Heath Ledger: Die letzten Worte vor seinem Tod

In einem Interview spricht Heath Ledgers Vater nun über das letzte Telefonat, das sein Sohn wenige Stunden vor seinem Tod führte

Heath Ledger, Kim Ledger

Über sieben Jahre ist es nun her, dass Hollywood-Star Heath Ledger völlig unerwartet verstarb. Nun sprach sein Vater, Kim Ledger, in einem Interview mit "ABC News Australia" erstmals über die letzten Worte seines Sohns. Nur wenige Stunde vor seinem Tod telefonierte Heath mit seiner Schwester Kate und erzählte ihr von seinen Schlafstörungen und seinem belastenden Gesundheitszustand, der durch eine Hüftinfektion hervorgerufen wurde. Danach sollte die Familie nie wieder etwas von ihm hören.

Seine Hüftinfektion machte ihm zu schaffen

Oliver Pocher

Erster Auftritt nach der Geburt seines Kindes

Oliver Pocher
Bei seinem ersten Auftritt vier Tage nach der Geburt zeigt sich Oliver Pocher gut gelaunt und witzig wie immer.
©Gala

"Heath klagte darüber, dass er nicht schlafen kann, weil er so beschäftigt war. Am nächsten Morgen wollte er sich mit Steven Spielberg treffen und wollte dafür unbedingt aufgeweckt und fröhlich sein, fand das aufgrund seiner Infektion jedoch schwer", erzählt Kim Ledger in dem Interview.

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Über den Gesundheitszustand ihres Bruders besorgt, versucht Schwester Kate ihn am Telefon davon abzubringen, seine Arzneien zu vermischen. "Sie sagte zu ihm 'Heath, du kannst zusätzlich zu den dir verschriebenen Medikamenten nicht auch noch Schlaftabletten nehmen. Du weißt, dass das kein guter Mix ist'", setzt der Familienvater fort.

"Ich brauche nur ein wenig Schlaf"

Daraufhin soll der damals 28-Jährige so etwas wie "Katie, Katie, hör zu... es wird alles gut. Weißt du, ich brauche nur ein wenig Schlaf" zur Beruhigung erwidert haben.

Das waren die letzten Worte, die die Familie Ledger aus dem Mund ihres Liebsten hörte. Nur kurze Zeit später erreicht sie dann die traurige Nachricht, nachdem der Schauspieler bewusstlos in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden wird. Die Trauer sieht man Kim auch heute noch im Interview an. Ein wenig Schlaf, das ist es, was sich Heath damals wünschte und auf das sich sein Vater abschließend bezieht: "Es war ein Schock für uns. Ich meine, er schlief buchstäblich ein."

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