Hanka Rackwitz: Therapie nach den dramatischen TV-Szenen

Phobien und Zwängen bestimmen das Leben der TV-Maklerin Hanka Rackwitz. Die ehemalige Dschungelcamperin hat sich jetzt vom Fernsehen auf dem Weg in die benötigte Therapie begleiten lassen

Hanka Rackwitz

Hanka Rackwitz fiel der interessierten Fernsehzuschauerschaft erstmals im Herbst 2000 als Kandidatin der zweiten Staffel von "Big Brother" auf. Danach war die gelernte Immobilienmaklerin bis zum Jahr 2016 in dem beliebten VOX-Format "mieten, kaufen, wohnen" zu sehen. Zudem bezog sie im Januar des Folgejahres dann das australische Dschungelcamp und thematisierte dort bereits ihre ausgeprägten Phobien und Zwänge.

Hanka Rackwitz: So will ihre Zwänge loswerden

Für "Stern TV" lässt sich die 48-Jährige jetzt begleiten. Dabei wird zunächst einmal deutlich, wie sehr sie unter den Angstzuständen und Zwängen leidet. Bei ihr Zuhause im sachsen-anhaltinischen Mücheln wird der Zuschauer Zeuge des dramatischen Ausmaßes, wenn Hanka beispielsweise minutenlang ihre Hände waschen muss, weil sie die Pfoten ihres Katers berührt hat, der kurz ins Treppenhaus entwichen war. Panische Angst vor Kontamination lässt sie keine Türklinke anfassen. Zudem kontrolliert sie jeden Morgen peinlich genau die Schaltereinstellungen ihres Herds. Seit rund 30 Jahren leidet sie unter dem Krankheitsbild - und dies hat Spuren in ihrem Seelenleben hinterlassen. Vor der Kamera bricht sie jetzt in Tränen aus, allein weil ein normaler Alltag mit dieser Diagnose nicht möglich ist.

Eine Therapie soll helfen

Von Mücheln aus macht sie sich auf den Weg nach Prien am Chiemsee. In der dortigen Klinik Roseneck soll ihr der renommierte Mediziner und Spezialist für Zwangsvneurosen Prof. Dr. Ulrich Voderholzer helfen. Doch schon in ihrem Krankenzimmer wird klar, dass sie auch ihre existenzgefährdenden Ängste mit nach Bayern genommen hat. Das Waschbecken kann sie beispielsweise nicht benutzen und der Zimmerschlüssel wird erst einmal ausgiebig desinfiziert.
Forsetzung folgt.

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Hanka Rackwitz
©Gala

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