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Halle Berry Sieg gegen Paparazzi

Halle Berry hat für ein schärferes Gesetz gegen Paparazzi gekämpft und gewonnen. In Kalifornien drohen Fotografen, die Kinder von Stars ablichten, ab Januar saftige Strafen

Um ihre Tochter Nahla, ihr noch ungeborenes zweites Kind und den Nachwuchs anderer Stars zu schützen, setzte sich Halle Berry für ein schärferes Anti-Paparazzi-Gesetz in Kalifornien ein. Damit hatte die Schauspielerin nun Erfolg. Denn in der vergangenen Woche unterzeichnete der Gouverneur des Staates ein Gesetz, das es Fotografen verbietet, ohne Zustimmung der Eltern und auf aggressive Art und Weise Bilder der Kleinen zu schießen.

Wie unter anderem "cnn.com" berichtet, wird das Gesetz ab Januar 2014 in Kraft treten.

"Ich habe diesen Kampf mit großer Hoffnung und ein wenig Unsicherheit begonnen", ließ Berry laut "bbc.com" in einem Statement mitteilen. "Deshalb kann ich meinen immensen Dank dafür kaum ausdrücken, dass Governeur Brown die Notlage der Kinder erkannt hat, die allein durch die Identität und Prominenz ihrer Eltern belästigt werden, und etwas dagegen tut."

Die 47-Jährige hatte vor Kongressabgeordneten in Sacramento unter anderem von den Ängsten berichtet, die ihre fünfjährige Tochter aussteht, wenn Fotografen ihnen auflauern. Kollegin Jennifer Garner und Sängerin Adele stärkten der Schauspielerin dabei den Rücken, wofür sich Berry bedankte: "Ich habe große Ehrfurcht vor der Unterstützung aus meinem Umfeld, von der enorm talentierten Musikerin Adele und Schauspielerin Jennifer Garner, die nach SacramJennifer Garnern".

Das Gesetz sieht harte Strafen für Paparazzi vor, die sich nicht an die neuen Regeln halten. Sie könnten zu einer Haftstrafe zwischen zehn Tagen und einem Jahr verurteilt werden sowie einer Geldstrafe von bis zu 10.000 Dollar (7400 Euro).

"Kinder sollten nicht zu Boulevard-Futter werden", sagte Senator Kevin de Leon, der den Gesetzesvorschlag einbrachte. Verschiedene Gruppen, unter anderem die "Motion Picture Association" und die "California Newspaper Publishers' Association" sprachen sich laut "guardian.co.uk" gegen das Gesetz aus, da sie die verfassungsmäßig garantierte Presse- und Redefreiheit in Gefahr sehen. Wie "bbc.co.uk" berichtet, ließ de Leon mitteilen, dass nicht das bloße Schießen von Fotos verfolgt werde, sondern das rabiate Verhalten mancher Fotografen.

Halle Berry ist derweil glücklich über ihren Erfolg: "Ich freue mich und hoffe, dass der Kampf weitergeht und dass die Umsetzung des Gesetzes einen positiven Einfluss auf das tägliche Leben aller Kinder hat".

iwe


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