Heidi Klum: Im Quotentief

Immer weniger Zuschauer wollen Heidi Klum sehen: Nachdem die siebte Staffel von "Germany's Next Topmodel" floppte, hat nun auch ihre Castingsendung "Project Runway" schlechte Einschaltquoten

Pech für Heidi Klum: Die zehnte Staffel ihrer Castingsendung "Project Runway" ist den USA recht verhalten angelaufen. Laut dem Onlineportal "tvline.com" wollten die erste Show nur rund zwei Millionen Zuschauer sehen - das seien fast 25 Prozent weniger als noch durchschnittlich bei Staffel neun.

Dabei hatten die Macher der Show schon im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt: Im vergangenen Monat fand eine "Project Runway"-Modenschau auf dem Times Square in New York statt, später wurde sogar eine über sechs Meter lange interaktive Videowand dort aufgestellt. Laut "dwdl.de" wurde für die zehnte Staffel ein weitaus höheres Marketingbudget eingesetzt als in den Jahren zuvor, ein Großteil davon wurde für TV-Werbung ausgegeben.

Fashion-Looks

Der Style von Heidi Klum

Das diesjährige "Germany's Next Topmodel"-Ende naht! Bei den Proben für das große Finale, bei dem Heidi Klum aus ihrer Wahlheimat Los Angeles live zugeschaltet wird, trägt sie einen lässigen Look. In einer coolen Boyfriend-Jeans, einem cremefarbenen Strick-Top mit passendem Cardigan und stylischen Sneakern, bereitet Heidi sich darauf vor, das nächste Topmodel zu küren. 
Heidi Klum beweist, dass man selbst mit 46 Jahren noch Fan-Girl-Momente haben kann. In einem schwarzen "Tokio Hotel"-Pullover spaziert sie durch die Straßen Los Angeles. Alles andere als süß sind Heidis ultrasexy Overknee-Stiefel mit Reißverschluss-Details. 
Ob Heidi Klum so sexy auf Safari geht bezweifeln wir zwar, ein Hingucker ist der Look von Alexander Wang aber natürlich trotzdem.
In einem weißen Satin-Zweiteiler posiert Heidi lässig für die Fotografen. Die Kombination stammt aus der Feder des amerikanischen Designer Christian Siriano. 

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Mit diesem Werbeplakat kündigt Heidi die neue und bereits 10. Staffel ihrer Talentshow "Project Runway" an.

Und auch Heidi selbst hat in den vergangenen Wochen alles gegeben, um den Start der Sendung publik zu machen. Werbefotos zeigten das Model bei einem Bad in Scheren und nur mit Dessous bekleidet, professionell wie immer gab sie außerdem zahlreiche Interviews. Auf Twitter-Fotos hielt sie fleißig "Project Runway"-Bücher in die Kameras und auch ein selbst geschossenes Bikini-Bild sorgte für viel Aufsehen.

Dennoch wollten weniger Zuschauer als im Vorjahr die Sendung sehen. Fast acht Jahre nach der Erstausstrahlung ist das Format in den USA anscheinend längst nicht mehr so beliebt wie früher.

Ein ähnliches Schicksal erlitt auch die siebte Staffel von "Germany's Next Topmodel", deren Chef-Jurorin ebenfalls Heidi Klum ist: Sie hat dieses Jahr die schlechtesten Einschaltquoten seit Show-Beginn eingefahren.

Falls Heidi Klum die miesen Zahlen zum Anlass nimmt, um beruflich etwas zurückzutreten, würden sich ihre vier Kinder Lou, Johan, Henry und Leni sicher freuen. Mama statt Model - das wäre doch was.

aze

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