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Heidi Klum Sie verteidigt ihren einstigen Arbeitgeber "Victoria‘s Secret" nach Kritik

Heidi Klum
Heidi Klum
© Kristin Callahan / Everett Collection / Picture Alliance
Die neue Doku-Serie über das Dessous-Label "Victoria's Secret" schlägt hohe Wellen. Heidi Klum zeigt sich davon allerdings unbeeindruckt und nimmt ihren ehemaligen Arbeitgeber nun in Schutz.

Heidi Klum, 49, lief 1997 zum ersten Mal für das bekannte US-amerikanische Unterwäschelabel. Nachdem sie ein Jahr darauf das Cover der "Sports Illustrated" zierte, gelang ihr der Durchbruch. Von 1999 bis 2010 war das Model schließlich einer der bekanntesten und beliebtesten "Victoria's Secret"-Engel.

Die dreiteilige Doku-Serie "Victoria's Secret: Angels and Demons" von Hulu stellt die Marke nun an den Pranger: Missbrauch, mangelnde Diversität, Förderung von Essstörungen sowie die Verbindung zwischen CEO Leslie H. Wexner, 84, und Jeffrey Epstein, †66, werden kritisiert. Heidi Klum äußert sich nun zu der Doku und bezeichnet diese als "langweilig".

Heidi Klum erinnert sich wohlwollend an ihre Zeit bei "Victoria's Secret" zurück

In der Reihe kommen Models und Angestellte zu Wort, doch Heidi habe diese Personen "nie getroffen", wie sie nun im Podcast "Just for Variety" erzählt. "Kaum jemand, den ich kannte, war in dieser Show. Ich wusste nicht, wer die Hälfte dieser Leute war, also fragte ich mich: 'Über wen reden die alle?'", sagt sie.

Heidi Klum als "Victoria's Secret"-Engel im Jahr 2005
Heidi Klum als "Victoria's Secret"-Engel im Jahr 2005
© agefotostock / imago images

Als jahrelanger "Victoria's Secret"-Engel wird sie in der Doku erwähnt, doch beteiligen wollte sich die 49-Jährige nicht. "Sie haben mich gefragt, ob ich dabei sein wolle, aber ich sagte: 'Wenn ihr nach einer negativen Geschichte sucht, seid ihr auf dem Holzweg, denn ich hatte eine wunderbare Zeit dort'", erklärt sie weiter.

"Das ist für mich wie ein Schlag ins Gesicht"

Das damalige Team der Engel, darunter Tyra Banks, 48, Gisele Bündchen, 42, und Adriana Lima, 41, sei für Heidi wie eine "Familie" gewesen, weshalb es ihr schwerfalle, die Vorwürfe gegen den Konzern zu glauben. "Wir hatten einfach die beste Zeit zusammen. Wenn ich all diese Geschichten höre, ist das für mich wie ein Schlag ins Gesicht."

Und weiter: "Wenn sie verschiedene Leute beschuldigen, etwas getan zu haben, frage ich mich: 'Meine Güte, ist das wirklich passiert?' Ich weiß es nicht." Daher habe sie auf weitere und tiefer gehende Einblicke in der Doku gehofft, die ihr zufolge allerdings ausblieben, also habe Heidi Klum "die Serie nicht weiter verfolgt".

Verwendete Quelle: "Just for Variety"

sti Gala

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