Harvey Weinstein: Bat er vor dem Skandal um "Schweigegeld"?

Wollte Harvey Weinstein den Sex-Skanal, der seine Karriere zerstört hat, mit Geld aufhalten? Anlass zu solchen Spekulationen gibt es...

Lange vor seinem Untergang ahnte Harvey Weinstein (65) offenbar bereits, dass ein Skandal über ihn hereinbrechen würde. Wie das US-Portal "Page Six" berichtet, wollte der inzwischen in Ungnade gefallene Hollywood-Mogul einige Wochen vor den Enthüllungen von dem Streamingdienst Netflix eine Summe von 25 Millionen Dollar (umgerechnet circa 21,2 Millionen Euro) erheben. Er benötigte offenbar eine Art "Schweigegeld".

Dem Bericht zufolge muss er bereits von den Recherchen von der "New York Times" und des Reporters Ronan Farrow gewusst haben. Deshalb sei er bei Netflix vorstellig geworden, um "Notfallgeld" einzusammeln - um vermutlich seine eigene Haut zu retten und seine Ankläger zum Schweigen zu bringen. Laut Insidern wollte er Teile seines umfangreichen Film-Katalogs für rund 25 Millionen Dollar verkaufen. Die "New York Post" enthüllte vor kurzem, dass der Manhattaner Bezirksanwalt Cyrus Vance derzeit untersucht, ob Weinstein seinen Anklägern Geld aus den Mitteln seiner Firma bot oder zahlte, um ihr Schweigen zu kaufen.

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Einer Quelle zufolge habe Weinstein bei Netflix nicht explizit um "Schweigegeld" gebeten, sondern das Ganze in einen geschäftlichen Kontext gebettet. Ein anderer Informant gab gegenüber "Page Six" an, dass Netflix nicht das einzige Unternehmen gewesen sei, bei dem Weinstein um finanzielle Unterstützung gebeten hätte. Ein Netflix-Sprecher dementierte das Ganze hingegen. Harvey Weinstein habe nie um einen Kredit gebeten.

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