Harry Schulz (†): Tragische Details zu seinem Tod bekannt

Der plötzliche Tod von Harry Schulz entsetzt die deutsche TV-Branche und wirft Fragen auf. Jetzt wurden einige Details bekannt.

Harry Schulz

Es war ein Schock, als es vor einigen Tagen hieß, TV-Imbisstester Harry Schulz sei im Alter von 59 Jahren überraschend gestorben. Kollegen aus der TV-Branche sowie Zuschauer und Fans reagierten bestürzt. Jetzt wurden einige Details zu den Todesumständen bekannt.

Todesermittlungsverfahren bei Harry Schulz

In der Öffentlichkeit ging man bisher davon aus, Harry Schulz sei an den Folgen von Herzproblemen gestorben. Vor drei Jahren erlitt er einen Herzinfarkt, lag danach zwei Wochen im Koma und kämpfte sich mit Krankenhausaufenthalt und Reha mühevoll zurück ins Leben.

Doch nun wurden Gerüchte um einen Suizid des beliebten Sat.1-Stars laut und tatsächlich, gegenüber GALA bestätigte die Polizei Hamburg jetzt: "Wir gehen von Suizid aus." Es wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Noteinsatz in Eimsbüttel

Harry Schulz soll laut "Bild" am vergangenen Donnerstagnachmittag tot in seiner Wohnung aufgefunden worden sein. Ein Notarzt, ein Rettungswagen, ein Löschfahrzeug und ein Streifenwagen rückten bei seiner Wohnung in Hamburg Eimsbüttel an. Wer den Notruf bzw. die Polizei alarmierte, ist bisher nicht bekannt. Wie die Polizei weiterhin mitteilt, war das Feuerwehrfahrzeug vor Ort, weil es bei einem derartigen Einsatz Standard ist. "Es könnte ja sein, dass der Betroffene sofort medizinische Hilfe benötigt." Doch wahrscheinlich ist, dass Harry Schulz bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte tot war.

Noch am Dienstag half Harry Schulz bei der Traditionsveranstaltung "Mehr als eine warme Mahlzeit" mit und bewirtete Obdachlose und Bedürftige mit einem Drei-Gänge-Menü. Stolz postete der Hamburger Fotos und Eindrucke von dem Abend in den sozialen Netzwerken.

Verwendete Quellen: Bild, Facebook, RedaktionsNetzwerk Deutschland, eigene Recherche

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail (Verlinkung:https://online.telefonseelsorge.de/) ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen(Verlinkung: https://www.suizidprophylaxe.de/) findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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