht mitbringen. Die Knie tun ihr weh. Das Gehen fällt ihr schwerer. Ich habe glücklicherweise noch keine Wehwehchen. Aber das kann sich ändern. Ich werde im Dezember 80.

GALA: Und nächstes Jahr feiern Sie 40. Hochzeitstag. 

Heino: Ich war vorher schon zweimal verheiratet. Aber als ich Hannelore sah, wusste ich: Mit ihr ist es für immer. 

Heino und Hannelore sind seit 1977 ein Paar. Der Sänger schwärmt: "Meine Frau ist noch immer ein Hingucker"

GALA: Wie führt man eine glückliche Ehe wie Sie das tun?

Heino: Die Hannelore ist sehr musikalisch. Sie hat bereits vor meiner Zeit als Sängerin erfolgreich gesungen. Deswegen funktioniert unsere Ehe so gut. Weil wir das Leben des anderen verstehen. Und ich muss sagen, hätte es Hannelore nicht gegeben, wäre ich nie so weit gekommen. Ich war immer ein sehr zurückhaltender Mensch. Ich wollte nie nach vorne und mich zeigen. 

GALA: Sie waren auch in schwierigen Zeiten füreinander da. 

Heino: Der dunkelste Moment in meinem Leben war der Selbstmord meiner Tochter Petra. Sie hatte Depressionen. Damals befand sie sich in Therapie, und ich erzählte ihr, dass Hannelore und ich auf eine Schiffreise gehen. Petra wollte uns begleiten, doch der Professor riet mir davon ab. Auf der Kreuzfahrt erfuhr ich von Petras Tod. Hannelore hat mich aufgefangen und wahnsinnige Arbeit geleistet, damit ich darüber hinwegkomme. 

GALA: Warum haben Sie keine gemeinsamen Kinder? 

Heino: Hannelore hatte in unserem Haus in Bad Münstereifel nach der Hochzeit ein Kinderzimmer eingerichtet. Aber dann haben wir gesagt, wenn wir ein Kind bekommen, muss sie zu Hause bleiben, während ich auf Tournee bin. 

GALA: Können Sie ohne Ihre Frau gut schlafen?

Heino: Ich schlafe unruhig, wenn sie nicht bei mir ist. Weil ich nicht weiß, was zu Hause los ist. Hannelore ist da alleine auf 400 Quadratmetern. Ich muss sie regelmäßig anrufen. Aber sie sagt auch nicht immer die Wahrheit. Dann ist es acht Uhr abends, und sie erzählt mir, sie ginge ins Bett. In Wirklichkeit ist sie noch bis halb eins wach.

GALA: Was macht sie?

Henino: Fernsehgucken. Oder sie sitzt im Büro. Hannelore hat immer was zu tun. 

GALA: Sie sind immer gut gekleidet. Der Einfluss Ihrer Frau?

Heino: Hannelore legt mir jeden Tag die Kleidung raus. Die Strümpfe, die Unterwäsche, Hemden, Pullover. So wie ich es anziehen soll und aufeinander abgestimmt. Sie hat ein Händchen dafür.

GALA: Dürfen Sie Veto einlegen?

Heino: Nein, dann kriege ich Ärger. (lacht) Und bevor ich den bekomme, ziehe ich an, was die Hannelore will.

GALA: Streiten Sie nie?

Heino: Wir streiten wenig. Manchmal diskutieren wir, weil Hannelore so sozial ist. Das bin ich auch. Aber Hannelore übertreibt es manchmal. Sie würde am liebsten jedem armen Teufel, der auf der Straße sitzt, Geld geben. 

GALA: Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Heino: Die Hannelore glaubt daran. Ich bin mir nicht sicher. Und ich will es noch nicht ausprobieren.

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Ein Bund fürs Leben

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