Hannelore Elsner: Ehrenpreis für eine "Grand Dame"

Schauspielerin Hannelore Elsner wurde beim 32. Bayerischen Filmpreis für ihr vielseitiges Schaffen in Film und Fernsehen ausgezeichnet.

Hannelore Elsner

Am Freitag (14. Januar) ist Hannelore Elsner bei der Verleihung des 32. Bayerischen Filmpreises mit einer ganz besonderen Auszeichnung geehrt worden: "Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises würdigen wir eine fantastische Schauspielerin, eine Grand Dame des Kinos, die mit ihrer enormen Wandelbarkeit und der ungeheuren Bandbreite ihres Spiels die Zuschauer fesselt, fasziniert und beeindruckt", lobte Gastgeber Horst Seehofer Elsner in seiner Laudatio am Ende der Verleihung.

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Die 68-jährige Schauspielerin erhielt minutenlangen Applaus und stehende Ovationen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". "Für mich ist der Ehrenpreis ja ein Zukunftspreis. Da werde ich ja vor lauter Freude ganz sentimental", hauchte Hannelore Elsner mit ihrer unverkennbaren Stimme dankend ins Mikrofon.

Hannelore Elsner hat in den letzten 50 Jahren in mehr als 200 Kino- und Fernsehfilmen mitgespielt. In den Neunzigern machte sie sich als "Die Kommissarin" Lea Sommer im Fernsehen einen Namen.

Mit dem Alter besetzt Elsner immer öfter ausdrucksstarke Kinorollen wie in "Die Unberührbare" oder "Mein letzter Film" - für beide erhielt sie den Deutschen Filmpreis. 2008 glänzte sie zudem in "Kirschblüten-Hanami" neben Elmar Wepper und überraschte 2010 das Kinopublikum in Bushidos "Zeiten ändern sich" in der Rolle seiner Mutter.

Der Bayerische Filmpreis wird jährlich im Münchner Prinzregententheater verliehen. Dieses Jahr konnte sich neben Hannelore Elsner unter anderem auch Florian David Fitz freuen. Der 36-Jährige erhielt den Drehbuchpreis für "Vincent will meer".

lbr

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