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Hailee Steinfeld In der Schule gemobbt


Durch Filme wie "True Grit" wurde Hailee Steinfeld zum beliebten Kinderstar, in der Schule war sie eine Außenseiterin: Wie die Schauspielerin jetzt in einem Interview erzählte, wurde sie früher gemobbt

Heute ist Hailee Steinfeld als junge Schauspielerin überall beliebt, doch früher war das nicht immer so: Als Steinfeld noch zur Schule ging, wurde sie von ihren Klassenkameraden geärgert. Die Hänseleien führten offenbar so weit, dass die heute 16-Jährige von der Schule ging. "Ich habe das zwischen der dritten und sechsten Klasse mitgemacht. Ich habe immer noch damit zu kämpfen", sagte sie in einem Interview mit der amerikanischen "Glamour".

Deshalb setze sie sich für das "Trevor Project" ein. Eine Organisation, die sich für homosexuelle Mobbingopfer an Schulen stark macht. "Wenn ich jemand sein kann, der sagt: 'Vertrau mir, alles wird gut', dann bin ich das gerne", sagte Steinfeld.

Auch wenn sie noch immer unter den jahrelangen Angriffen ihrer Mitschüler leidet, kann Steinfeld inzwischen recht gut mit ihrer Vergangenheit umgehen. "Leute die mobben, projizieren meistens ihre eigenen Probleme auf andere. Wenn sie ihre Energie dafür nutzen würden, jemanden zum Lächeln zu bringen, würde das vielen Opfern einiges ersparen", weiß sie.

Hailee Steinfeld muss sich schon längst nicht mehr über Mobbing ärgern - seit 2008 wird sie zu Hause unterrichtet. Ihre Leidenschaft gilt aber der Schauspielerei: Der große Durchbruch gelang Steinfeld nach einigen Auftritten in Kurzfilmen und Fernsehserien und mit dem Film "True Grit" an der Seite von Jeff Bridges und Matt Damon. Die Rolle der "Mattie Ross" brachte ihr sogar eine Oscarnominierung ein. Im Juli dieses Jahres kommt Steinfeld mit dem Drama "Romeo und Julia" in die Kinos.

aze


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