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Schwesta Ewa Gute Nachrichten für die Rapperin: Haft wird aufgeschoben

Schwesta Ewa
Schwesta Ewa
© Picture Alliance
Schwesta Ewa drohen zweieinhalb Jahre Haft, die sie ohne ihre Tochter antreten muss. Doch wie es jetzt aussieht, kann die Rapperin vorerst aufatmen. Ihre Haft soll aufgeschoben worden sein.

Die Vorwürfe gegen Schwesta Ewa, 35, wiegen schwer. Die Rapperin muss sich wegen 35-facher Körperverletzung und Steuerhinterziehung verantworten. Das Landgericht Frankfurt verurteilte sie zu einer Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren. Diese müsse sie ohne ihre Tochter verbringen, da sie "zu gefährlich" für eine Mutter-Kind-Einrichtung sei, so das Urteil des Anstaltsleiters in Nordrhein-Westfalen, wo sie sich vorgestellt hatte. Jetzt scheint es aber dennoch ein Aufatmen für Schwesta Ewa zu geben.

Schwesta Ewa: Haftaufschub

Wie Schwesta Ewa heute (12. September) gegenüber der "Bild" zu Protokoll gibt, müsse sie Haftstrafe doch noch nicht antreten. "Ich bekomme Haftaufschub", zitiert das Blatt die Rüpel-Rapperin. Ob das Medienecho, das sie gestern für die Entscheidung, sie müsse zweieinhalb Jahre ohne ihre Tochter in Haft, bekommen hat, ursächlich für die neuerliche Haftverschiebung ist? Wie viel Zeit Ewa jetzt bleibt, um eine Lösung für ihre Tochter Aaliyah, sieben Monate, zu finden, ist noch nicht bekannt. "Die Zusage für den Haftaufschub haben wir vom Staatsanwalt bekommen. Wir wissen nur nicht, wie lange dieser Aufschub gewährt wird", sagt sie gegenüber "Bild". Die verbleibende Zeit möchte sie nutzen, sich "darum zu kümmern, eine Einrichtung zu finden, die sich um mich und meine Tochter kümmert", so Ewa. 

Rapperin hofft auf Strafmilderung

Die Taten, die ihr zu Last gelegt werden, wiegen schwer. Und doch hofft Schwesta Ewa darauf, dass sie nicht mit der vollen härte des Gesetztes bestraft werde. "Da ich das erste Mal im Gefängnis einsitzen werde, stehen die Chancen gut, dass ich nach zwei oder drei Monaten in den offenen Vollzug übergehen kann", sagt die 35-Jährige. Und allzu schlecht stehen ihre Chancen nicht, immerhin hat sie bereits acht Monate in Untersuchungshaft gesessen. Diese werden auf die Haftstrafe angerechnet. In den meisten Fällen werden zudem nur etwa zwei Drittel der Zeit wirklich in Haft verbracht. Manchmal kann die ursprüngliche Strafe sogar auf die Hälfte verkürzt werden. Demzufolge droht Schwesta Ewa etwa ein halbes bis ganzes Jahr im Gefängnis. 

Verwendete Quelle: Bild

abl Gala

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