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Heike Makatsch Ihr neuer Liebling ist ein Vierbeiner 

Heike Makatsch am 01. Oktober beim Deutschen Filmpreis 2021.
Heike Makatsch am 01. Oktober beim Deutschen Filmpreis 2021.
© Isa Foltin/WireImage / Getty Images
Im GALA-Interview schwärmt Heike Makatsch von ihrem neuen Hund und erzählt, was bei ihr zu Hause so los ist.

Auf einmal wird ihre Stimme ganz hoch und weich: "Samso, Samso!" Eben hat Heike Makatsch, 50, noch über ihren neuen Internet-Thriller gesprochen, doch als ein kurzes Bellen zu hören ist, muss sie sich kurz entschuldigen.

Heike Makatsch: "Er ist ein Mega-Mix"

Der Grund für die Unterbrechung des Telefon-Interviews mit GALA ist klein, struwwelig und unfassbar niedlich. "Ich hatte vorher noch nie einen Hund, hatte mich eher immer gefragt, warum Menschen sich diese Verantwortung ans Bein binden. Und jetzt finde ich es sehr schön", erzählt die Schauspielerin. Freunde haben Samso auf der Straße in Griechenland gefunden. So kam er vor einem halben Jahr zu Makatsch und ihrer Familie nach Berlin. "Wir nennen ihn einen Mega-Mix", sagt sie und lacht. Eine Hundetrainerin helfe bei der Erziehung. "Liebevolle Autorität! Das ist mein Credo."

Am strengsten ist sie beim Thema Internet und soziale Medien

Eine Haltung, die Heike Makatsch auch als Mutter vertraut ist. Aus ihrer Beziehung mit dem Musiker Max Schröder, 47, hat sie zwei Töchter im Teenager-Alter. Heute ist sie mit ihrem Schauspiel-Kollegen Trystan Pütter, 40, zusammen. Am strengsten sei sie beim Thema Internet und Soziale Medien, sagte Makatsch.

Heike Makatsch und Trystan Pütter. Vor sechs Monaten adoptierte sie Straßenhund Samso. Sie lebt mit ihrem Partner und ihren Kindern in Berlin.
Heike Makatsch und Trystan Pütter. Vor sechs Monaten adoptierte sie Straßenhund Samso. Sie lebt mit ihrem Partner und ihren Kindern in Berlin.
© Eventpress / imago images
 Ich denke, es braucht ein Regelwerk, das man nicht immer wieder neu diskutieren muss.

"Ich bin der Meinung, man muss es so lange wie möglich rauszögern, Kindern ein eigenes Handy zu geben. Vorher hilft es nur, dass man die Nutzung krass einschränkt, auch wenn es zu Frustration führt." Versucht sie, ihren Kindern ein Vorbild im Umgang mit dem Handy zu sein? "Ja, genau. Wir ziehen da alle an einem Strang. Ich denke, es braucht ein Regelwerk, das man nicht immer wieder neu diskutieren muss. Das hört sich vielleicht autoritär an, aber ich glaube, das ist das Beste." Trotzdem, der TV-Star weiß auch um seine Schwächen: "Es gibt Momente, wo ich mir wirklich auf die Finger haue und sage: Jetzt leg das Ding weg!"

Als eine Art "Infosucht" beschreibt Makatsch ihr manchmal maßloses Zeitunglesen auf dem Handy. Sie vertiefe sich in alles rund um "die Wahlen, die Koalitionsverhandlungen" oder "neue Facebook-Enthüllungen, gendergerechte Sprache". Jedenfalls so lange, bis Samso bellt und sein Frauchen zurückholt in die analoge Welt.

Gala

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