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Halle Berry Kampf gegen Paparazzi geht weiter

Halle Berry
© Picture Alliance
Halle Berry und ihre Tochter Nahla werden ohne Unterlass von Paparazzi belagert. Welche erschreckenden Ausmaße das annehmen kann, schilderte die Schauspielerin nun vor kalifornischen Kongressabgeordneten

Sie will ein schärferes Gesetz gegen Paparazzi in den USA durchsetzen, um ihre Tochter Nahla zu schützen. Dafür sprach Halle Berry nun vor Kongressabgeordneten im kalifornischen Sacramento. Wie die "Los Angeles Times" berichtet, zeichnete sie dabei ein erschreckendes Bild des Alltags ihres Kindes.

So habe die Fünfjährige Angst, das Haus zu verlassen, um Freunde zu besuchen, einkaufen oder zur Schule zu gehen. "Fotografen springen aus Büschen, aus Autos, sie kommen hinter Gebäuden hervor oder wer weiß woher", sagte die 46-Jährige, die momentan zum zweiten Mal schwanger ist, laut der Zeitung. "Sie verursachen Chaos, sie verursachen Angst."

Besonders traumatisch soll eine Begegnung im vergangenen April am Flughafen von Los Angeles gewesen sein. Fotografen hätten sie, ihren Verlobten Olivier Martinez und ihre Tochter bedrängt. Woraufhin Nahla gefragt habe: "Versuchen die uns zu töten?"

Ein Gesetzentwurf, der vom Ausschuss für öffentliche Sicherheit gebilligt und von Halle Berry unterstützt wird, sieht strengere Auflagen für die Regenbogenpresse vor. So dürften unter anderem Fotos oder Aufnahmen von Kindern nur noch mit Zustimmung der Eltern gemacht werden. Bei Zuwiderhandlung drohe laut "Los Angeles Times" eine Haftstrafe von zehn Tagen bis zu einem Jahr.

1. April 2013: Halle Berry, Olivier Martinez und Nahla kommen aus dem Osterurlaub zurück, den sie auf Hawaii verbracht haben.
Halle Berry, Olivier Martinez und Nahla kommen aus dem Urlaub zurück. Am Flughafen werden sie sofort von Paparazzi begrüßt.
© Splashnews.com

Halle Berry setzt sich bereits seit längerem für verschärfte Regeln gegen Paparazzi ein. Um ihre Tochter zu schützen, wollte sie sogar von Kalifornien nach Frankreich zu ihrem Verlobten Olivier Martinez ziehen, da sie Nahla in Europa sicherer wähnte. Ein Gericht entschied jedoch, dass die Fünfjährige in den USA und damit in der Nähe ihres Vaters Gabriel Aubry bleiben muss. So dass er das gemeinsame Sorgerecht mit Berry ausüben kann.

Falls der Entwurf nun tatsächlich zum Gesetz wird, wären Halle Berrys Kinder wahrscheinlich auch bald in den USA vor aufdringlichen Fotografen sicher.

iwe


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