Heidi Klum: Stolz auf Geburts-Videos

Heidi Klum liebt Kameras. Sogar, wenn es um das Abfilmen der Geburten ihrer Kinder geht. Und Papa Günther Klum der Kameramann ist

Es ist eine ungewöhnliche Idee - aber auch eine gute. Findet zumindest Heidi Klum, 41. Das Supermodel hat die Geburten seiner vier Kinder von ihrem Vater Günther, 69, filmen lassen. Das hat die "GNTM"-Modelmama unlängst dem britischen "The Times"-Magazin erzählt. Nun wundert sie sich über die Aufregung über die Enthüllung: "Ich hatte traumhafte Geburten und die sind auch nicht schrecklich anzusehen. Ich finde, das ist ein ganz, ganz toller Moment", hat Heidi Klum jetzt der TV-Promisendung "RTL Exclusiv" versichert.

"Er hat mich gemacht!"

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Den für viele Beobachter wohl ohnehin verstörenderen Part, die Beteiligung ihres Vaters an der Entstehung der Geburtsvideos, hatte Klum schon im ursprünglichen Interview verteidigt. "Er hat mich gemacht! Also kann er auch sehen, wie meine Kinder geboren werden. Für mich ist das völlig normal", erklärte das Model. Überdies habe Günther Klum den heiklen Job aus ganz pragmatischen Gründen bekommen: Der dreifache Kindsvater Seal (52, "Kiss From A Rose") habe ihr beistehen sollen, ein Fremder sei nicht in Betracht gekommen.

Unter anderen Prominenten sorgt Klums Entscheidung dennoch für Stirnrunzeln. "Also, erstens wäre mein Vater im Kreißsaal ein No go gewesen und die Kamera in der Hand wäre das doppelte No go", sagte etwa Model-Kollegin Monica Ivancan, 37, "RTL Explosiv" - und lieferte somit den Beweis, dass zumindest nicht alle Models in allen Situationen das Bedürfnis haben, mit der Kamera zu flirten.

Plan B: Video einfach wegwerfen

Heidi Klums vier betroffene Kinder scheinen die frühe Konfrontation mit Aufnahmegeräten indes gut überstanden zu haben. Helen, 10, Henry, 9, Johan, 8, und Lou, 5, scheinen schließlich gesund und munter. Mit dem Ergebnis Günther Klums filmischer Bemühungen sollen sie aber offenbar auch erst noch konfrontiert werden, wie Heidi Klum verriet: "Ich denke, es ist etwas Schönes, das ich meinen Kindern irgendwann mal schenken kann, so haben sie irgendwann die Möglichkeit sich ihre Geburten anzusehen." Und dann gibt es ja auch noch Plan B: "Wenn es ihnen nicht gefällt, können sie es schnell wegschmeißen."

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