Harvey Weinstein fetgenommen: Er plädiert auf "unschuldig"

In New York wurde Harvey Weinstein gestern in Handschellen abgeführt. Es wurde wegen sexueller Übergriffe Anklage gegen ihn erhoben

Harvey Weinstein

Alle Frauen in Hollywood dürften gestern aufgeatmet haben. In New York hat sich der gefallene Filmmogul Harvey Weinstein, 66, am gestrigen Vormittag den Behörden gestellt. Nach seiner Vernehmung wurde er schließlich in Handschellen aus dem Polizeigebäude geführt und zum Gericht gebracht. Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat Anklage wegen Sexualverbrechen erhoben. Der 66-Jährige muss sich vor Gericht verantworten.

Dank an die Opfer

Weinstein wird der Vergewaltigung und eines kriminellen sexuellen Aktes beschuldigt, ließ die Staatsanwaltschaft mitteilen. Die Vorfälle mit zwei Frauen sollen sich 2004 und 2013 ereignet haben. Seit Monaten laufen die Ermittlungen der New Yorker Behörden bereits, heißt es weiter. Und diese werden auch fortgeführt - um andere Straftaten und mögliche weitere Opfer ausfindig zu machen. Manhattans Staatsanwalt Cyrus Vance Jr. bat diese, sich zu melden.

Larissa Marolt

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Larissa Marolt entzückt auf dem roten Teppich mit ihrem strahlenden Lächeln. GALA kennt den Grund für ihre gute Laune.
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"Ich danke den mutigen Opfern, die sich gemeldet haben und den Ermittlern meiner Behörde, die unermüdlich an dieser Untersuchung gearbeitet haben", erklärte Cyrus Vance.

Ist Harvey Weinstein nun im Knast?

Weinstein wurde unterdessen auf Kaution freigelassen. Sie hat US-Medienberichten eine Million Dollar betragen. Er habe zugestimmt, ein elektronisches Überwachungsgerät zu tragen, für dessen Kosten er selbst aufkomme. Der frühere Filmproduzent darf zudem die USA bis auf weiteres nicht verlassen. Er darf sich nur in New York und Connecticut aufhalten, wenn er in einen anderen Staat reisen möchte, muss er um Erlaubnis bitten.

Bis 30. Mai muss Weinstein entscheiden, ob er selbst vor Gericht aussagen wird. Die nächste Gerichtsverhandlung wurde für 30. Juli angesetzt. Sein Anwalt erklärte wiederum, dass sein Mandant auf "nicht schuldig" plädiere.

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