Heidi Klum Umstrittene Verträge abgeschafft

Der Ausstieg von "GNTM"-Siegerin Jana Beller bleibt nicht ohne Folgen: Heidi Klums Modelagentur "One-eins" kündigt für die Zukunft bessere Verträge an

Heidi KlumsModelagentur "One-eins" zog die Konsequenzen aus den anhaltenden Vorwürfen, sie würde Kandidatinnen ausnutzen und nicht bestmöglich fördern. Die Kündigung der diesjährigen Gewinnerin Jana Beller sorgte deutschlandweit für Wirbel und Spekulationen.

Nun gab die Agentur bekannt, künftig neue Verträge über zwei Jahre mit den Finalistinnen abschließen zu wollen. Ein festes, monatliches Einkommen soll den jungen Frauen demnach ermöglichen, sich voll und ganz auf ihre Modelkarriere konzentrieren zu können. Auf der Agentur-Homepage heißt es, man habe gemeinsam mit der "ProSieben"-Agentur "Redseven Artist" eine Lösung erarbeitet, "die die drei Finalistinnen in einer Weise absichert, die in der Welt der Casting-Shows einmalig ist."

Die Wellen, die das Zerwürfnis von Jana Beller und der Klumschen Agentur "One-eins" schlug, überschatteten lange Zeit die Berichterstattung über ihre aufstrebende Modelkarriere. Nach vielen Anschuldigungen beider Seiten stellte die 21-jährige Siegerin der letzten Staffel von "Germany's Next Topmodel" klar: "Ich bin freiwillig gegangen. Es waren die schlimmsten zwei Monate meines Lebens".

Einen Neustart wagte die blonde Schönheit mit der Agentur "Louisa Models". Auch wenn sie sich erleichtert zeigt, nicht mehr von der Familie Klum gemanagt zu werden, blickt Jana mit ein wenig Zukunftsangst nach vorn. "Schließlich ist es für eine Anfängerin nicht ohne, sich mit Günther und Heidi Klum anzulegen, die beiden sind sehr gut vernetzt in der Branche", gibt das Model zu.

Immerhin: Künftige Generationen von "GNTM"-Finalistinnen sind ihr nun in jedem Fall etwas schuldig.

kst

gala.de


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